Kein Auftritt für Künstler nach Boykott-Aufruf gegen israelische Band

Von Israelnetz

Der amerikanische Musiker Jane Remover hat vergeblich gefordert, die israelische Rockband Temper City vom Musikfest M3F im US-Bundesstaat Arizona auszuschließen. Am 5. August hatte er an die Veranstalter geschrieben, entweder sie strichen die Band oder er werde nicht auftreten. Jane Remover, der sich als Transfrau versteht, wirft Israel Genozid vor und beanstandet, dass ein Band-Mitglied früher bei der israelischen Armee war. Am Dienstag veröffentlichten die Veranstalter eine aktualisierte Liste der auftretenden Künstler mit Temper City, aber ohne Jane Remover. Das Musikfest findet Anfang März statt. (df)

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14 Kommentare

  1. Jane Remover und alle antisemitische US-Künstler lassen nicht locker, aber Trump schützt die Juden.

  2. Auch wenn mir das Rock-Musikfest M3F am Allerwertesten vorbeigeht, ist es erfreulich, dass nicht jeder dahergelaufenen Transfrau frei nach dem Motto: Hey, nehmt die iraelische Band aus dem Line-up, sonst spiele ich nicht“, Recht gegeben wird. Soll sie gehen, wer braucht eine Jane Remover oder all die anderen Israelhasser, denen es nicht um Musik geht.

  3. Passt zwar nicht direkt zum Artikel, aber zu öffentlichen Auftritten…
    Antwort auf meinen OFFEN BRIEF, jetzt erhalten:

    Ihre E-Mail vom 16.07.2026 zu Greta Thunberg
    ich bedanke mich für Ihre Nachricht vom 16.07.2026, die vom Bayerischen Staatsministerium
    des Innern, für Sport und Integration zuständigkeitshalber an die Senatsverwaltung für Inneres
    und Sport in Berlin weitergeleitet wurde.
    Bezüglich des Auftretens von Greta Thunberg bei einer Demonstration in Berlin im
    Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt hat die die Staatsanwaltschaft Berlin geprüft, ob die
    Aufschrift „YALLA, YALLA INTIFADA“ strafrechtlich relevant ist.
    Nach ihrer Einschätzung erfüllt der Aufruf ohne einen konkreten, über die Parole
    hinausgehenden strafrechtlich relevanten Kontext, wie zum Beispiel eine zusätzliche Aussage
    oder ein zusätzlicher Handlungszusammenhang, keinen Straftatbestand nach §§ 111, 126,
    130 oder 140 StGB.
    Insofern wurde im Zusammenhang mit dem genannten Auftreten von Frau Thunberg kein
    Strafermittlungsverfahren eingeleitet.

    1. @Antonia
      Danke

      @manfred westphal
      Wir warten halt immer, bis etwas passiert! Die Greta wird sich bei der nächsten Gaza- Flottille wieder profilieren können, schon im Aufbruch.

    2. @ manfred westphal

      „Nach ihrer Einschätzung erfüllt der Aufruf ohne einen konkreten, über die Parole
      hinausgehenden strafrechtlich relevanten Kontext, wie zum Beispiel eine zusätzliche Aussage
      oder ein zusätzlicher Handlungszusammenhang, keinen Straftatbestand nach §§ 111, 126,
      130 oder 140 StGB.“

      Unglaublich! Auf diese Weise machen sich unsere Justizbehörden mal wieder einen schlanken Fuß!
      Denn die Schlussfolgerung aus dem Statement muss dann ja wohl lauten: Der Berliner Senatsverwaltung ist es nicht möglich, die Parole „YALLA, YALLA INTIFADA“ dem Vernichtungsaufruf gegen Israel zuzuordnen. Unfassbar!

      Vielleicht sollten die Entscheidungsträger in dieser Behörde und, überhaupt, alle mit dem Umgang unserer Verfassung und vor allem dem StGB Betrauten, mal Nachhilfeunterricht verordnet bekommen über die Bedeutung der subversiven Propaganda staatsfeindlicher Akteure.

      Ein schreckliches Versagen unserer „wehrhaften Demokratie“, wenn solche Hilf- und Ahnungslosigkeit in den Amtsstuben unserer Republik herrscht, gepaart mit erheblicher Arroganz und Ignoranz.

      Vielen Dank jedoch an Sie, Herr Westphal, der Sie sich die Mühe machten, den Missstand aufzuzeigen!

      Diese Entscheidung bzw. Stellungnahme zeigt zumindest auf, dass wir eine erhebliche Gesetzeslücke haben, weil zu viele Behörden und institutionelle Juristen nicht in der Lage sind, ihre Ermessens- und Deutungshoheit ordentlich zu gebrauchen.

      Insofern hatte die hessische Gesetzesinitiative durchaus Sinn, denn dann wären solche Fehlentscheidungen zukünftig weniger möglich. Ich bin gespannt, was daraus wird.

  4. Wenn dem amerikanischen Rapper Jane Remover der Auftritt der israelischen Band Temper City auf dem Musikfest M3F in Arizona nicht passt, so braucht er dort nicht aufzutreten und verdient auch weniger Geld.

  5. Kein Auftritt — aber Hallo! Wer einem die Grube schaufelt der fällt oft selbst hinein! Jane Remover der oder sie als Transfrau soll sich aufputzen wie sie will, ihr Recht mir egal wie der Schnee vom vorigen Jahr, zeigt eher Angst vor der Konkurrenz. Ein total menschliches Verhalten. Nur ihr Israel Genozid zu vorwerfen ist ein no go, eine antisemitische Spucke und darum richtig: Raus! Karin

  6. @ Manfred: vor dem höchsten und letzten Gericht wird Frau Thunberg nicht durchkommen damit!

  7. Jane Remover was re-moved.
    Ich weiß, ein schlechtes Wortspiel…kam mir bei dem Namen und der Meldung sofort in den Sinn. Antisemitismus ist einfach schädlich. Daher lassen.

  8. @Manfred: Hhmmm…danke für Ihre Mühen. Ich frage mich, was passieren würde, wenn ein Pfarrer von der Kanzel am Sonntag zu einem neuen Kreuzzug Richtung Türkei, Mekka und Medina aufrufen würde…

  9. Boy George hat übrigens in der Jüd. Allgemeinen einen Kommentar verfasst und öffentlich erklärt, dass er an der Seite der Juden steht, auch wenn ihn das einen Umsturz seines Lebens kostet. Bewundernswert dieser Mann!
    Lesenswert!
    Danke Boy George!

  10. Mich freut, dass die israelische Band „Temper City“ mit ihrem Song „Self Aware“ seit Februar diesen Jahres so großen Erfolg hat! Auch in den letzten Tagen habe ich ihn im Radio immer wieder gehört. Sogar meine Tochter kannte den Song, wusste aber nicht, dass er von einer israelischen Band stammt.

    Der Song verbreitete sich international, wurde tausendfach verwendet auf bspw. TikTok, Instagram, Spotify etc. und millionenfach gehört. Und mittendrin begeisterte Kommentare wie dieser: »Das ist der beste Song, den ich je gehört habe«, schreibt jemand aus Moskau. Temper City ist die erste israelische Band, die es in die US-amerikanischen Charts schaffte. Und war/ist auch in den deutschen Charts weit vorne.

    Wenigstens mal ein Erfolg eines Produktes „Made in Israel“, den der Mainstream nicht durch Boykotte verhindern konnte

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