Herzog: Einwanderung im Krieg ist Zeichen für Glauben und Hoffnung

Von Israelnetz

Einwanderung nach Israel in Kriegszeiten ist nach Aussage von Jizchak Herzog ein Zeichen für „Glauben, Hoffnung und die tiefe Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und seinem Staat“. Am Mittwoch besuchte der israelische Staatspräsident ein Aufnahmezentrum für Olim in Jerusalem, „Ulpan Ezion“. Die Einrichtung bietet Hebräischkurse und andere Unterstützung für Immigranten an. Alija sei „die stärkste Antwort an alle, die uns untergraben wollen“, sagte Herzog. Nach Angaben der Jewish Agency sind seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 mehr als 60.000 Juden nach Israel eingewandert. (eh)

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12 Kommentare

  1. Einwanderung nach Israel in Kriegszeiten sehr wichtig. Meine Ehefrau und ich selbst sind sehr stark am überlegen.

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  2. Sehr geehrter Herr Herzog, bedenken Sie bitte, dass die Auswanderungszahlen die Einwanderung übertreffen. Das ist kein gutes Zeichen, eher von Hoffnungslosigkeit.
    Lieber Gruß Martin

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    1. @Untertan
      Man kann alles schlechtreden.
      Hoffnung kann man sehen, wo man sie sehen will. Die Hoffnung aufzugeben bedeutet, nach der Vergangenheit des 7.10.23 und seinen Folgen, auch die Gegenwart und die Zukunft aufzugeben.

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      1. @Ella, das hat nichts mit schlechtreden zu tun, dass ist weniger als die halbe Wahrheit, dann wird es zur Lüge!
        Lieber Gruß Martin

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        1. Stimmt, Martin. Die halbe Wahrheit, die Sie verschweigen ist, dass 2025 immer noch ein Kriegsjahr war. Welche Gründe hatten die, die wegzogen? Vielleicht die Sicherheit für ihr Leben, das ihrer Kinder? Würden Sie bleiben, wenn Sie eine andere Möglichkeit hätten? Klar, Sie würden ja denken, die Raketentrümmer treffen mich nicht, denn ich bin ja gläubig im Gegensatz zu den ungläubigen Juden. Wie wäre es, wenn Sie die Aufteilung einstellen würden, wer mit welchem Grund das Land verließ. Wenn Sie dies nicht können, dann wird aus Ihrer Halbwahrheit eine Lüge. Ganz so wie sie es ja auch bezeichnen. Bei andern, aber nicht bei Ihnen.

          Und Herzog hat recht. Jeder der jetzt kommt ist etwas ganz besonderes. Denn er kommt in den Zeiten der Not. In Israel und den Ländern in denen sie für ihr Jude sein verachtet, drangsaliert und verfolgt werden.

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        2. @Untertan
          Ich habe nicht verneint, dass die Zahl der Auswanderer größer ist als die Zuwanderer, deshalb habe ich auch nicht gelogen oder die halbe Wahrheit gesagt. Ich bin nur dagegen, dass diese Situation in Hoffnungslosigkeit gedeutet wird, auch wenn es natürlich ein Verlust ist, wie @Gideon Lahav schreibt.
          Hoffnung braucht Israel dringend und darf sie gerade jetzt nicht verlieren, vor allem, wenn Israel kommendes Unheil angekündigt wird.

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        3. Lieber Untertan, der beste Pessimist von allen, was ist Lüge oder halbe Wahrheit? Das Glas ist halb voll oder halb leeer?

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    2. Danke Martin dass sie dieses Thema ansprechen. Laut Statistiken von „The Times of Israel“ verließen im Jahr 2025 über 69.000 Israelis das Land,
      denen standen nur 24.600 Zuwanderern gegenüber.

      Bei diesen Auswanderern handelt es sich um hochqualifizierte Fachkräfte wie Akademiker, Ingenieure, Medizinern und High-Tech-Spezialisten (ich selbst habe einen Bachelor-Abschluss). Die Auswanderer sind oft jung (unter 40), säkular, gut situiert und stammen häufig aus den zentralen Städten wie Tel Aviv. Die Auswanderung dieser Menschen wird vor allem für die akademische Bildung, wirtschaftliche und technologische Entwicklung des Landes einen großen Verlust für Israel darstellen. Gleichzeitig werden religiöse Fanatiker im Land bleiben, was Israel in Zukunft wahrscheinlich noch aggressiver und interventionistischer machen wird. Daher braucht man sich nicht zu wundern, warum sich immer mehr Verbündete von Israel abwenden.

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  3. Herzog: Einwanderung gemeint nach Israel. Kein Wunder! Israel ist das demokratischstes Land der Welt und ein großer Beitrag für Israel von oft vielen Fachkräften die dann ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten mitbringen. Im Gegenteil zu Staaten wie Frankreich wo sich Juden nicht mehr wohlfühlen und somit ist es ein Verlust für diese Staaten. Wir wünschen den „Auswandern“ nach Israel alles Gute und somit auch die steigende Anzahl der Bürger Israels! Mazel tov! Karin

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  4. An@AlbertNola, überlege nicht lange solange Euch noch die Kraft übrig bleibt nach Israel auszuwandern! Die Zeit ist nämlich sehr kostbar in unsrem Leben. Du drehst um, hast Geburtstag und bist ein Jahr älter. Aber auch die Kräfte vermindern sich. Leider! Ich, jünger sein würde ich es tun. Alles Gute – Karin

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  5. Der Vers „Siehe, ich will viele Fischer aussenden, spricht der HERR, die sollen sie fischen; und danach will ich viele Jäger aussenden, die sollen sie fangen auf allen Bergen und auf allen Hügeln und in den Felsklüften.“ (Jeremia 16,16) ist in dem Zusammenhang (Verse 14 und 15) bekannt.

    Die Gründe für Ein- und Auswanderung können wohl doch sehr individuell sein, oder?
    Ich kenne eine Person, die in ihrem Leben phasenweise wechselnd in Israel und in einem europäischen Land gelebt hat und (irgendwann) nach dem 7. Oktober (2023) mal wieder ausgewandert ist, da der Norden immer wieder unter Beschuss war und ihr die ständigen Aufenhalte im Schutzraum auf den Keks gingen und da sie glaubte oder immer noch glaubt aus dem Ausland mehr für ihr Land bewirken zu können.
    Vielleicht können noch weitere Beispiele zusammengetragen werden. Man kann nicht sagen, dass man sich damit ein objektisves Bild machen kann, aber mit unserern Mutmaßungen über die Gründe ist dass ebenso wenig möglich. Ich rate dazu den Menschen des Volkes Israels zuzuhören, wenn sich die Gelegenheit bietet. 😉

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