Jordantal: 13-jähriger Palästinenser bei Explosion von Blindgänger getötet

Von Israelnetz

Ein palästinensischer Junge ist am Dienstag im Jordantal bei der Explosion israelischer Munition getötet worden. Laut Armee befand sich der 13-Jährige in einem militärischen Sperrgebiet in der israelisch verwalteten Zone C nahe Jericho, das als Schießplatz dient. Zwei weitere Jugendliche erlitten Verletzungen. Soldaten hätten sie medizinisch versorgt, hieß es aus der Armee. Bei dem Getöteten handelt es sich um Mohammed Abu Dalah aus dem nahe gelegenen Dorf Al-Dschiftlik. Bürgermeister Ahmad Ghawname sagte, die drei hätten Kräuter gesammelt. Die Armee untersucht den Vorfall. (eh)

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6 Kommentare

  1. Naja 13 Jahre, Mutproben und so Sch… , der Reiz des Verbotenen, dann noch beim Feind und so endet dann sowas. Den Betreibern dess Schiessplatzes kann man keinen Vorwurf machen. Jeder weiß dass dort scharfe Munition verwendet wird und nicht´s gewusst kann man nicht als Ausrede nehmen, auch wenn vieleicht gerade keine Schießübung war, weiss jeder dass es dort gefährlich ist. Und Jungs mit 13 sammeln Kräuter für die Mamma ???

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  2. Oder sie haben genau das sammeln wollen, was ihnen zum Verhängnis wurde. Aber ich nehme eher an, daß sie tatsächlich auf Kräuter aus waren, die palästinensische Küche ist nicht übel, wie ich selber schon festgestellt habe.
    SHALOM

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  3. Armes Kind, viel zu jung. Hoffentlich geht es den beiden anderen Verletzten bald wieder besser.

    Ich habe mit Google Maps versucht den Schießplatz zu finden, weil mich interessiert, ob er irgendwie markiert oder eingezäunt ist, war jedoch nicht erfolgreich. Weiß das jemand? Wenn dort regelmäßig Kräutersammler unterwegs sind, müsste der gefährliche Bereich doch vermutlich in irgendeiner Weise gesichert sein. Vielleicht denke ich aber auch wieder einmal zu „deutsch“ … ich bin ohnehin der „Gürtel- und Hosenträger-gleichzeitig-Typ“. 😉

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    1. In so einem Alter schätzt man Gefahren nicht richtig ein. Bei uns war scharfe Gewehrmunition aus dem 2.Weltkrieg vergraben. Wir Jungs ,eher noch atwas jünger gruben das aus, machten ein Feuer in einem senkrecht stehenden Betondurchlassrohr,so 40 cm Durchmesser, warfen die scharfen Patronen hinein und warteten bis si da drinnen explodierten. Unsre Eltern wussten davon nichts. was da alles passieren hätte können, mir stehen die Haare zu Berge. Etwas andres, unsre Kinder erzählten uns ala sie schon erwachsen waren, daß sie zu den Bahngleißen gingen, Münzen oder Steine drauflegten und warteten bis der Zug vorbeibrauste,( die Streckce bei uns war ICE Teststrecke Treuchtlingen Würzburg). Daklettert man auch über einen Zaun, Bzw. ignoriert Warnschilder, man will ja kein Feigling sein.

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