Jordanischer Film „Farha“ in der Kritik

Von Israelnetz

Der jordanische Film „Farha“ steht kurz vor seinem Erscheinen bei Netflix am Donnerstag in der Kritik. Er erzählt die Geschichte eines arabischen Mädchens, das die Tötung ihrer gesamten Familie durch israelische Soldaten während des Unabhängigkeitskrieges beobachtet. Die Regisseurin Darin J. Sallam sagt, der Film beruhe auf wahren Begebenheiten. Der israelische Politiker Itamar Ben-Gvir kritisiert hingegen, die Soldaten würden als blutrünstig dargestellt. Das Werk war erstmals 2021 auf dem Filmfestival von Toronto zu sehen. Es ist außerdem der jordanische Kandidat für den Oscar. (df)

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12 Antworten

  1. Ein sehr guter und empfehlenswerter Film. Der Wertung eines rechtsextremen Politikers wie Ben-Gvir würde ich keine große Beachtung schenken.

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    1. @Achim:

      Ehrlich gesagt, habe ich wenig Wunsch, mich en detail mit dem jordanischen Film zu beschäftigen. Ganz kursorisch beurteilt, scheint er sich nicht mit meiner Einschätzung zu Recht und Unrecht bei der (Wieder-)Gründung Israels zu decken.

      Nur, dass innert des achtzeiligen redaktionellen Beitrags als einziger Bewerter dieser -in der Tat rechtsextreme- Ben Gvir erscheint. Das ist keine Sternstunde für die Redaktion des „Israelnetz“.

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  2. Krieg ist immer schrecklich, es gibt keinen wirklichen Krieg ohne Opfer. Für die Leidtragenden ein unermesslicher Schmerz auf beiden Seiten der sich bekriegenden Parteien. Wir Verschonten haben zu diesem Thema keine Ahnung. Gerade deshalb sollte man überlegen, ob man einen Krieg beginnen will. Wir haben gegenwärtig ein aktuelles Beispiel. Zurück auf 1948. Der kleine Völkermix einheimischer Juden, die schon kräftig am Aufbau dieses öden Landes wirkten und aus aller Welt zusammengekommenen, oft dem Schwert entronnen Volk, wird, der Staat ist noch gar nicht entstanden, schon von mehreren Armeen angegriffen, auch von der jordanischen Armee. Was für ein Leid dieser Angriff bewirkt hat, können Sie im obigen Film, wenn dann erschienen, sehen. Vergessen Sie dabei nicht die Opfer dieser kleinen Herde des jüdischen Volkes, das sich nicht ein weiteres Mal, nur 3 Jahre nach dem Ende des Holocaust, schlachten liess, sondern sich verteidigte. Lasst Euch durch diesen Film nicht zum Hass auf das jüdische Volk hinreissen. Das jüdische Volk und seine Nation tun viel gutes im Land und in dieser Welt.

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    1. Ihr Terra Nullius Narrativ von „ödem Land“ ist ahistorisch, kolonial und rassistisch. Es haben seit ewigen Zeiten Menschen im Heiligen Land gelebt- jeglicher Religion und ethnischer Herkunft. Ihre Leugnung dessen und dem Zuschreiben jeglicher (re-)Zivilisation zu einem primär europäischen Kolonialprojekt ist eine Beleidigung für Jüd:innen, Druzen, Moslems und Bedouinen, die seit jeher die Region ihre Heimat nennt. Gerade deswegen ist palästinensische Subjektivität notwendig.

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  3. Warum bleiben Sie immer so schwammig! Der Film „steht nicht in der Kritik“, sondern wird von sehr wenigen absolut israelanbetenden Leuten kritisiert, weil er die peinliche Realität abbildet, die man lieber vor der Welt verschweigen möchte, um an dem Mythos Israel festhalten zu können. Nennen Sie dich Roß und Reiter!

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  4. Sehr fragwürdig zu behaupten, dass der Film in der Kritik ist. Er wurde mehrfach nominiert für mehrere Awards. Zudem versuchen aktuell israelische Politiker diesen Film zu verunglimpfen und Israel als einen demokratischen und freundlichen Staat darzustellen. Die Medien in Europa sind Israel freundlich und unterschlagen Kriegsverbrechen Israels! Es ist wichtig darüber zu sprechen und mich wundert, dass noch nicht die Anti-Zionismus Karte ausgespielt worden ist! Noch kritischer finde ich, dass Sie eine rechtsradikale Regierung zu zitieren.

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  5. Von ähnlichen Erlebnissen hat uns unser Vater auch berichtet. Er wurde 1948 während einer Vertreibungsaktion aus Haifa durch die neuen Besatzer als 11-jähriger Junge von seinen Eltern getrennt. Geschichtsaufarbeitung ist dem israelischen Volk anzuraten!!!!

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  6. Dies ist ein sehr guter Film, der die wahre Geschichte eines Mädchens zeigt. Ich glaube aber nicht, dass es einen Unterschied in Deutschland machen wird. Der Deutsche Bundestag war gegen die Berichte von Amnesty International und Human Rights Watch, die zeigen, dass Israel ein Apartheidstaat ist. Auch der UN-Berichterstatter hat den gleichen Bericht herausgegeben. Die Medien in Deutschland diskutieren diese Berichte nicht, daher kennt niemand die Wahrheit. Deutsche neigen dazu, Menschen mit Autorität, zu glauben, deshalb wird dieser Film in Deutschland als Propaganda bezeichnet. Die zionistischen Denker haben nichts zu befürchten.

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  7. Sehr empfehlenswert. Die Bewertung ist bei 8,2/10 IMDb und mehrmals nominiert. Stellt Netflix im Profil auf english und schaut den Film.

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    1. Der Film ist sehr empfehlenswert, er zeigt die Blutrünstige Vergangenheit Israels, super Film und mein tiefsten Respekt an die Regisseurin die den Mut hat und sich gegen die Verfolgungsjagd des mossads stellt

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