Grüne Partei in Großbritannien debattiert über „Zionismus als Rassismus“

Von Israelnetz

Die „Grüne Partei“ von England und Wales wird bei ihrem Parteitag Ende März über einen Antrag abstimmen, in dem sie sich selbst als „anti-zionistische“ Partei definiert. Die Verfasser unterstützen die Schaffung eines „einzelnen, demokratischen palästinensischen Staates“, was das Ende Israels bedeuten würde, und beklagen die „rassistische Unterjochung der Palästinenser“. Die „Jüdischen Grünen“ jedoch warnen vor dem Antrag, auch die israelische Botschaft in Großbritannien verurteilt ihn scharf: der Antrag erinnere an die „Zionismus ist Rassismus“-Resolution der Vereinten Nationen. (mh)

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19 Kommentare

  1. Auf den jüdischen Staat und somit auf Jüdinnen und Juden einzuprügeln, ist billig, gratismutig und müßig und lenkt zudem wunderbar von den wahren Leuten ab, die hassen, hetzen, morden, diskriminieren und ausgrenzen.

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  2. Die Linksgrünwoken Großbritanniens tröten also ins gleiche Horn wie ihre Brüder auf dem Kontinent.
    Da es der gleiche antisemitisch Müll ist, kommentiere ich das nicht weiter, mit Hinweis auf die wohltuende Ausnahme der jüdischen Grünen.
    SHALOM

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  3. Ein einzelner demokratischer palästinensischer Staat, auch so ein Hirngespinst wie die Zwei-Staaten-Lösung.
    Nichts davon word Frieden bringen. Die Palästinenser samt Hamas und PLO sind zu Demokratie auch gar nicht fähig. Haben die Engländer nicht gerade ganz andere Probleme?

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  4. Selbstbestimmung ist kein Rassismus, da das Streben nach einem eigenen Staat (Zionismus) nicht dem Selbstbestimmungsrecht anderer Völker, wie der Palästinenser widerspricht. Der Zionismus selbst ist eine vielfältige Bewegung mit unterschiedlichen Strömungen (sozialistisch, liberal, religiös).

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    1. Gideon, die Strömungen des Zionismus mögen unterschiedlich sein, aber Richtung und Ziel sind das selbe. Ein selbstbestimmter Staat als wiedergeborene Heimat für alle Juden, selbst für die meschuggenen Haredim.
      SHALOM

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  5. Tatsächlich kämpfte keine andere Gruppe so vehement gegen Rassismus und Rassentrennung wie Juden und Zionisten.

    In den USA sorgte ein jüdischer Politiker namens „Emmanuel Celler“ mit dem Immigration and Nationality Act of 1965, das die Zuwanderung aus Ländern außerhalb Nord- und Westeuropas erheblich erleichterte, was zu einer Zunahme von Einwanderern aus Asien, Lateinamerika und Afrika führte und die demografische Zusammensetzung der USA nachhaltig veränderte.
    Emmanuel Celler Er war übrigens auch ein Zionist, da er die Anmerkung Israels unterstützte

    Juden in den USA spielten zudem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Rassentrennung und Diskriminierung sowie für das Wahlrecht der afroamerikanischen Bevölkerung, da Juden selbst während des Holocaust Opfer des weißen Rassismus waren.

    In Südafrika leisteten jüdische Aktivisten wie Joe Slovo, Helen Suzman, Lionel „Rusty“ Bernstein und Ruth First ebenfalls einen bedeutenden Widerstand gegen das Apartheidregime und halfen dem ANC, die Rassentrennung in Südafrika zu beenden.

    Dies ist auch der Grund, warum Rechtsextremisten auch heute noch antisemitische Verschwörungstheorien verbreiten und behaupten, Juden seien eine Bedrohung für die weiße Vorherrschaft.

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    1. „Tatsächlich kämpfte keine andere Gruppe so vehement gegen Rassismus und Rassentrennung wie Juden und Zionisten.“

      „Es gibt kein Land auf der Welt das sich so sehr für Frauenrechte einsetzen wie der Iran.“

      Satire kann ich auch.

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      1. Ludovico, sie können mir nicht auf Augenhöhe begegnen, weil sie sich weigern konstruktiv und inhaltlich zu kommunizieren; stattdessen verbreiten sie wie immer Überzogene Polemik.

        Fie Halacha (das jüdische Religionsgesetz) lehrt uns Juden prinzipiell ein friedliches Zusammenleben mit anderen Gruppen. Ein zentrales Prinzip hierbei ist „Darkei Shalom“ (Wege des Friedens), das darauf abzielt, harmonische Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden in der Gesellschaft zu fördern.

        Die (Dina d’malkhuta dina). verpflichtet Juden, die Gesetze des Landes, in dem sie leben, zu respektieren und zu befolgen, was das friedliche Zusammenleben in einer nicht-jüdischen Gesellschaft fördert.

        Nach halachischer Auffassung sind alle Menschen an sieben Grundgesetze gebunden (z. B. Verbot von Mord, Diebstahl und Grausamkeit gegenüber Tieren). Diese bilden die Basis für eine gerechte und gewaltfreie Weltordnung.

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        1. Gideon, das halachische Verbot der gewaltsamen Missionierung andersgläubiger hätten Sie vielleicht noch erwähnen sollen.
          SHALOM

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        2. @Gideon Lahav
          Wir spielen jeden Tag „Wo ist Waldo?“ auf dieser Plattform.
          Wenn ich beispielsweise jemanden frage, ob Antizionismus für ihn gleichbedeutend mit Antisemitismus ist, versucht man mir zb den Zionismus von 1950 zu erklären.
          Lassen Sie uns über den „religiösen Zionismus“ diskutieren, den Zionismus, der derzeit vorherrscht.
          Nicht über die fiktive Version, die angeblich einmal existiert hat.
          Wenn es um das Wesen des Zionismus geht, beginnt das Spiel „Wo ist Waldo?“.

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          1. Bitte lesen Sie die IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus.

            Häufig werden antizionistische Argumente genutzt, um Antisemitismus zu „tarnen“. Wenn Israel als „künstliches Gebilde“ diffamiert oder seine Existenz ausgelöscht werden soll, wird dies als antisemitisch eingestuft. Und genau das tun sie immer wieder, Ludovico.

            Und was den religiösen Zionismus angeht: Netanjahu selbst ist nicht religiös und führt ein säkulares Leben.

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  6. Die grünen Antisemiten in England, in Wales und anderswo kennen wir. Ihr Vorbild: Greta Thunberg.

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    1. @Antonia:

      Vielleicht sollte Herr Abbas seinen kürzlich veröffentlichten Verfassungsvorschlag doch nochmal mit „Grüne Partei“ von England und Wales durchsprechen. 😉

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  7. Der einzelne palästinensische Staat, währe die vom „Fluss zum Meer“ Idee verwirklicht. Den Juden denen das nicht gefällt können dann ja „freiwillig“ gehen,oder sich unter eine Islamische Herrschaft beugen, wie es früher ja schon war. Dieser Staat währe dann nicht mehr die Heimstatt für alle Juden, sondern währe rassistisch palästinensisch, also das Ende des heutigen Israel. Das wird sich Israel von niemand in der Welt aufzwingen lassen.

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  8. Das Narrativ Palästina und Westbank benötigt dringendst Aufklärung von christlicher- und von jüdischer Seite.

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  9. Wenn ich richtig recherchiert habe, haben die Grünen 4 Abgeordnete im Unterhaus, gegenüber 85 bei uns, bei etwa gleicher Parlamentsgröße. Daran kann man auch die Wichtigkeit dieser Massnahme einschätzen. Reden und beschließen lassen und vergiss es.

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