Die Südafrikanerin Phumzile Mlambo-Ngcuka ist seit 2013 Generaldirektorin von „UN Women“
Die Südafrikanerin Phumzile Mlambo-Ngcuka ist seit 2013 Generaldirektorin von „UN Women“

Israel in Ausschuss für Frauenrechte gewählt

Israel ist in den Vorsitz der Behörde „UN Women“ gewählt worden. Das Engagement für Frauen in Entwicklungsländern soll im Vordergrund stehen.

NEW YORK / JERUSALEM (inn) – Israel ist eines von sechs Ländern, das in den Vorsitz des Frauenausschuss „UN Women" gewählt wurde. Das hat das israelische Außenministerium bekanntgegeben. Für drei Jahre wird der jüdische Staat dem Ausschuss für Frauenrechte vorstehen.

Beim israelischen Außenministeriums heißt es: „Die Ernennung Israels in den Vorsitz stellt eine Gelegenheit für weitere Zusammenarbeit zwischen Israel und ,UN Women‘ dar, vor allem in Bezug auf das Engagement in Entwicklungsländern.“ Vor allem gehe es um die Bereiche Stärkung der Frauen und Berufsausbildung für weibliche Führungskräfte und Unternehmensleiterinnen.

Der stellvertretende Ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, David Roet, sagte laut dem Außenministerium: „Israels Wahl zum Vorstand von ,UN Women‘ ist die Fortsetzung unseres Engagements für Geschlechtergleichstellung und für die Frauen weltweit.“

Südafrikanerin als Generaldirektorin

„UN Women“ setzt sich weltweit für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Stärkung der Rechte der Frau ein. Im Januar 2011 wurde „UN Women“ als eigenständige Behörde der Vereinten Nationen gegründet. Am 10. Juli 2013 hat Ban Ki-Moon, der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Südafrikanerin Phumzile Mlambo-Ngcuka zur neuen Generaldirektorin des Ausschusses ernannt.

Das Video zum fünfjährigen Bestehen von „UN Women“:

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschloss im Juli 2010 mit einer Resolution die Gründung von „UN Women“, der Abteilung der Vereinten Nationen für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frau.

Von: mab

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