Feiern mit Flugschauen und Feuerwerk

Mit Flugschauen und Feuerwerk hat Israel am Donnerstag den 71. Jahrestag seiner Gründung gefeiert. Traditionell fand zudem das internationale Bibelquiz für Jugendliche statt, das ein Israeli gewann.
Die Luftwaffe führt am Unabhängigkeitstag in Flugschauen ihre verschiedenen Flugzeuge vor – hier über Tel Aviv (Archivbild)

Foto: Israel Defense Forces

Die Luftwaffe führt am Unabhängigkeitstag in Flugschauen ihre verschiedenen Flugzeuge vor – hier über Tel Aviv (Archivbild)

JERUSALEM (inn) – Mit Grillparties und Picknick im Freien haben die Israelis am Donnerstag die Feierlichkeiten zum 71. Unabhängigkeitstag ihres Staates fortgesetzt. Die Luftwaffe veranstaltete über vielen Städten Flugschauen. Die Piloten zeigten ihr Können und flogen mit verschiedenen Flugzeugen diverse Formationen.

Mehrere Stützpunkte der Armee waren zur Besichtigung für die Öffentlichkeit geöffnet. Zahlreiche kulturelle Einrichtungen gewährten Besuchern zudem kostenlosen Eintritt. Ansturm gab es auf die Naturparks, wo Zehntausende Menschen wanderten und picknickten. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht. Viele Städte ließen die Feierlichkeiten mit einem Feuerwerk ausklingen.

Jerusalemer gewinnt Bibelquiz

Am Donnerstagmorgen hatte Staatspräsident Reuven Rivlin in seiner Jerusalemer Residenz bereits 120 Soldaten für ihre herausragenden Leistungen in der Armee geehrt. Traditionell fand zudem das internationale Jugend-Bibelquiz wieder in der Hauptstadt statt. Sieger wurde Jonatan Weissman, ein Jugendlicher aus Jerusalem. Bei dem Wettbewerb war auch Premierminister Benjamin Netanjahu zugegen. Er nannte die Bibel eine Quelle für Israels Entschlossenheit und Wagemut. Zudem kündigte er erneut eine zweite Mondmission an, bei der eine Bibel auf den Mond gebracht werden soll.

Bibelquiz-Sieger Weissman im Gespräch mit Premier Netanjahu Foto: Kobi Gideon/GPO
Bibelquiz-Sieger Weissman im Gespräch mit Premier Netanjahu

Rona Ramon posthum mit Israel-Preis geehrt

Seit 1953 wird am Vorabend des Unabhängigkeitstages Jom HaAtzma’ut außerdem der Israelpreis vergeben – die höchste Kulturauszeichnung des Landes. In diesem Jahr wurde unter anderem die Witwe des israelischen Astronauten Ilan Ramon, Rona, posthum für ihr Lebenswerk geehrt. Im vergangenen Dezember war sie mit 54 Jahren an Krebs gestorben. Ihr Mann starb im Jahr 2003, als die Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrach. Ihr Sohn Asaf Ramon stürzte bei einem Routineflug des Militärs ab. Danach setzte sie sich mit ihrer Stiftung für die israelische Jugend mit einem Fokus auf Raumfahrt ein und hielt Vorträge.

Der Unabhängigkeitstag begann am Mittwochabend mit dem Ende des von Trauer geprägten Jom HaSikaron, an dem Israel seiner Gefallenen gedachte. Israel hat seine Unabhängigkeit am 14. Mai 1948 erklärt, damals der fünfte Tag des Monats Ijar. Der entsprechende Feiertag richtet sich nach dem jüdischen Kalender; dessen Datum ist daher Schwankungen unterworfen.

Von: dn

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