Herzog warnt vor wachsendem Antisemitismus

Von Israelnetz

Der israelische Staatspräsident Isaak Herzog ist zu einem zweitägigen Besuch in Rumänien. In einer Rede anlässlich des 85. Jahrestages des Pogroms in Iași warnte er vor den Gefahren des Antisemitismus: „Die moralische Infrastruktur, die die Menschheit als Reaktion auf die moralische Zerstörung durch den Holocaust errichtete, ist heute schwächer als vor 80 Jahren.“ Das sei nicht nur eine Bedrohung für Juden, sondern für „alle Menschen guten Willens“. Im Juni 1941 wurden in Iași mehr als 13.000 Juden durch die mit den Nationalsozialisten verbündete rumänische Regierung massakriert. (mh)

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27 Kommentare

    1. Was für einen Unsinn sie da schreiben, Martin. Haben sie schon einmal vom christlichen Antijudaismus gehört?
      Seit der Antike und dem Mittelalter warfen christliche Kirchen den Juden vor, „Gottesmörder“ zu sein, weil sie Jesus nicht als Messias anerkannten. Diese Verfolgung entsprang einem tiefen (wenn auch chronisch fehlgeleiteten) religiösen Eifer

      1. Lieber Gideon Lahav, das können wir hier nicht diskutieren. Ich bin der festen Überzeugung, wenn alle Beteiligten, nicht in den Ordnungen Gottes leben, gedeiht Antisemitismus sehr stark. Ich würde sehr gerne mit Ihnen darüber weiter schreiben, dazu bräuchten wir aber das JA, der IN Redaktion.
        So verbleibe ich, lieber Gruß Martin

      2. Gideon, was Martin schreibt, hat durchaus einen wahren Sinn. Man kann dies nur geistlich deuten. Ein entschiedener Christ wird niemals ein Antisemit sein, ein Religiöser sehr wohl. Der Teufel hat nur ein Ziel :: Das Volk Gottes zu töten, bevor Jesus Christus auf die Erde zurück kommt. Geistlich ist es vollkommen logisch, warum Satan durch alle Generationen jeden Juden hasst und töten will. Es geht um Erwählung und somit um Erbe. Wenn Gott sagt, „ich habe mir ein Volk erwählt “ dann ist das eine Ansage, die bitteren Neid hervorruft. Kein anderes Volk der Welt wurde erwählt. Deshalb bildet der Gegenspieler Gottes so viele Terroristen aus. Nur , an Jesus Christus kommt keiner vorbei. Der Tag wird kommen , wo jedes Auge weltweit IHN sehen wird und dann gibt es keine Fragen mehr. Ich lebe keine Religiosität, sondern Jesus–Beziehung.

        1. @Marita,
          (Ein entschiedener Christ wird niemals ein Antisemit sein, ein Religiöser sehr wohl.)

          Diese Aussage von ihnen ist historisch und theologisch nur als moralischer Soll-Zustand richtig, faktisch jedoch ungenau.

          Während der Kern der christlichen Lehre Judenhass verbietet, hat gerade die christliche Religionsgeschichte den modernen Antisemitismus über Jahrhunderte hinweg mitbegründet.

          Martin Luther war ein zutiefst „entschiedener“ Christ und Denker, verfasste gegen Ende seines Lebens jedoch die radikal judenfeindliche Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“.

          1. @ Gideon Lahav. Zu ihrem letzten Satz: So sieht es aus. Ich stimme ihrem letzten Satz zu.

            Liebe Grüße

            Eleonora

          2. @Gideon Lahav
            Das Buch habe ich auch gelesen. Die Ausdrucksweise von Luther hat mir den Kiefer runtergeklappt. Schlimm.

          3. Luther war damals sehr belastet und angegriffen. Er hat gelitten, bereut und Vergebung erhalten. Jesus Christus hat auch für seine Schuld mit seinem Blut am Kreuz bezahlt. Damit ist die Sache für Gott erledigt. Für die Menschen leider nicht. Das ist aber nicht mein Problem. Deshalb repetiere ich, dass ein Gläubiger , in einer Christus-Beziehung lebend , niemals ein Antisemit sein kann. Das ist nicht möglich. Wenn doch, hat er Christus nie wirklich verstanden und ist ein Herdentier in der Schar der Religiösen und Mitläufer. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Wir müssen dem Anspruch Gottes gerecht werden , nicht den Unseren.

          4. @Marita
            Hast du die Schriften von Luther gelesen? Er war immer der Meinung,Juden sind schlecht. Er war nicht belastet,sondern verblendet. Lies das Buch: Von den Juden und ihren Lügen!

          5. @Marita
            Nachtrag: Luther war der Meinung,wir Christen stammen von Noah ab. Nicht von Adam und Eva. Weil die Nachkommen von Adam und Eva sind bei der Sinflut umgekommen. Also,ich bin erstaunt,wie so jemand die Bibel übersetzen konnte.

