Iranischer Kronprinz ruft zu weiteren Protesten auf

Unter dem Eindruck heftiger Proteste kappt das Regime in Teheran die Kommunikationswege. Ajatollah Chamenei wirft den Demonstranten vor, unter ausländischem Einfluss zu stehen.
Von Israelnetz
Proteste im Teheran (l.) und Maschhad: Menschen gehen unter hohem persönlichen Risiko im Proteste gegen das Regime auf die Straßen

WASHINGTON / TEHERAN (inn) – Seit Ende Dezember kommt es im Iran zu wütenden Protesten gegen die politische Führung. Sie fordern ein Ende des Regimes von Ajatollah Ali Chamenei. Die Menschen beklagen die Unterdrückung und leiden unter der Wirtschaftskrise. Nach Einschätzung von Beobachtern handelt es sich um die heftigsten Proteste seit der Errichtung der „Islamischen Republik“ im Jahr 1979.

Das Regime geht mit Gewalt und scharfer Munition gegen die Proteste vor. Nach Angaben der norwegischen Organisation „Iran Humans Rights“ vom Donnerstag wurden innerhalb von zwölf Tagen mindestens 45 Demonstranten getötet – darunter acht Minderjährige – und mehr als 2.000 verhaftet.

Zudem stellten die Behörden Strom, Telefon, Mobilfunk und Internet ab, um Protestaufrufe zu unterbinden. Dennoch drangen Bilder und Aufnahmen von den Demonstrationen nach außen. Sie zeigen große Protestaufläufe in Teheran, aber auch in anderen Landesteilen. Dabei riefen die Menschen unter anderem „Tod dem Diktator“.

Chamenei: Proteste vom Ausland gesteuert

Am Donnerstagabend gingen wieder Tausende in Teheran auf die Straßen. Der im Exil lebende Kronprinz Reza Pahlevi hatte dazu aufgerufen. Am Freitag erklärte er, er sei stolz auf jeden einzelnen Teilnehmer. Wer bislang noch gezögert hab, solle bei der Demonstration am Freitagabend ab 20 Uhr Ortszeit mitmachen.

Ajatollah Chamenei erklärte in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede am Donnerstag, die Regierung werde nicht weichen. Die Proteste seien angefacht von „Saboteuren“ und agierten im Namen von US-Präsident Donald Trump (Republikaner), der aber bald seinen Sturz erleben werde. Er rief die jungen Menschen im Land auf, für die Nation Einigkeit zu zeigen.

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Trump erneuert Warnung

Indes warnte Trump das Regime erneut davor, Demonstranten zu töten. „Wir sind bereit, hart zuzuschlagen“, sagte er am Donnerstag in einem Interview des amerikanischen Senders „Fox News“. Allerdings führte er die meisten Todesfälle auf das Gedränge bei den Demonstrationen zurück.

Bereits am vergangenen Freitag hatte Trump eine Warnung gegen das Regime ausgesprochen: „Wenn der Iran auf friedliche Demonstranten schießt und sie gewaltsam tötet, werden die Vereinigten Staaten zu ihrer Rettung kommen.“

Unterdessen besuchte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Donnerstag den Libanon. Dort sagte er, der Iran wolle keinen Krieg mit den USA oder Israel, sei aber darauf vorbereitet. Zugleich sei der Iran offen für weitere Verhandlungen bezüglich des Atomprogramms, sofern die Gespräche auf „gegenseitigem Respekt“ anstatt auf einem „Diktat“ von Washington beruhten.

Terrorhilfe trotz Sanktionen

Die Weltgemeinschaft hatte Ende September eine Reihe von Sanktionen gegen den Iran erneut verhängt. Grund dafür sind Verstöße gegen das Nuklearabkommen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte in einem Bericht Anfang September angeprangert, dass der Iran erhebliche Menge hoch angereicherten Materials besitzt, mit dem der Bau einer Atombombe möglich sei.

Die Sanktionen tragen zur Wirtschaftskrise bei. Die iranische Währung Rial hatte Ende Dezember ein Rekordtief erreicht und verlor in den ersten Januartagen weiter an Wert.

Trotz der Wirtschaftskrise unterstützt der Iran, zu dessen Staatsziel die Vernichtung Israels gehört, weiterhin die Terrorgruppe Hisbollah. Nach Angaben des amerikanischen Finanzministeriums erhielt die Hisbollah im Jahr 2025 rund 1 Milliarde US-Dollar. (df)

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22 Antworten

  1. Ich hoffe, dass der Protest im Iran nicht wieder abflacht und im Sande verläuft. Ich hoffe auf eine zukünftig säkulare Regierung. Die Möglichkeit der Etablierung einer Demokratie halte ich derzeit für nicht realistisch. Aber alles ist besser als die derzeitige Regierung der alten, verbissenen, verbitterten und lebensabgewandten Männer.

    Auf den Pro-Israel-Demos der letzten beiden Jahre wurden wir von vielen Exil-Iranern unterstützt, nun scheinen sich auch im Iran viele (junge) Menschen zu trauen, gegen das unterdrückende, bevormundende Regime aufzubegehren. Mir ist klar, dass das für viele leider große Risiken birgt. Aber wenn der Schmerz zu groß wird, steigt mit der Verzweiflung auch die Bereitschaft, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.

    In einem Bericht sah ich heute eine demonstrierende Frau mit blutig zerschlagenen Gesicht, die trotz ihrer Verletzungen (sinngemäß) laut schrie: „Tod dem Regime! Ihr könnt mich nicht töten! Ich bin schon vor Jahrzehnten gestorben!“

    Schrecklich, was diese Menschen schon so lange durch dieses scheinheilige Terror-Regime im Namen Allahs zu erleiden haben.

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    1. Hallo caja!

      Gab es echt auf Pro-Israel-Demos Unterstützung von Iranern? Wenn das so ist, bin ich ja wirklich im guten Sinne überrascht und habe mich eines Besseren belehren lassen. Ich dachte immer, Iraner (auch im Exil) hassen Israel, wobei ich privat auch die Erfahrung gemacht habe, dass mir unter den Muslimen in Deutschland oder jenen, die zumindest muslimisch geprägt sind, die Iraner immer positiver aufgefallen sind als zum Beispiel Türken, Syrer, Libanesen, Afghanen und andere …

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      1. Ja,Chris,die gab es und die gibt es, und sie werden wieder laut. Sie müssen wissen, Israel und der Iran waren vor dem Sturz des Schah, vor der Revolution sogar Verbündete.
        Es ist also kein Wunder, daß die Protestierenden auch nach den Israelis rufen, denn das Volk hat, soweit nicht hirngewaschen, nichts gegen die Juden oder Israel.
        SHALOM

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      2. Ich kann für hier , Paris, Caja bestätigen. Bei pro Israël Demos waren eigentlich immer Iraner dabei, mit Fahnen der Vor-Mollah-Zeit. Übrigens auch Kabylen Armenier und Kurden.

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      3. Hallo Chris, ich kann es nur bestätigen, was Caja gesagt hat. Ich war auf der in Düsseldorf am 07.10.24 bei einer Israel-Kundgebung. Und es waren sämtliche Iraner dabei, die die israelische und die alte iranische Flagge (vor 1979) geschwenkt hatten. Es kam auch eine Iranerin spontan an den Sprechpult, die gesagt hatte, dass das iranische Volk mit dem Israelischen Volk mitleidet. Es ist das Mullah-Regime, dass 1979 den Israel -Hass in den Iran importiert hat.

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      4. Hallo Chris,

        seit Beginn der Pro-Israel-Demos und -Kundgebungen bei uns in Frankfurt nach dem 7.10. waren immer viele Vertreter der Exil-Iraner dabei, mit Reden, Fahnen und Wortmeldungen, die ihre Solidarität mit Israel hervorhoben und gleichzeitig zum Kampf gegen das Mullah-Regime des Irans aufriefen.

        Die Bürgermeisterin von Frankfurt, Nargess Eskandari-Grünberg, hat sich bei vielen unserer Veranstaltungen auch als Rednerin öffentlich entschlossen hinter Israel gestellt und zum Kampf gegen Antisemitismus aufgerufen.

        Sie ist Exil-Iranerin, hatte als Schülerin gegen den Schah demonstriert und später, nach der „Isl. Revolution“, auch gegen das Mullah-Regime, weshalb sie anderthalb Jahre im berüchtigten Evin-Gefängnis saß.

