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Israel erkennt marokkanische Herrschaft über Westsahara an

Von Israelnetz

Nach den USA erkennt nun auch Israel die Westsahara als Teil Marokkos an. Ziel sei es, die israelisch-marokkanischen Beziehungen weiter zu stärken. Die Entscheidung teilte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu dem marokkanischen König Mohammed VI. in einem Brief mit, wie das marokkanische Außenministerium am Montag mitteilte. Durch das von den USA vermittelte sogenannte Abraham-Abkommen im Jahre 2020 haben Israel und Marokko ihre diplomatischen Beziehungen wiederhergestellt. International wird das Gebiet Westsahara weiterhin nicht als Teil Marokkos anerkannt. (pcg)

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6 Antworten

  1. Schwierige Lage. Insgesamt gewinnt Israel wohl mehr, wenn es Marokko unterstützt und nicht die Polisario. Marokko kann auch schwerlich mit dem Finger auf Israel zeigen, wenn es gleichzeitig die Westsahara besetzt hält, wobei das Gebiet wohl historisch, zumindest in Teilen, zu Marokko zu zählen ist.

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  2. „Ziel sei es, die israelisch-marokkanischen Beziehungen weiter zu stärken.“ – es geht also gar nicht um die Menschen, die dort leben, und vielleicht gar nicht ein Teil Marokkos sein wollen…

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  3. Israel liefert Kriegsmaterial und Satellitenbeobachtungen in größeren Mengen an Azerbaidjan. Eingesetzt wird beides ausschließlich im Krieg gegen Armenien, mit sehr großer Bedeutung für den für Armenien ungünstig gewordenen Kriegsverlauf.
    Israel anerkennt die völkerrechtswidrige Annexion der Westsahara durch Marokko.
    Realpolitik auf Kosten Dritter geht langfristig meist nicht gut!

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  4. Wenn ich das Folgende schreibe, blutet mir das Herz, weil ich Israel gern vor falschen Verbündeten bewahrt wüsste. Momentan vertraut Israel leider zu stark auf politische Bündnisse, die im Ernstfall das Papier nicht wert sein werden, auf dem sie geschrieben werden. Es ist gut und sehr erfreulich, wenn Israel seine Beziehungen zu nahen und fernen Nachbarn verbessern kann. Aber es darf dabei den Fokus nicht verlieren: Der einzig ewig treue Verbündete Israels ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs – der Ewige Israels!

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  5. Für Völkerrecht ist Israel ja Experte, weil es mit kräftiger us-Unterstützung dieses ständig ungestraft
    bricht. So auch hier, denn völkerrechtlich gehört das gebiet immer noch den Spaniern, aber gewiss
    nicht den verräterischen Marrokanern.

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    1. Niedlich, dass „bestimmte Leute“ alles unter den israelisch-palästinensischen Konflikt (entstanden aufgrund der Verweigerung der Palästinenser seit 1948, mit Israel in [erfolgreiche] Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung einzutreten) subsumieren …
      btw.: Völkerrechtlich gehört das Gebiet mitnichten den Spaniern, denn die haben es 1975 in die Unabhängigkeit entlassen. Es sollte – so auch die Position von UNO und Internationalem Gerichtshof – zu einer Volksabstimmung unter den Saharauis über den von ihnen gewünschten Status kommen.
      Leider kam es vorher zur völkerrechtswidrigen Annexion durch Marokko.
      Diese anzuerkennen ist für keinen Staat ein Ruhmesblatt, wie auch das Beispiel Trump zeigt.

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