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13 Kommentare
Der Iran ist ein sehr gefährliches Reiseland. Vor Reisen in den Iran wurde schon vor 30 Jahren gewarnt.
@Ute Engels
Nicht nur der Iran, da gibt es viele andere Länder mit schon langjährigen Reisewarnungen. Ein Freund von uns, Bruder bei den Christusträgern in Afghanistan, wurde dort in den Bergen ermordet.
Und selbst in der Türkei wird man als Tourist verhaftet, wenn man dem Aussehen Erdogans nicht entspricht. Deshalb müssen wir Abend für Abend die blöde Türkei-Werbung im TV anschauen, obwohl da auch eine Reisewarnung gilt.
Ich hoffe, wenn Iran vom Regime befreit wird, auch viele unschuldige aus den Gefängnissen freikommen. 10 Jahre Haft wegen einer Weltreise! 🙈🙈🙈 Diese menschenverachtenden Bestien müssen alle untergehen.
Den Iran kenne ich aus Büchern, wie z.B. „Nicht ohne meine Tochter“ oder „Auf verbotenen Wegen“. Ich habe auch Filme über den Iran gesehen und einmal an einer Bushaltestelle einer Universitätsstadt in Deutschland mit einer Iranerin, die in Deutschland studierte, gesprochen.
Ich kann nicht verstehen, wie man gegenwärtig in den Iran reisen kann ! Von welchem Planeten,kommen diese Motorradtouristen ?
@Antonia
Diese Motorradtouristen lesen keine Zeitungen oder sie lesen die falschen Zeitungen.
Die Bevölkerung im Iran ist sehr Gastfreundlich warscheinlich sind die Motorradfahrer an irgendwelche Mullahs gekommen die nur Hass kennen
Ich weiß von drei Studierenden, die allerdings schon vor einigen Jahr’n, als „Pedalritter“ bis nach Vietnam gereist sind. Soweit ich mich erinnere, haben sie nur Pakistan und Afghanistan ausgespart – sind aus dem Iran über Ostafrika nach Indien geflogen.
Der Iran sei ein richtiges Radfahrerland, also bei Radreisenden sehr beliebt und man hätte keine Probleme mit Ersatzteilen dort. Ein Fahrradwerkstattinhaber wusste sogar schon, dass sie kommen würden, bevor sie bei ihm eintrafen. Sie führten einen Blog, wenn sie Internet hatten, und in der Szene ist man vernetzt. So hatte der Typ bereits über seine Kontakte von diesen „Verrückten“ erfahren.
Der Iran sei auch ein „Fleischfresserland“, in dem also fast jedes Gericht Fleisch enthalte. Es sind sehr umweltinteressiert Studis gewesen (inzwischen sicherlich längst alle fertig mit dem Studium). Irgendwo im Gebirge stießen sie auf eine abgelegenen sehr große Hühnerfarm. Das war für sie sicherlich keine so schöne Erfahrung.
Sehr cool war für sie hingegen eine Nacht unter dem Sternenhimmel in der Wüste. So weit weg von menschlicher Zivilisation und damit von künstlichem Licht waren sie noch niemals zuvor in ihrem Leben. Dieses Erlebnis mit dem Sternenhimmel hat sich ihnen bestimmt auch besonders eingeprägt.
Unter den von ihnen bereisten Ländern/Gegenden mit den gastfreundlichsten Menschen war unter den ersten drei Plätzen auch der Iran.
Wenn man sonst keinen Grund für die Verhaftung findet, müssen eben die viel geliebten Spionage Vorwürfe herhalten. Ich wünsche den beiden, dass sie bald entlassen werden oder zumindestens erträgliche haftbedingungen bekommen
Ich selbst hätte auch Lust den beieindruckenden Moscheekomplex in Isfahan zu sehen, aber erstens leiste ich lieber ehrenamtliche Arbeit in Israel und zweitens kann man sich sowas wie in Isfahan zur Zeit in Usbekistan sicherlich ungefährlicher angucken. 😉
Waren Sie schon einmal in Usbekistan?
Nein, ich selbst nicht, aber zwei Bekannte unabhängig voneinander. Kennen Sie es irgendwie?
Ich selbst war nie in Usbekistan. Ich habe aber in den Jahren 1999 – 2004 an einer Fachhochschule studiert. Dort waren viele Studierende aus der Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Sie bildeten eine Art Parallelwelt, die mich sehr fasziniert hat. Ich habe deshalb nach meinem BWL-Studium Russisch gelernt.
interessant – Da muss es Sie ja ganz schön gepackt haben.
Mit Russisch kann man ja in Israel, je nach dem wo man ist, auch was anfangen.
Ich hab‘ mal im Norden bei Leuten mit renoviert, die mir ein solch besonderes Bild, welches mit eingearbeiteten Mineralien gefertigt wird, geschenkt haben. Der Mann stammte aus Murmansk und, wie mir ein Kollege später daheim erklärte, sowas wird auf der Halbinsel Kola als eine Art Volkskunst hergestellt und vertrieben. Sie hätten mir auch mehr als eins mitgegeben, aber ich dachte, dass zwei im Koffer die Reise dann nicht unbeschadet überstehen. Meinem damaligen Kollegen haben sie übrigens ’n Samowar aufgeschwatzt, den er dann in ’ner großen Einkaufstasche mit nachhause transportiert hat. 🙂