Island und die Niederlande beteiligen sich an Genozid-Klage gegen Israel

Von Israelnetz

Island und die Niederlande haben sich am Mittwoch der Genozidklage gegen Israel angeschlossen. Das teilte der Internationale Gerichtshof (IGH) am Donnerstag mit. Südafrika hatte die Klage am 29. Dezember 2023 eingereicht. Seither schlossen sich weitere Länder an, darunter Belgien, Irland und Spanien. Indessen planen die USA laut einem Medienbericht, sich der Seite Israels anzuschließen. Die Beschuldigungen seien Teil einer „breiteren Kampagne“ gegen Israel und das jüdische Volk. Auch Deutschland will sich an die Seite Israels stellen. Dafür ist noch bis Ende März Zeit. (df)

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17 Kommentare

  1. Genozid-Klage gegen Israel. Lese ich richtig? Oder sehe ich ein Gespenst? Oder einfach ich spinne! Klage gegen Israel wer auch! Spinnt Euch oder ist es ein Druckfehler? Nein! Es ist eine bodenlose Frechheit zum Himmel schreiende, eine Unterstellung, eine Bosheit, eine Charakterlosigkeit, ein Dreck gegen Israel, oft eigenen Dreck zu überspielen. Kehrt vor Euren eigenen Türen die Vergangenheit zurück! Es ist mehr als eine Kampagne gegen Israel, es ist ein heimlicher Wunsch Israel zu töten. Das demokratischstes Land der Welt, das Land des Gottes, habt Euch nicht Angst vorm Gott diese Klage überhaupt vorzubringen? Ich kann nur meinen Koppf zu schütteln, wohin schreitest Du Welt? Zu deinem Untergang, diesen Mut zu haben Israel anzuklagen! Das wird der Gott nicht vergessen! Karin

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    1. Ausgerechnet die Holländer! Man erinnere sich an ihr Verhalten in Niederländisch-Indien (nicht nur dort) bis zum Rausschmiss durch die Japaner 1942. Die Niederländer gehören auch zu den Letzten, die anderen Nationen Vorwürfe bezüglich schlechter Behandlung der Bevölkerung machen könnten. In Unterdrückung und Sklavenhaltung, hielten sie sich nie gross zurück !

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  2. „Der Gott“ weiß das schon lange. 😀
    Und nichts und niemand kann ihn hindern seinen Plan auszuführen. Wir können uns nur selbst im Wege stehen bzw. sich dem Segen verschließen, wie das in diesem Falle die Regierungen von Island oder der Niederlande tun.

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  3. Die schlummernden Kräfte aus der Tiefe erwachen wieder und sie zeigen sich offen von der hässlichsten Seite. Ein weiterer Schritt mit Salamitechnik den Judenhass wieder zu legitimieren. Als Europäer muss man sich schämen, dass nach 1948 das Gedankengut der Nazis in diesen Ländern nicht ausgerottet worden ist Aber wir wissen, „…wenn die Verfolgung und das Kriegsgeschrei gegen die beiden Schafherden des Guten Hirten Yeshua (Jesus) zunimmt, dann erhebt eure Häupter. Eure Erlösung ist nahe.“ so bleibt uns nur übrig für die Regierungen dieser Länder zu beten.

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  4. Diese Staaten haben keine Ahnung, welche Schuld (vor Gott) sie auf sich laden.
    Israel, der politische Staat, begeht so manchen Fehler aber keinen Genozid!
    Das ist eine teuflische Lüge!

    One

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  5. Habt Mitleid mit den Isländern, die ständig spuckenden Vulkane schlagen auf’s Gemüt…man muss sich nur isländische Filme anschauen, bei ARTE laufen manchmal welche : Anti-Depressiva bereithalten !

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    1. @Antonia
      Danke für Ihren Kommentar! – Wohl dem, der wie Sie so viel Zeit hat, um solche intelligenten Empfehlungen zu verfassen und gleichzeitig den Schlüssel zum psychischen Hintergrund isländischer Gemütsart zu präsentieren. Gut, dass es dieses Forum gibt.

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  6. Ich kann dieses Genozid-Geschrei nicht mehr hören. Das ist so eine Realitätsumkehrung! Dem einzigen demokratischen Staat des Nahen Ostens, der seit seiner Existenz um sein Recht kämpft, dessen arabische Bevölkerung wächst und politische Rechte, einen Genozid anzulasten, macht mich ärgerlich.
    Der Plan von Hamas, Israel international zu isolieren und Feindbilder zu schaffen, hat funktioniert. Aber Hamas hat es nicht geschafft, Israel zu zerstören.
    Und Israel wird auch durch ein Urteil des ISTGH nicht zerstört. Dieser sollte sich mal das iran. Regime vornehmen, das nicht aufhört „Tod Israel“ zu schreien.
    Shabat Shalom! Am Israel chai! 🙏🇮🇱

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  7. Diese Minderheitskoalition von Ministerpräsident Rob Jetten ist eine Schande: auch die Niederlande, wie Island, nun ein Schurkenstaat.

