Das Deutsch-Israelische Zukunftsforum beteiligt sich mit anderen Organisationen an dem Schreibprojekt

Das Deutsch-Israelische Zukunftsforum beteiligt sich mit anderen Organisationen an dem Schreibprojekt

Stipendien für deutsche und israelische Journalisten

Mit Sicherheit und Identität in Israel, Deutschland und den USA beschäftigt sich ein Projekt des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums. Daran können sich Journalisten und Autoren mit einem Stipendium beteiligen.

BERLIN (inn) – Die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum (DIZF) vergibt Stipendien an junge Menschen aus Deutschland und Israel. Die Ausschreibung richtet sich etwa an Journalisten, Autoren, Blogger, Podcaster oder YouTuber. Sie sollen sich mit den Beziehungen zwischen Deutschland, Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika beschäftigen.

Konkret geht es um das Thema: „Israel, Deutschland und die USA: Sicherheits- und Identitätsfragen für eine zukunftsfähige Politik“. Dazu heißt es: „In den USA hat eine neue Regierung das Amt übernommen, in Deutschland und Israel stehen in diesem Jahr Bundestags- bzw. Knesset-Wahlen an.“ In allen drei Ländern blickten die Menschen sorgenvoll in eine ungewisse Zukunft. „Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie ist das Bedürfnis nach Sicherheit groß. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Orientierung und rückt damit die Identitätspolitik in den Fokus. Wir wollen einen kritischen Blick auf Fragen der Identitäts- und Sicherheitspolitik werfen.“

Gruppenzugehörigkeit und Demokratie

Die Stipendiaten sollten sich unter anderem mit diesen Fragen beschäftigen: „Welche gesellschaftlichen Gruppen bestimmen den Diskurs in und zwischen den USA, Deutschland und Israel? Welche Rolle spielen die unterschiedlichen demografischen und regionalen Gegebenheiten? Was bedeutet es für eine Demokratie, wenn sich Menschen primär oder ausschließlich über ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe definieren?“

Interessierte können ihre Bewerbungsunterlagen in deutscher oder englischer Sprache bis zum 28. Februar einreichen. Die Stipendiaten werden Mitte März ausgewählt. Ihren fertigen Beitrag sollen sie bis zum 31. August 2021 einreichen. Die schriftlichen Beiträge werden zum Jahresende in einer Sonderveröffentlichung der Zeitschrift „Internationale Politik“ (IP) auf Deutsch und Englisch publiziert.

Das Projekt gehört zum Sylke-Tempel-Fellowship-Programm, das an die 2017 verstorbene Journalistin Sylke Tempel erinnert. Partnerorganisationen der SDIZ sind das „American Jewish Committee“ (AJC), das „European Leadership Network“ (ELNET), die Zeitschrift IP und „Women in International Security“ (WIIS). Die Stipendien sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Nähere Informationen zur Ausschreibung gibt es hier.

Von: eh