Suche
Close this search box.

Israelische Soldaten schikanieren Palästinenser

Von Israelnetz

Soldaten der israelischen Armee haben sich selbst dabei gefilmt, wie sie im Westjordanland festgenommene Palästinenser demütigten. In der vergangenen Woche seien Dutzende solcher Bilder und Videoclips aufgetaucht. Das berichtet die Online-Zeitung „Times of Israel“. Mit gefesselten Händen und verbundenen Augen mussten Palästinenser mit der israelischen Flagge posieren oder zu hebräischer Musik tanzen. Andere Videos zeigen körperliche Misshandlungen. Die Armee bezeichnete das Verhalten der Soldaten als „schwerwiegend“. Nach laufenden Untersuchungen wurde bislang ein Soldat entlassen. (cs)

Schreiben Sie einen Kommentar

12 Responses

  1. Und was haben die Palästinenser gemacht?
    Warum muss man einen solchen Bericht überhaupt bringen?

    17
    1. „Mit gefesselten Händen und verbundenen Augen mussten Palästinenser mit der israelischen Flagge posieren oder zu hebräischer Musik tanzen. Andere Videos zeigen körperliche Misshandlungen. Die Armee bezeichnete das Verhalten der Soldaten als „schwerwiegend“.“
      *** Das geht überhaupt nicht, und Fr. Hofmanns Kommentar ist hier vollkommen daneben, geradezu belanglos. Wenn „wir“ besser sein wollen als die anderen, dann sollte man sich auch verantwortungsbewusst verhalten. Ich war Soldat in der IDF und hätte ein derartiges Verhalten meiner Kameraden niemals stillschweigend toleriert!

      45
    2. Jetzt wird gleich mit der Moralkeule draufgehauen…..verrückt.
      Natürlich geht das nicht, aber was geht wohl in den Köpfen der jungen Soldaten vor, nach sooo einem Massaker?? Sie setzen jetzt ihr Leben ein, weil diese Barbaren es verursacht haben, kann man da nicht auch Wut entwickeln ??? Grad junge Leute?
      Selbst ich als Christ muss flehen um die Feindesliebe, sie fällt uns nicht in den Schoß, und das Kapitel ist noch lange nicht abgeschlossen.

      0
  2. Mit gefesselten Händen und verbundenen Augen mussten Palästinenser mit der israelischen Flagge posieren… Andere Videos (die von der Hamas in Gaza und in der Türkei gedreht wurden) zeigen körperliche Misshandlungen…

    9
    1. Der Vergleich von IDF und Hamas ist völlig abseitig, Alfredo.

      Israel ist ein Rechtsstaat westlicher Prägung. Und da darf es Spielchen wie obig beschrieben nicht geben. Falls doch, müssen Sie sanktioniert werden.

      Siehe ansonsten die Stellungnahme von Herrn Goldschmitt obig, der ich mich vollinhaltlich anschliesse.

      10
  3. Die Täter sind nicht als ehrenhafte Soldaten zu gebrauchen. Die israelische Flagge, der Davidstern wurde geschändet und missbraucht.

    2
  4. Ich möchte das Verhalten dieser Soldaten in keiner Weise rechtfertigen oder gutheißen, aber es offenbart doch auch eine abgrundtiefe Hilflosigkeit der Handelnden. Man muss innerlich sehr gefestigt und mit starker Selbstbeherrschung versehen sein, wenn man angesichts der täglich und über Monate und Jahre andauernden Konfrontation mit Grausamkeiten der Versuchung widerstehen will, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Ich war noch nie direkt in Kriegshandlungen verwickelt, kann mir aber vorstellen, dass gerade in Partisanen- oder Guerillakriegen durch die mangelnde Identifizierungsmöglichkeiten zwischen Feind und friedlichen Zivilisten ein Gefühl von ständigem Gegenwärtig- und Umgeben-Sein von Feinden aufkommt, was zu einer fast unerträglich empfundenen Alarmbereitschaft mit ständig sich erhöhendem inneren Druck führen wird. Dieser Druck bricht sich irgendwann Bahn, so schlimm und verurteilenswert das dann auch sein mag. Die Soldaten, die sich zu derartigen Schikanen und Quälereien hinreißen lassen, offenbaren dadurch ihre eigene Hilflosigkeit und Not. Letztlich tun sie sich selbes damit das Schlimmste an, denn ihre Psyche wird denselben Schaden davontragen wie die der Opfer. Und dieser Schaden wird sie für den Rest ihres Lebens begleiten. Das ist die Tragödie des Krieges.

    2
  5. Kriege müssen manchmal geführt werden, das ist eine Tatsache, leider. Denn, wie Wolffsohn letztens treffend Albert Camus zitierte, „Manchmal muss man töten, um das Morden zu verhindern“ .
    Durch den Krieg und das Unmenschliche, was mit ihm unabwendbar notgedrungen verbunden ist, wird aber nicht nur der Körper, sondern auch der menschliche Geist, seine Seele, verwundbar und der Zerstörung preisgegeben.
    Schon mein ganzes Leben lang hat mich dieses Dilemma beschäftigt und immer wieder unglaublich betroffen gemacht. Dennoch sehe ich keine Alternative zu der Notwendigkeit, sich manchmal gegen Vernichtungsbestrebungen, auch mit der Waffe in der Hand, zur Wehr zu setzen.
    Natürlich sind diese Exzesse von Soldaten nicht zu tolerieren und müssen sanktioniert werden, aber man sollte sich davor hüten, moralisierend mit erhobenem Zeigefinger aus der sicheren Distanz heraus vorschnell zu verurteilen, um sich so letztlich vermeintlich auf eine ethisch höhere Stufe zu stellen.

    5
  6. Ich muss auch etwas für diese Soldaten reden. Grundsätzlich ist sowas nicht in Ordnung. ABER; die haben die Bilder von den Greueln der Hamas nicht nur im Kopf,sondern es ist die Familie meines Onkels,oder meiner Schwiegertochter wo Opfer zu beklagen sind usw.Da stell sich einer von uns mal hin und bleibt immer korrekt, alle Emotionen ,Schmerz ,Wut etc. lässt man außen vor. Außerdem sind Israelis von ihrer Persöhnlichkeitsstruktur eben keine kühlen Nordeuropäer. Noch mal,ich heisse es nicht gut,aber man muss
    das versuchen zu verstehen und nicht so hart mit diesen MENSCHEN (Soldaten) ins Gericht gehen.
    Wenn Palästineser sowas machen erfolgt keine Verurteilung,sondern es jubiliert die ganze Szehne.

    7
  7. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen Hamas und ihren Buddies und der IDF
    Die israelische Armee prüft die Vorfälle und zieht Konsequenzen indem sie entlässt und straft.
    So wie es sein sollte.
    Das ist es, was man im Kopf behalten sollte.

    2

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen