Juden feiern Simchat Tora

Von Israelnetz

Simchat Tora, das Fest der Freude über die Tora, bildet den Abschluss des Laubhüttenfestes Sukkot. In Israel beginnt es in diesem Jahr am heutigen Freitagabend, in der Diaspora einen Tag später. Aus Freude darüber, dass Gott seinem Volk die Tora anvertraut hat, holen Juden alle Schriftrollen aus dem Toraschrein ihrer Synagoge. In einer langen Prozession tanzen und singen die Männer. Doch seit drei Jahren ist Simchat Tora auch mit dem schlimmsten Terrorangriff verbunden, den der Staat Israel bislang erlebte. Gerade an dem Freudenfest beging die Hamas das Massaker vom 7. Oktober. (eh)

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9 Kommentare

  1. Ich wünsche allen jüdischen Freunden und Mitforisten ein fröhliches Simchat Tora-Fest. Bei aller Traurigkeit über die Opfer des Massakers hat Israel auch viel Grund zur Freude. Die Toten werden nie vergessen, sie stehen im Buch des Lebens, Gott gibt ihnen ewiges Leben, wenn sie es annehmen. Deshalb dürfen Dankbarkeit und Freude überwiegen mit dem Wunsch, dass ganz Israel gerettet wird. 🙏🇮🇱💙
    Chag Sameach!

    1. @Ella
      Danke, auch von meiner Ehefrau, von unserem Bischof, von unserem Haupersonal!

  2. Vor ein paar Jahren habe ich in Netanya das Fest Simchat Tora mit gefeiert, eine wunderschöne Erinnerung. Alles Liebe zum Fest für unsere jüdischen Freunde, Glück und Segen für Euch und, natürlich gerade zu diesem Fest, viel Freude.

  3. Herzlichen Dank dem jüdischen Volk, dass alle Schriften bewahrt, sorgsam vervielfältigt, gerettet und gehütet hat über die vielen, vielen Jahre.
    Ich wünsche ein fröhliches und gesegnetes Fest allen Juden und Jüdinnen.😊

    Shalom den Juden in der Diaspora und in Israel.

    Eleonora

  4. Schabbat schalom uMevorach veSimchat Tora sameach, am Israel haJekar!

    Frieden und Segen zum Schabbat und ein fröhliches Tora-Freudenfest, geliebtes Volk Israel!

    Nun, mir geht es dieses Jahr auch noch nach, das Massaker vom 7. Oktober 2023. Ich kann mir nicht anders erklären, warum ich in dieser Woche so oft annahm, dass der 7. Oktober ein Sonnabend sei, obwohl ich an einem Kalender nachgeschaut hatte. Es ist jedoch ein Donnerstag.

    Ich kann den Schmerz gar nicht beschreiben, den ich am 7. Oktober 2023 verspürt hatte. Die Nachrichten über das Massaker und die Geiselnahmen kamen ja erst im Laufe des Tages hier an. Aber irgendwie hatte ich den ganzen Tag kein gutes Gefühl für Israel.

    1. @Frau Neubert
      Das geht mir auch so. Der 7. Oktober ist jedoch ein Mittwoch in diesem Jahr.😉 Aber wir dürfen bei dem Leid nicht stehen bleiben. Nach jeder dunklen Nacht kommt ein neuer Morgen.
      „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören. Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
      Liebe Grüße Ella

      1. @Ella
        Danke für den Hinweis.
        Beim Leid stehen bleiben: Nicht ganz, doch ich gedenke der Opfer. So ein Massaker will ich niemandem wünschen.

        Und sich an Israel zu orientieren und auf das Wohl Israels zu konzentrieren, ist auch gut.
        Israel kann es sich gar nicht leisten, beim Leid stehen zu bleiben. Sonst wäre es möglicher Weise in der Woche nach dem 7. Oktober 2023 noch von den Terrorbanden des Regime des Iran überrannt worden. Aber das ist nicht Teil der biblischen Verheißungen, außerdem ist die Armee Israels gut aufgestellt.

        (Im Gegensatz zur Bundeswehr, die ja einige Jahre lang keine Wehrpflicht bestand, um einen Grund zu nennen. Vermutlich spielt auch die nicht ganz taugliche Ausrüstung eine Rolle.)

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