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  8. Was ist ein Genozid? Das systematische Auslöschen einer Bevölkerungsgruppe. Die Nazis und die SS-Schergen haben es versucht. Im jetzigen Gazakrieg nach dem Überfall der Hamas sind wahrscheinlich um die 40.000 Zivilisten umgekommen, gesamt ca. 70′, ca. minus 10′ normale Sterbefälle und ca. 20′ Hamas-Kämpfer. Die zivilen Opfer sind ca. doppelt so hoch wie die Hamas-Kämpfer, ein Verhältnis von 2 zu 1. In Syrien war das Verhältnis um die 30 zu 1, in Grosny wohl ähnlich hoch. Man kann das Vorgehen des Militärs kritisieren, aber ein Genozid-Vorwurf ist auch angesichts der laufenden Warnungen der Armee an die Zivilbevölkerung völlig haltlos und entbehrt jeder Grundlage.
    Als Mandela freigelassen wurde, habe ich gesehen wie die Leute auf den Straßen getanzt haben, was für ein ethisch hochstehender Freiheitskämpfer. Die heutige Regierung und der Präsident Südafrikas sind größtenteils ANC-Kämpfer, aber teils sehr korrupt – Shame on You!

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    1. @
      „ … Mandela … was für ein ethisch hochstehender Freiheitskämpfer.“
      Und/aber leider ein Freund Arafats, wie immer man das bewerten muss. Insofern führt die heutige Regierung von Südafrika das Vermächtnis Mandelas fort.

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  9. Ich wüsste nicht, daß es momentan irgendwelche Kampfhandlungen größeren Ausmaßes im Streifen gibt. Jedenfalls habe ich keine Informationen darüber.
    Allenfalls Hamas schießt ein bisschen herum in ihrem Bestreben, innerpalästinensische Gegner
    auszuschalten.
    Die IDF selbst halten sich betont zurück, ausser wenn sie angegriffen werden.
    Es war nie ein Genozid, es ist keiner und wird auch nie einer sein, aber man möchte ihn bis zum Erbrechen herbeischwafeln, um ja nicht vergessen zu machen, wer hier der Unhold und
    Bösewicht zu sein hat.
    Alles für das eigene Gewissen, um vergessen zu machen, wer den meisten Dreck unterm Teppich liegen hat.
    SHALOM

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    1. @ Klaus:

      Sehr klug analysiert von Ihnen. Ich gehe auch davon aus, dass man sich mit der Dämonisierung Israels und jüdischer Menschen von der eigenen Schuld befreien will, indem man die Opfer wieder einmal zum Sündenbock macht. Widerlich, erbärmlich und beklagenswert.

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    2. Ihr Kommentar hier ist hochinteressant formuliert und niedergeschrieben. Manchmal glaube ich, dass Sie vielleicht Deutsch studiert haben, wenn ich Ihre Kommentare lese. Meine Mutter hatte Deutsch für das Gymnasium studiert und war ihr Leben lang unzufrieden und frustriert mit mir.

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      1. Nein, Ute, ich bin ein simples Eifeler Landei.
        Mein Judentum definiert sich säkular und liberalreformerisch.
        Ich habe auch nie studiert, und in der Haupt schule (weiter bin ich nie gegangen)war ich eine stinkefaule Sau, aber ungeheuer wissensdurstig und das letztere ist bis heute so geblieben. Ich war niemals das, was man einen Spezialisten nennt, sondern eher ein Generalist. Ich weiß von keinem Gebiet alles,
        aber von allen Gebieten genug, um mitreden zu können. Meine private Bibliothek ist reichhaltig, groß genug, um einen umfassenden Fundus an Wissen zu vermitteln. Bücher deswegen, insbesondere ältere, weil ein Buch einmal geschrieben und veröffentlicht nicht mehr gefaked werden kann,was bei den modernen Medien nicht mehr gegeben ist. Ich dulde dabei auch keine Auslegungen je nach Mode oder auch Zeitgeist, deswegen ecke ich auch hier im Forum mitunter sogar bei jenen an, die eigentlich auf meiner Seite sind.
        Aber ich bin kein Likesjäger und rede niemandem nach dem Mund, nur um zu gefallen, ich bin unangepasst, typisch für uns Juden, könnte man sagen.
        SHALOM

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        1. Ich selbst hatte in der Grundschule Hauptschulempfehlung und meine Mutter hielt mich zunächst für lernbehindert. Später habe ich auf dem beruflichen Gymnasium das Abitur mit 1,7 gemacht. Ich war die beste von drei Klassen. Leider war dies für den Eintritt in den Arbeitsmarkt keine große Hilfe. Das Abitur ist schon 29 Jahre her. Ich habe Bekannte aus Rumänien, die kaum Lesen und Schreiben können, aber trotzdem sehr intelligent sind. Leider habe ich als Einzelkind schon früh angefangen meine Bekannte im Zuwanderungsmilieu zu suchen. Dies hat darin gegipfelt, dass ich unbedingt einen in der ehemaligen Sowjetunion geborenen Mann kennenlernen wollte. Heute bereue ich dies manchmal. Aber mein Sohn kann wenigstens gut Russisch sprechen.

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