Gemeinsame Ausbildung zu Führungskräften im Sport

In einem Seminar sollen Jugendliche lernen, durch Sport mehr Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Juden und Araber nehmen daran teil.
Von Israelnetz

Foto: Halutz

Der Sport verbindet die jüdischen und arabischen Jugendlichen

RAMLE (inn) – In einem Pilotprojekt sollen jüdische und arabische Jugendliche durch eine Trainerausbildung in mehreren Sportarten pflichtbewusste Leitung lernen. An dem Kurs in Ramle südöstlich von Tel Aviv vor zwei Wochen nahmen 20 Jugendliche in sechs Sitzungen teil. Veranstalter war die Organisation Halutz, die sich für Erziehung durch Sport einsetzt. Auch das israelische Ministerium für Kultur und Sport beteiligte sich an dem Projekt, berichtet die Zeitung „Jerusalem Post“.

Eine Gastdozentin, Limor Misrachi, sprach über Frauen in Führungspositionen. Sie hat bereits vielen Teams bei Meisterschaften zum Sieg verholfen und ist die ehemalige Kapitänin von Israels Frauen-Basketball-Team.

Den Kurs koordiniert Ron Jochtman. Er sieht großes Potenzial in den jungen Menschen: „Wir haben hervorragende Jugendliche und wir müssen das weiter kultivieren.“ Außerdem betont er ein Ziel: Der Kurs solle den Teilnehmern helfen, bessere Menschen zu werden – mit mehr Willen, sich selbst und die Gesellschaft zu fördern. Die Veranstalter erhoffen sich, durch die Gruppe zukünftige Führungspersönlichkeiten des Sports und der Gesellschaft zu finden, ergänzte der Halutz-Koordinator.

Ramle hat rund 75.500 Einwohner. Die Bevölkerung besteht zu 80 Prozent aus Juden und Nichtarabern und zu 20 Prozent aus Arabern. (clh)

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