Frühere Geisel Angrest: Terroristen folterten mich mit Stromschlägen

Von Israelnetz

Die ehemalige Hamas-Geisel Matan Angrest hat am Donnerstag in einem Gespräch mit dem israelischen Sender „Kanal 12“ über Folter mit Stromschlägen in der Gefangenschaft berichtet. „Ich schrie vor Schmerzen, die unmöglich zu beschreiben sind“, sagte er. Angrest war Teil einer vierköpfigen Panzerbesatzung, die am 7. Oktober 2023 stundenlang gegen eindringende Terroristen kämpfte. Als einziger Überlebender seiner Einheit wurde er verwundet in den Gazastreifen entführt. Seine Verletzung sei „wahrscheinlich von einem Tierarzt“ behandelt worden, der die Wunde über Monate hinweg „schälte“. (mw)

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7 Kommentare

  1. Die Terroristen wollen nicht nur siegen, sie wollen auch demütigen, zerstören und auch traumatisierten.
    Lieber Gruß Martin

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  2. Das tut mir aufrichtig leid. Aber was erwartet man von Bestien? Die ändern sich nicht. Matan, sei lieb gedrückt. Shabbat Shalom

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  3. Die Hamas foltert die Geiseln und die „unschuldige“ Bevölkerung hat davon gewusst.

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  4. Soldaten hatten es von Anfang an schwerer inder Geiselhaft. Manches Erlebte kommt wie so oft, als traumabehaftet, erst viel später ans Licht. Und die Folgen werden für Matan Angrest immer spürbar bleiben, das kann man nicvt einfach abschütteln wie eine lästige Fliege.
    Mir tut das im Herzen weh, was diese Menschen durchmachen mussten und noch immer müssen. Ich wünsche Angrest wie allen anderen Geiseln auch, dass sie immer mehr zu einem Leben zurückkehren können, indem sie sich finden und weiterentwickeln, lieben und annehmen lernen, Hoffnung und Zuversicht erleben und Gottes Güte und Erbarmen erfahren dürfen. 🙏🇮🇱✡️

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  5. Es ist einfach unfassbar, was Menschen Mitmenschen antun. Es ist für mich kaum nachvollziehbar. Ich hoffe , dass dieses Trauma irgendwann verarbeitet werden kann und ein einigermassen normales Leben möglich ist. Mein Mitgefühl gilt Matan .🙏❤️🇮🇱

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  6. Matan stammt aus Kiryat Bialik – der Partnerstadt von Chemnitz (Kulturhauptstadt Europas 2025). Ich war selbst schon dort am Strand und auch in Nachal Oz, von wo er entführt wurde. (Der Kibbuz dort trägt den selben Namen wie die benachbarte Militärbasis.) Gerade die Entführten von dort, egal ob Einwohner, die Tazpitaniot (Späherinnen/Überwachungssoldatinnen), andere Soldaten oder der tansanische Agrarstudent Joshua Loitu Mollel, hatte ich lange im Blick und bete immer noch hin und wieder für sie. Es freut mich, dass Daniela Gilboas Lebenstraum von der Musikkarriere vor kurzem auf einer neuen Stufe wahr wird. Auch der tapfere Matan, der wie, hier im Beitrag „Mit Psalmen in den Tunneln“, beschrieben, Kraft aus dem Glauben geschöpft hat, möge mehr und mehr Heilung und darin die Nähe des himmlischen Vaters erfahren. Ich dachte irgendwo gelesen zu haben, dass er sogar zur Armee zurückgekehrt sei. Das Volk Israel ist schwer geprüft, zeigt sich aber immer wieder auch beeindruckend stark. Das meine ich jetzt nicht im Sinne von militärisch, sondern von charakterlich oder wie man das sagen soll oder kann. Und dies hat seinen Grund, auch wenn der im Alltag nicht allen so präsent ist. Ich hörte einst eine Siedlerin sagen: Das Volk Israel, die Thora und das Land Israel, diese drei gehören zusammen. Gesegnet sei das von Haschem erwählte Volk und gelobt sei er in allen Landen!

    Schabbat Schalom

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    1. @für das leben
      Herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Eine wichtige Ergänzung zum Israelnetz-Artikel. – Was ich empfinde, wenn ich den Artikel und Ihre Worte lese – ich kann es nicht ausdrücken. Alles Liebe und Gute den Betroffenen, alles Gute dem israelischen Volk , , ,

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