Suche
Close this search box.

Iranischer Kommandeur in Damaskus getötet

Teheran macht Israel für die Tötung eines hochrangigen iranischen Generals in Damaskus verantwortlich. Das Regime kündigt Vergeltung an.
Von Israelnetz
Der iranische Präsident Raisi teilte mit, der tödliche Angriff in Damaskus werde nicht unbeantwortet bleiben

DAMASKUS / JERUSALEM (inn) – Durch einen Luftschlag in Damaskus sind zwei iranische Kommandeure und fünf Sicherheitsberater am Montagabend ums Leben gekommen. Das bestätigten die iranischen Revolutionsgarden. Der Angriff erfolgte demnach auf das iranische Konsulat in der syrischen Hauptstadt. Teheran macht Israel dafür verantwortlich.

Iran: USA mitverantwortlich

Der iranische Präsident Ibrahim Raisi teilte am Dienstagmorgen mit, der Luftschlag werde nicht unbeantwortet bleiben. Israel habe durch den Angriff auf ein diplomatisches Gebäude gegen internationales Recht verstoßen. Am Montagabend leitete er eine Sitzung des Obersten Nationalen Sicherheitsrates. In einer Entscheidung verlangte dieser ebenfalls eine Reaktion auf den Angriff.

Außenminister Hossein Abdollahian teilte am Dienstag mit, der Iran habe den USA eine „wichtige Botschaft“ vermittelt. Das Außenministerium habe dazu in der Nacht zum Dienstag, um 0:45 Uhr Ortszeit, einen Vertreter der Schweizer Botschaft, die zwischen dem Iran und den USA vermittelt, einbestellt. Der Iran habe in dem Gespräch die Dimensionen des Angriffs erklärt und die Verantwortung der USA als Unterstützer des „zionistischen Regimes“ betont.

Israel verschärft Sicherheitsbestimmungen

Zu den getöteten Militärs gehört Mohammed Resa Sahedi, einer der Oberbefehlshaber der Quds-Einheit, der Elite-Einheit der Revolutionsgarden. Er soll für die Verbindungen zur Terror-Miliz Hisbollah zuständig gewesen sein, die unablässig Raketen auf Israel abfeuert. Ein Kriegsausbruch an der Nordgrenze schien vielen Beobachtern bereits vor dem Luftschlag am Montag nicht unwahrscheinlich.

Israelische Medien sehen in dem Luftschlag die schwerwiegendste Tötung eines iranischen Militärs seit dem tödlichen Angriff auf Kassem Soleimani im Januar 2020. Das amerikanische Militär hatte ihn auf Befehl des damaligen US-Präsidenten Donald Trump im Irak per Drohne getötet.

Israel äußerte sich nicht zu dem Angriff. In der Regel kommentiert Jerusalem derartige Vorfälle nicht. Das Außenministerium teilte jedoch am Montag mit, dass die Sicherheitsbestimmungen bei den Vertretungen in aller Welt verschärft würden. Das Ministerium wies die Diplomaten an, wachsam zu bleiben, gerade bei den üblichen Abläufen. (df)

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien

Schreiben Sie einen Kommentar

14 Antworten

  1. Der Kampf zwischen Israel und seinen Feinden wird weitergehen, Iran kann viel von Vergeltung reden, aber wird gegen Israel militärisch NICHT gewinnen !

    15
  2. Ich habe woanders gelesen, dass der Iran Raketen verschiesst, die 1200 Kilometer weit reichen. Und den Mullahs ist es zuzutrauen, dass sie schon an atomaren Sprengköpfen arbeiten. Dass der Iran zu den Unterstützern der islamistischen Terrororganistation wie Hamas, Hisbollah und Dschihadisten gehört, dazu die Huthis unterstützt, ist bekannt. Trotzdem wird ein Zweifronten Krieg für Israel gefährlich.

    17
    1. Ja und wer hat dem Iran denn bei der Herstellung vom Uran geholfen um Uran aufzuarbeiten? Es war immer Deutschland, obwohl damals schon die USA dagegen waren. Deutschland hat immer wieder behauptet und dem Iran alles nachgeplappert, daß der Iran Atom nur für friedliche Zwecke nutzen wird. Wie friedlich, das sehen wir heute. Über diese Aussage war ich schon vor Jahren fassungslos. Ja wie blöd muß man sein, diesen Verrückten, die die Welt zerstören und islamisieren wollen, auch nur ein Wort zu glauben? Aber wir haben doch so „intelligente“ „Volksvertreter“, die jedem alles glauben, nur nicht auf die Warner hören, weil die Warner dann in deren Augen und Verständnis Verschwörer sind.

      4
  3. Der iranische Präsident Raisi teilte mit, der tödliche Angriff in Damaskus werde nicht unbeantwortet bleiben. Sollen wir Angst haben? Ja. Warum? Hinter diesem Großmaul stehen ernstzunehmende Feinde wie Russland und China.

    25
    1. Die Mullahs leben weiter in ihrer unbegreiflichen Selbstüberschätzung! Ich frage mich langsam, ob sie tatsächlich noch wahrnehmen und glauben, was sie da ständig für grossartiges Geschwätz von sich geben? Im letzten Jahrhundert hatten wir auch Einen in Europa mit: Ich werde…., ich bin….., ich habe….! Ja, den Krieg verloren!

      5
    2. @ Albert Nola
      Vollkommen richtig was Sie schreiben.
      Ein Block von Autokratien aus China, Russland, dem Iran und Nordkorea – die „CRINK“-Allianz. Ein Bündnis des Bösen. Denn deren Absicht ist klar: eine neue Weltordnung.

      13
  4. Auch die USA machen Israel für den Anschlag verantwortlich.

    „Die Nachfrage, ob es die offizielle Einschätzung der US-Regierung sei, dass Israel für den Angriff verantwortlich sei, bejahte die (Pentagon)-Sprecherin: „Das ist unsere Einschätzung.“

    6
  5. Schade, dass die Iraner sich nicht von Ihrem Regime trennen und die Revolutionsgarde entlassen und entwaffnen und alle, die diese zuvor supportet hat. Das allein würde die Region befrieden. Israel hingegen muss sich rechtzeitig wehren, bevor diese Mache das Unheil vollenden. Danke für die Wachsamkeit und dass ihr wisst wo die Unheilsbringer sind!

    3
    1. Was denn? Die senilen Mullahs brauchen und bezahlen die Pasdaran als Beschützer um am der Macht zu bleiben. Das läuft, solange genügend Geld vorhanden ist. Beide benötigen sich gegenseitig! Das Volk wird kaum aufbegehren können.

      3
  6. Auch die Russen sollten sich von Ihren Herrschern trennen, Ihre Kämpfer abziehen und sie in ordentliche Arbeit bringen.
    Wenn sie das nicht tun, hat das russische Volk weiterhin keine Zukunft. Sie schaden nicht nur anderen, sondern vor allem Sich selbst.
    Selbst wenn sie sich mit anderen verbünden, wie dem Iran oder China oder Nord-Korea, Lügen haben kurze Beine, egal nach wieviel Schaden man aufwacht und die Realität anerkennt.

    2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen