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Israelische Ärzte retten palästinensischen Jungen vor „innerer Enthauptung“

Bei einem Unfall verletzt sich ein palästinensischer Junge lebensgefährlich. Sein Schädel wird komplett von der Wirbelsäule getrennt. Doch der Einsatz von Israelis rettet ihn.
Von Israelnetz
Israelische Ärzte retten einem palästinensischen Jungen das Leben

JERUSALEM (inn) – Ein israelisches Ärzteteam hat dem zwölfjährigen Palästinenser Suleiman Hassan das Leben gerettet. Die extrem seltene Operation wurde bereits Anfang Juni von Ärzten des Hadassah-Krankenhauses im Jerusalemer Stadtteil Ein Kerem durchgeführt. Dies teilte das Krankenhaus am Mittwoch mit.

Der Junge wurde beim Fahrradfahren von einem Auto angefahren. Umgehend nach dem Unfall flog ihn ein Rettungshubschrauber in das Hadassah-Krankenhaus. Dies berichtet die Onlinezeitung „Times of Israel“. Die Israelis untersuchten ihn und stellten fest, dass die Bänder, die den Kopf mit der Wirbelsäule verbinden, gerissen waren. Gemeinhin wird diese Art der Verletzung auch als „innere Enthauptung“ bezeichnet.

Der spezialisierte Chirurg Ohad Einav sagte nach der Operation: „Wir haben um das Leben des Jungen gekämpft“. Der Israeli wurde in Kanada ausgebildet und zählt zu den wenigen Spezialisten in Israel auf diesem Gebiet. „Der Eingriff selbst ist sehr kompliziert und hat mehrere Stunden gedauert“, erklärte Einav. Besonders weil die lebensbedrohliche Verletzung selten auftritt, ist die Operation kein gewöhnlicher Eingriff.

Vater bedankt sich beim Ärzteteam

Erwachse erleiden seltener eine „innere Enthauptung“. Kinder im Alter zwischen vier und zehn Jahren sind besonders anfällig für die Verletzung, da sie im Verhältnis zu ihrem Körper einen großen Kopf haben. Die Überlebensrate bei den Patienten ist nicht hoch. Rund 55 Prozent der Verletzten sterben.

Der Vater des zwölfjährigen Palästinensers dankte den Ärzten für ihre Arbeit: „Ich werde Ihnen mein ganzes Leben lang danken, dass Sie meinen einzigen und geliebten Sohn gerettet haben.“ Er fügte hinzu: „Was ihn rettete, waren Professionalität, Technologie und die schnelle Entscheidung des Trauma- und Orthopädenteams.“

Suleiman wurde vor wenigen Tagen nach Hause entlassen. Er trägt nun vorübergehend eine Schiene, die den Halswirbel stützt. Außerdem wird der Junge weiterhin regelmäßig im Hadassah-Krankenhaus untersucht. (joh)

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8 Antworten

  1. Toda raba dem israelischen Ärzteteam.
    Sicher bedanken sich auch die Israel- Kritiker. Ironie off.

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  2. Genial….leider wird sowas normalerweise in den europäischen Medien nicht thematisiert.
    Wäre das nicht ein Fall für die Serie: Faszination Israel !!??

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    1. @ mari-luise
      Da es nicht die erste Operation dieser Art war und auch nicht die letzte sein wird, hat das wenig mit Israel zu tun. Trotzdem ist es erfreulich, zu lesen, dass ein Leben gerettet werden konnte – denn im Normalfall geht das ganz böse aus.
      Dank also an das OP-Team – Hut ab! Und gute Besserung für den Jungen.
      LG
      Agnes

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  3. Der erste Dank gehört dem allmächtigen Gott, der seinen einzigen und geliebten Sohn, für alle Menschen (Juden und Heiden) als Sühneopfer für die Sünden aller Menschen, zur Rettung aller, die an IHN glauben, gesandt hat! Was für ein Gott – möge die Familie dieses Jungen und viele weitere Menschen (Juden und Heiden), diesen Retter persönlich kennenlernen.
    Lieber Gruß Martin

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  4. Vielen Dank auch von mir an das Ärzte-Team. Das ist realer Dienst für den Frieden.

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  5. Schön wärs. Alle Menschen die diesen medizinischen Erfolg erfahren freuen sich und sind dankbar. Nur Israels Kritiker schweigen. Israels Kritiker müssen schweigen. Israels Kritiker sind zum Schweigen verdammt, weil sie sonst ja zugeben müssten, dass da ein großer Gott, der Gott Israels am Werk ist.

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  6. Was hat denn die Haaretz darüber geschrieben? Ist Herr Levy etwas dazu eingefallen?

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