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Festnahmen bei Massenprotesten in Jerusalem

Von Israelnetz

Bei regierungskritischen Protesten am Dienstag in Jerusalem haben Demonstranten versucht, zur Privatresidenz von Premierminister Benjamin Netanjahu vorzudringen. Angeführt von Angehörigen der Geiseln startete der Demonstrationszug am Abend vor der Knesset. Auf Anweisung einiger Aktivisten teilte sich die Menge, um Barrikaden zu umgehen und Netanjahus Wohnsitz zu erreichen. In dessen Nähe nahm die Polizei mehrere Personen auf einem Spielplatz fest, darunter die Schwiegertochter einer Geisel. Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir kritisierte den Geheimdienst für mangelnde Schutzmaßnahmen. (cs)

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11 Antworten

  1. Sind das etwa erste Anzeichen eines Israelischen Frühlings? Zu hoffen wäre es, denn Netanjahu führt sein Land gerade in den Abgrund.

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    1. Dummer Kommentar. Der arabische Frühling richtete sich gegen die Diktatoren, die das Volk unterdrückten. In Israel herrscht eine ausgesprochen lebhafte Demokratie.

      Und Netanjahu macht gerade eine ausgesprochen guten Job. Aber klar, dass den Hamasunterstützern nicht passt. Schließlich muss die Hamas ja am Leben erhalten werden, denn Judenmord ist für dieses Zeitgenossen so wichtig.

      Gestern forderte Sarah Wagenknecht, dass es ein Waffenembargo gegen Israel forderte. Mit der Bewaffnung der Hamas hat sie wohl kein Problem. Was wäre das Ergebnis? Dass es endlich das gibt, dass die „from the river to the sea“ Schreihälse ihr Großpalästina anstelle von Israel errichten könnten? Zumindest hat sie eines geschafft. Sie hat ihre Partei für diese Schreihälse in Stellung gebracht. Was für eine Leistung.

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    2. Es gab nur einen Arabischen Frühling von unterdrückten Menschen. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten.
      Es waren immer schwierige Zeiten und die unterschiedlichen Demos, Freiheit für Geiseln, Neuwahlen, Beendigung des Krieges usw. zeichnen Israelis aus. Manche drehen halt durch.
      Das ist auf deutschen Demos oft, auch gegen unsere Sicherheitskräfte. Schönen Abend. Shalom

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    3. Was würdest Du denn an Netanjahus Stelle machen? Verhandlungen mit der Hamas und in ca. 5 Jahren einen heftigere Attacke als jemals zuvor aus dem Gazastreifen zu bekommen?

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  2. Ben- Gvir sollte still sein. Er ist fehl am Platz.
    Die Angehörigen sind verzweifelt. Hamas tanzt dem Premier auf “ der Nase rum“. Das kennen wir von Jahren zuvor mit Geiseln.
    Und letztendlich ist es den Vermittlern mittlerweile egal, ob Katar, Ägypten, USA, BRD/ Baerbock, EU so wie so. Es zählt nur Gaza und Pal- Staat Ausrufung.

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  3. Überall diese kriminellen und verkommenen sog. „Aktivisten“, die zusätzlich Unfrieden und Gewalt stiften, auch diesen Typen geht es immer nur um Gewalt.

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  4. Darauf hoffen und dafür beten wir: „Und ich mache sie zu einer Nation im Land, auf den Bergen Israels, und ein einziger König wird für sie alle zum König sein; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden und sollen sich künftig nicht mehr in zwei Königreiche teilen.“ (Bibel, Elberfelder Übersetzung, Hesekiel 37,22)

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  5. Ich frage mich, wann die Angehörigen der Geiseln zu den Hamas-Führern in die arabischen Staaten fahren und dort fordern, die Geiseln freizulassen. Eine Demonstration im Iran wäre sicher auch sehr medienwirksam.
    Was soll die Regierung tun? Frieden mit den Terroristen schließen? Alle „palästinensischen“ Straftäter*innen freilassen? Sich schon mal vorsichtshalber nach einem Land umsehen, welches die jüdischen Menschen aus Israel aufnimmt, wenn sie ihre Heimat verlassen müssen.
    Ich bekomme ja nur das an Informationen, die über die Jüdische Allgemeine, BILD, die Öffentlich-Rechtlichen Medien und den Newsletter hier im Land verbreitet wird. Dabei habe ich leider noch keinen umsetzbaren Vorschlag der Angehörigen der Geiseln gehört oder gelesen.

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