        2. Liebe Marita, danke dir, gute Erklärung. Ich verstehe Gideons Ansatz: die Christen haben sich auf Gott berufen und Juden verfolgt, unterdrückt, getötet und auch Martin wirft den Juden vor, Jesus gekreuzigt zu haben. Aber wer an diesem auferstandenen Christus glaubt, der weiß, dass die Juden Gottes Augapfel sind und der kann nicht antisemitisch gegen sie vorgehen. Aber es gibt diesen christlichen Antisemitismus und insofern haben beide Recht. Eine falsche Ideologie im Rahmen der Religiosität kann einen Übergang zum rassistischen Antisemitismus bilden.
          Liebe Grüße Ella

          1. Liebe Ella, Gottes Wort, Jesus selbst, Petrus, Paulus und Stephanus, sprechen diesbezüglich klare Worte. Lieber Gruß Martin

          2. Aber die Juden haben Jeshua doch gar nicht gekreuzigt.
            Der Sanhedrin mag ihn zwar verurteilt haben aber letztendlich lag die Entscheidung doch wohl bei Pilatus.
            Er hätte auch NEIN sagen können, aber der Sanhedrin wie auch die Pharisäer fürchteten wohl um ihren Einfluss wie auch um ihre Pfründe, hätte dieser Prediger seinen Einfluss ausgedehnt.
            Und Pilatus fürchtete wohl einen Aufstand, der ihm vom jüdischen Klerus, der Priesterschaft wohl durch die Blume ,,versprochen“ worden war für den Fall einer Weigerung. Diesen Aufstand hätte der korrupte Klerus mit Sicherheit selber noch angezettelt.
            Also folgte er ihrem Begehren und ließ Jeshua kreuzigen, durch seine Römer.
            SHALOM

      3. @Gideon Lahav
        Sie könnten Recht haben (Islam, Martin Luther), aber auch Untertan hat Recht, sagt unser Bischof: Kommunisten, Faschisten, Nationalsozialisten waren und sind eindeutig gottlos und Feinde des Christentums und der katholischen Kirche.

        1. Hallo liebe Voristen; Zu dem Satzt, ein entschiedener Christ wird niemals ein Antisemit sein, ein Erlebnis von mir. Mit ca. 13 -14 Jahren war ich auf einer christlichen Freizeit. Die Leitung wahren echt entschiedene Christen und haben alles dran gesetzt, dass wir auch an Jesus gläubig werden. Bei einem Gespräch zwischen mir und einem der Leiter (für mich damals ein etwas älterer Herr, so um 55-60) kamen wir irgendwie auf Israel und die Juden. Er erklärte mir, dass die Juden verflucht sind, dass jüdische Hirne nur böses hervorbringen können und der Staat Israel nur so gut dasteht, weil so von uns Deutschen soviel Geld erpresst haben. Ich war damals ganz irridiert, denn in unsrer Familie waren wir alle Israelfans und ich konnte das nicht verstehen. Was ich aber sagen will: Eine Entscheidung für Jesus ist das EINE. Was sich in meinem Kopf abspielt ist das ANDERE.Wenn das aber durch studieren der hl. Schrift unter Anleitung des hl. Geistes nicht zusammenkommt, sind wir auch für alle möglichen und unmöglichen Irrlehren anfällig. Man hat dann auch kein Schuldbewusstsein und ist überzeugt auf der richtigen Seite zu stehen, lässt sich nicht infrage stellen, und akzeptiert keine andere Sichtweise. Davor bin ich leider auch mir als entschiedener Christ nicht gefeit.

    2. Antisemitismus ist pure Feindschaft gegen den Gott Israels im Tarngewand der Kritik an Juden / Israel.

  1. Der musl. Bürgermeister von New York bestreitet Israels Existenzrecht.( IN News)
    Wer wählte diesen Lügner, der prallte, er wäre für a l l e gleich da?

    1. Sie haben hier vollkommen Recht. Dieser Mann ist wirklich nicht gut für das Amt des Bürgermeisters.

    2. Der hat seinen Amtseid auf den Koran abgelegt. Mehrere hundert Rabbiner hätten vor ihm gewarnt, aber man meinte, dass der sowieso keine Chance hat. Ich las, dass er seine Zuwendungen für Schwangerschaftsabbrüche verdoppelt hat … (Der begrüsst wohl Abtreibungen bei den Amis). Die Schutz-Bewachung durch offizielle Organisationen von jüdischen Einrichtungen durch den Staat soll er verboten haben …

  2. Das für mich Unbegreifliche: Luther hat die Schriften übersetzt, auch Römer 9-11, aber für sich offensichtlich keine Schlussfolgerungen daraus gezogen.

  3. Es wird alles geschehen, wie es in der Bibel geschrieben steht, davon bin ich überzeugt und dieser Antisemitismus, egal woher, er tut einfach weh. Wie verblendet die Menschen doch sind, dass sie nicht mehr gut von böse unterscheiden können.

  4. Liebe Manu, ich kenne diese Schriften. Teilweise wurde auch viel gelogen über Luthers Aussagen. Das wird Gott bewerten . Erstaunlich, dass er dennoch für Millionen Menschen solch einen grossen Segen hinterlassen hat, über Generationen hinweg. Gott sucht sich oft solche Menschen aus, die in der Menschen Augen nur zum Lästern taugen. Es gibt so viele wunderbare Bibelübersetzungen. Die Frage ist, ob wir danach leben. Danach wird uns Gott eines Tages fragen ! Gott hat den absoluten Durchblick und wirklich keiner von uns entspricht Gottes Maßstab und dennoch ist ER täglich ungeheuer barmherzig, hilfswillig und vergebungsbereit. Segensgrüsse nach Berlin. 🌹

  5. Jahwe hat Luther vielleicht auf ganz andere Weise gebraucht als wir denken. Und immerhin hat Luther nie die Hand gegen Juden erhoben. Es könnte auch ein letzter Verzweiflungsschritt von ihm gewesen sein, um die Juden davon zu überzeugen, dass sie doch Jeshua glauben sollen. Seine letzten Worte sollen (las ich meinem Gedächtnis nach) gewesen sein: „Wir sind Bettler, das ist wahr“. Damit stellte er meiner Ansicht nach klar, dass er der Gnade Jahwe’s bedarf, wie wir alle, wenn wir gerettet werden wollen.

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