        Dort brachte sie auch ihre Tochter, Maryam Zaree, zur Welt, die heute eine bekannte Schauspielerin und Regisseurin ist (u.a. Doppelhaushälfte, 4 Blocks). M. Zaree hat auch einen Film gemacht über ihre Zeit in Evin (Born in Evin), der international lief und viele Preise bekam.

        N. Eskandari-Grünberg ist Psychotherapeutin und verheiratet mit K. Grünberg, Psychoanalytiker und Mitglied der jüd. Gemeinde Frankfurts, der sich insbesondere auch mit den Traumata der Shoah-Überlebenden und deren innerfamiliärer Weitergabe beschäftigt.

        Seit 2021 ist sie im Amt und übernahm zwischen 2022 und 2023 kommissarisch auch das Amt des Oberbürgermeisters bis zu dessen Neuwahl.

        Möglicherweise trägt also auch das Engagement dieser sehr beeindruckenden Frau dazu bei, dass in Frankfurt die jüdische. Community derart starke Unterstützung so vieler Exil-Iraner erfährt.

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        1. Hallo Caja!

          (Und vielen Dank an Klaus, Ricarda und Antonia.)

          Das ist ja sehr informativ. Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.

          Ich bin ja selbst gebürtiger Frankfurter und wohne im Stadtteil Ginnheim. Dass Frau Eskandari-Grünberg sich so gegen Antisemitismus und für Israel engagiert, verwundert mich jetzt auch wieder – ich bin ja durch Sie, liebe/r Caja, positiv überrascht und wieder eines Besseren belehrt worden. Vielen Dank. Man lernt eben immer dazu im Leben.

          Dass ihr Mann Psychoanalytiker ist, ist ja interessant. Ich war nämlich vor 20 Jahren mal im Sigmund-Freud-Institut im Westend als Klient bei einem Herrn Grünberg. Allerdings sah er sich nicht für mich zuständig und verwies mich freundlich an andere Therapeuten. Ob es sich dabei um ihren Ehemann handelte, weiß ich natürlich nicht.

          Sollten Sie mal zwischen Hügelstraße, Raimundstraße und Platenstraße an einem kleinen Küchenfenster mit Israel-Flagge vorbeikommen, ist das höchstwahrscheinlich meine Bude … 😉

          Ihnen nochmals Dank und viele Grüße.

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          1. @Chris(Chrisden
            Ja,hier im Forum kann man echt viel lernen. Das geht mir genauso. Vieles,was ich erst nicht verstanden habe,wurde hier immer gut erklärt. Einfach immer fragen. Deswegen möchte ich Israelnetz auch nicht mehr missen.
            Viele liebe Grüße Manu 🙋🏻‍♀️

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          2. Hallo Chris,

            was ein Zufall, auch ich bin in Frankfurt geboren, wohne jetzt aber in einem Vorort, ganz in der Nähe von Ginnheim.

            Vielleicht sind wir uns ja auch unbekannterweise mal begegnet, etwa bei einer Pro-Israel-Kundgebung oder einer anderen Veranstaltung!?

            Jedenfalls freue ich mich, mit Ihnen hier im Forum einen Gleichgesinnten aus Frankfurt zu treffen, die von vielen aufgrund ihrer bedeutsamen jüdischen Tradition und der prägenden Rolle jüdischer Frankfurter im 19. und frühen 20. Jahrhundert auch die „jüdischste Stadt Deutschlands“ genannt wird.

            Bald soll hier nun auch die bundesweit erste Jüdische Akademie eröffnen. In Kooperation mit der Goethe-Uni soll sie ein Ort des Austauschs zwischen den Religionen werden. Geplant sei laut Zentralrat die Auseinandersetzung mit jüdischer Religion, Geschichte und Kultur. Und sie wird ja auch ganz in der Nähe Ihres und meines Wohnortes, nämlich der Senckenberg-Anlage, erbaut.

            Das wird ein neues Highlight Frankfurts werden, auf das ich mich – und Sie sicherlich auch – schon jetzt freue!

            Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

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          3. @Caja

            Hallo!
            Mensch, das ist ja toll, dass Sie auch gebürtig aus Frankfurt kommen. Die allermeisten Leute sind ja mittlerweile von außerhalb zugezogen … Schön, von Ihnen zu lesen, dass Sie auch „waschecht“ aus Frankfurt kommen. 😉😀

            Sie haben so Recht, ich bin immer wieder beeindruckt, welch reiche jüdische Geschichte Frankfurt hat und wie sehr hier jüdisches Leben blühte. Um so entsetzlicher, wie ich immer wieder daran erinnert werde, wie abrupt dieses Leben mit dem Dritten Reich endete, denn ich selbst bin in den Stadtteilen Westend-Nord (zwischen Grüneburgpark und neuem Polizeipräsidium), Dornbusch, Ginnheim und einem kleinen Teil von Heddernheim aufgewachsen und stoße hier, etwas überspitzt ausgedrückt, gefühlt alle 50 Meter auf die so genannten Stolpersteine, die daran erinnern, in welchem Wohnhaus einst Juden und Jüdinnen gelebt haben, bevor man sie in die grauenvollen Vernichtungslager deportierte. Das sind so viele!

            Leider werden wir uns eher nicht begegnet sein auf einer Demonstration für Israel, da ich seit dem 7. Oktober 2023 leider immer erst im Nachhinein davon erfahren habe, wann eine Demo/Veranstaltung stattgefunden hat. Das war immer sehr ärgerlich, denn es ist das Eine, hier und an anderer Stelle online zu schreiben für den jüdischen Staat. Es ist aber etwas ganz Anderes und extrem Wichtiges, auch sichtbar bei einer Kundgebung für Israel in die Öffentlichkeit zu treten, dass die Menschen es auch sehen …

            Ihnen ganz herzliche Grüße und für die neue Woche eine gute Zeit.
            Ihr Chris 🇩🇪💜🇮🇱

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        2. Hallo Chris,

          ja, es ist/war leider schwer, rechtzeitig etwas über in Frankfurt stattfindende Demos oder Kundgebungen zu erfahren.

          Zum einen fanden hier erstaunlich wenige statt, verglichen mit anderen Städten in unserem Land, zum anderen waren die Ankündigungen oft erst sehr kurz davor. Wohl aus Angst vor Anschlägen. Manchmal wurde der konkrete Versammlungsort erst wenige Minuten vor der Veranstaltung genau benannt. Vorher wurde nur grob gesagt, bspw. „Hauptwache“, und erst später Goetheplatz, Opernplatz oder sonst wo in der Nähe. Ein Katz- und Maus-Spiel. Schon schlimm, dass das aus Angst vor antisemitischen Anschlägen nötig ist!

          Am Anfang habe ich deswegen oft auch erst im Nachhinein von Pro-Israel-Demos o.ä. in Frankfurt erfahren. Dann habe ich verschiedene Veranstaltungen, Vorträge in den jüdischen Gemeinden Mainz oder Frankfurt besucht, auch am Israel-Kongress in Schwäbisch-Gmünd teilgenommen, der dieses Jahr wieder im Oktober stattfindet.

          Dort habe ich mich dann mit Teilnehmern vernetzt und mich auf Listen von Info-Foren setzen lassen. Auch habe ich eine kleine Chatgruppe mit anderen Israelfreundinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet gegründet, wo wir uns gegenseitig informieren. Wenn ich mal wieder rechtzeitig etwas über anstehende Demos oder Kundgebungen in Frankfurt erfahre, werde ich das hier im Forum mitteilen. Vielleicht klappt es ja so.

          Liebe Grüße und eine schöne Woche!

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  2. Die iranischen Mullahs sind Mörder am eigenen Volk. Ich bete für die mutigen Demonstranten. Shabbat Shalom

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  3. Ich wünsche dem Persischen Volk alles Gute auf dem Weg zur Gerechtigkeit. Dieser Weg ist sehr steinig.

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  4. Es ist ein inneres Gefühl für ein Volk, das kaum von außen nachvollziehbar ist, denn was die Mullahs vom ersten Tag an alles sich erlaubten, das muss man bis dato (48 Jahre) in Erinnerung behalten und nicht vergessen. Unter Moslems – Faschisten zu erleben und kaum von Menschlichem und Tierischem Gefühl und Verstand etwas geerbt zu haben, war und ist kaum für mich nachvollziehbar.
    Es ist vielleicht legitim, Trumps Politik zu kritisieren! Aber was Iran und sein Volk und Trumps Politik betrifft, sehe ich keine andere Möglichkeit, wenn ein Volk mit leeren Händen auf die Straßen geht und einfach anders leben und sein möchte. Genau wie die ganze Welt auch anders sein und leben mochte. Es muss von außen dem Volk geholfen werden, und die Welt wird auch viel friedlicher.

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  5. Kronprinz Reza Pahlevi, guter Mann, hat dazu aufgerufen an den Protesten teilzunehmen, er sei stolz auf jeden einzelnen Teilnehmer.

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  6. Was als wirtschaftlich motivierter Protest begann, ging schnell in einen politischen Aufstand gegen die Mullahs über, deren Herrschaft endgültig ein Ende finden könnte.
    @Caja hat es völlig richtig beschrieben, es sind viele Frauen unter den Demonstranten. Frauen gelten in den aktuellen Protesten als besonders exponiert, weil ihre bloße Präsenz im öffentlichen Raum bereits eine politische Herausforderung für das System darstellt. Ich hoffe sehr, dass das iran. Volk standhaft bleibt und weiter demonstriert, dass Kopftuch und Hidschab verbannt werden, nein besser verbrannt und der Tod vieler Masha Aminis gerächt werden können. Das System des Mullah-Regimes ist nicht reformierbar, es muss beendet werden. Trump sollte nicht nur tönen, sondern handeln, denn die Ayatollahs gehen sehr brutal gegen die Demonstranten vor. Es wäre jetzt Zeit zum Handeln. 🙏🙏🙏

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  7. Ist immer so bei derartig aufgebauten Regimen, sobald sie die Kontrolle zu verlieren drohen und auch die ,,ausländischen Söldner und Saboteure“ nicht mehr ziehen, und ihnen alle verbleibenden Optionen aus dem Fenster geflogen sind kennen sie in ihrer Hilflosigkeit nur noch eine Antwort : Tod, Tod, Tod.
    Doch selbst die Mächtigen fallen, wenn selbiger zu ihnen kommt.
    Ob sie ihm dann genauso standhaft und tapfer ins Auge sehen werden wie diese zehntausende von Demonstranten?
    SHABBAT SHALOM

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  8. Ich frage mich auch hier, wie schon bei der Libyen- und Irakgeschichte, wer soll die Nachfolge antreten. In beiden Fällen verjagten wir die Befehlshaber, haben aber vergessen, einen neuen Mann hinzustellen (Blamage sondergleichen) Im Iran steht für den Moment nur Pahlevi zur Verfügung – vagement!

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  9. Solange nicht alles gesagt und nicht alles getan ist
    Solange man erst nicht am Ziel angekommen ist!
    Es ist kein Grund, dass man nichts tue,
    wenn auch am Ende des Tunnels noch nichts leuchtet.
    Gegen ADOLFINO und Co. würden auch einige mutige partisanenartige Versuche geschehen.
    Aber ohne Hilfe von großartigen Nationen hätten Partisanen auch keine Chance gehabt!
    (Insofern Bella Ciao)

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  10. Laut iranischer Menschenrechtsorganisationen sind seit Beginn der gegenwärtigen Proteste bis jetzt etwa 500 Menschen getötet worden, davon etwa 450 Demonstranten, Männer Frauen, Jugendliche, Kinder.
    Die übrigen Toten gehörten den Sicherheitskräften an, Polizei, Garden und den Basidsch.
    Und das ist nur geschätzt, der echte Blutzoll dürfte höher sein, vielleicht bedeutend höher.
    Ich bete zum Ewigen um des geschundenen persischen Volkes willen.
    SHALOM

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  11. Hoffe die B2-Spirit sind schon unterwegs! Die USA brauchen nicht viel tun, nur ein einziger Volltrefferund den Rest erledigen dann sowieso die Demonstranten! Der Iran ist dann frei und es könnte dann wieder ein gutes Kapitel in den gemeinsamen Beziehungen mit Israel aufgemacht werden!

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  12. Mögen die Demonstranten erfolgreich sein und sich ihres Regimes entledigen und mit Starlink-Hilfe die letzten Verbrechen des Regimes international aufzeigen!

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