Vor allem mit dem Lesen hebräischer Texte hat ein Teil der israelischen Bevölkerung Probleme

Vor allem mit dem Lesen hebräischer Texte hat ein Teil der israelischen Bevölkerung Probleme

Etwa sieben Prozent der Israelis beherrschen kein Hebräisch

Die wichtigste Alltagssprache in Israel ist Hebräisch. Doch nicht nur Arabern bereitet sie mitunter Probleme, wie eine Studie zeigt. Mit sinkendem Alter nehmen die Kenntnisse allerdings zu.

JERUSALEM (inn) – Fast drei Viertel der israelischen Bürger ab 20 Jahren sprechen sehr gut Hebräisch. Das geht aus einer Studie des Zentralen Statistikbüros zum „Tag der Hebräischen Sprache“ hervor. Sie bezieht sich auf das Jahr 2019.

Von den Teilnehmern gaben 72 Prozent an, sehr gut Hebräisch zu sprechen. Hinzu kommen 13 Prozent mit guten, 8,2 Prozent mit mittelmäßigen sowie 7,4 Prozent mit schwachen oder überhaupt keinen Kenntnissen.

Arabische Bevölkerung: Deutlich geringere Kenntnisse

Unter den Arabern beträgt der Anteil der Befragten mit der Antwort „sehr gut“ 32 Prozent. Hingegen sprechen 43 Prozent der arabischen Israelis Hebräisch mittelmäßig, schwach oder gar nicht. Unter den arabischen Männern haben 67 Prozent gute oder sehr gute Sprachkenntnisse, bei den Frauen sind es nur 46 Prozent.

Von den Teilnehmern, die 65 oder älter sind, sprechen 58 Prozent sehr gut Hebräisch, bei den 20- bis 44-Jährigen sind es 78 Prozent. 16 Prozent der Über-64-Jährigen haben schwache oder gar keine Kenntnisse. Sehr gut hebräische Texte lesen können in dieser Altersgruppe 80 Prozent der Juden und 33 Prozent der Araber. 8,6 Prozent der Juden und 50 Prozent der Araber sind dazu nicht in der Lage.

Von: eh