Gute Platzierung für israelische Schüler bei Physikolympiade

Für die erste Internationale Physikolympiade in Israel erhalten die Organisatoren Lob aus Deutschland. Und die israelischen Teilnehmer können sich über fünf Medaillen freuen.
Fünf Israelis nahmen an dem Physikwettbewerb teil – und jeder erhielt eine Medaille

Foto: Israelisches Bildungsministerium, Facebook

Fünf Israelis nahmen an dem Physikwettbewerb teil – und jeder erhielt eine Medaille

TEL AVIV (inn) – Erstmals hat Israel eine Internationale Physikolympiade ausgerichtet. In Tel Aviv traten bis Sonntag 363 Schüler aus 78 Ländern gegeneinander an. Das israelische Team konnte am Ende fünf Medaillen für sich verbuchen.

Zwei Jahre lang hatten sich die fünf israelischen Schüler für die 50. Internationale Physikolympiade vorbereitet. Dies zahlte sich aus: In der Heimat belegte das Team am Ende den 8. Platz. Bei der Verleihung von zwei Gold- und zwei Silbermedaillen sowie einer Bronzemedaille war auch Bildungsminister Rafi Peretz zugegen. Er bekundete seinen Stolz auf die jungen Israelis und sagte, die Leistung lasse in Zukunft innovative Durchbrüche erwarten. Das berichtet die israelische Nachrichtenseite „Mako“.

„Ein herausragend organisierter Wettbewerb“

Auch aus Deutschland nahmen fünf Schüler an dem Wettbewerb teil. Sie erlangten drei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Das bedeutet in der Gesamtwertung Platz 18. Doch in Israel lösten sie nicht nur theoretische und experimentelle Probleme der Physik. Sie erhielten auch die Gelegenheit, das Land ein wenig kennenzulernen – und waren begeistert. Außerdem lobten sie die Organisation der Olympiade.

Auf der Webseite des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel heißt es: „In Israel haben die teilnehmenden Delegationen einen herausragend organisierten Wettbewerb vorgefunden. Ausgiebiges Kosten der israelischen Küche und Einblicke in die multikulturell geprägte Gesellschaft gehörten dabei ebenso dazu wie Ausflüge zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten des Landes.“ Unter anderem besuchten die deutschen Jugendlichen das Tote Meer.

Von: eh

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