Familien ziehen wieder nach Kadim

Von Israelnetz

Mit einer Zeremonie haben Politiker am Donnerstag die Neubesiedlung der Ortschaft Kadim südöstlich von Dschenin gefeiert. Zugegen waren unter anderen Knessetsprecher Amir Ochana, Finanzminister Bezalel Smotritsch, Justizminister Jariv Levin und der Vorsitzende des Regionalrates Samaria, Jossi Dagan. Israel hatte 2005 in der Hoffnung auf Frieden alle Siedlungen im Gazastreifen und vier in Samaria geräumt. Im Dezember bewilligte die Regierung den Wiederaufbau zweier Siedlungen in Samaria. Bereits vergangene Woche kehrten Familien in die zwei Kilometer weiter östlich gelegene Siedlung Ganim zurück. (df)

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8 Kommentare

  1. Israel hatte 2005 in der Hoffnung auf Frieden alle Siedlungen im Gazastreifen und vier in Samaria geräumt. Von dort ein paar Tage später stand in allen Tageszeitungen: Palästinenser feuern Katjuscha-Rakete auf Israel.

    1. Mit Anstand lässt sich leider meist nicht viel erreichen.
      Die genannten Friedensbemühungen sind heute längst vergessen – von vielen ganz bewusst. Die eingeschworenen Muslimanhänger wollen sowieso bei ihrem Feindbild bleiben.

  2. Huckebee warnte Siedler: Du sollst nicht stehlen. EU warnte IL wegen Siedlungsgebieten. Warum sprechen die nicht Tacheles gegenüber Jordanien, die Samaria/ Judäa annektierten? WJL.
    Wobei radikale Siedler absolut gegen mich gehen.
    Und ja, Alberto , 2005 schenkte Israel Pals Gaza und ein Stückchen Samaria für Frieden. Raketen, Terror, Massaker die Antwort, keine Friedenstauben bis zum heutigen Tag.

  3. Kadim liegt aber im WJL, nicht in Gaza, Albert.
    Ich halte es nach wie vor für dumm, es ist der Versuch der Noch Likud Regierung, einet künftigen neuen Regierung ihre Arbeit so schwer zu machen wie möglich, ein Versuch, vollendete Tatsachen zu schaffen. So wird das nichts mit Frieden.
    SHALOM

  4. Ein einseitiger Rückzug Israels 2005 ohne Friedensvertrag mit Machtübernahme der Hamas, hat nicht das gebracht, was Israel sich erhoffte. Die Palästinenser feierten, Frieden hat es keinen gebracht. Und Sicherheit auch nicht. Ariel Sharon, der einstige Vater der Siedlerbewegung, hat diese Entscheidung als Zugeständnis an die Palästinenser gemacht. Aber war es vielleicht nicht eher dumm ohne Vertrag das Gebiet zu verlassen? Sozusagen „keine Schlüsselübergabe an die Palästinenser „, sondern ein Signal an die Palästinenser: Aufstand lohnt sich, Widerstand auch!
    Bis heute!
    Ich persönlich würde nicht in solch einem hasserfüllten Gebiet wohnen wollen. Der Ärger ist vorprogrammiert.

  5. Israel hat gelernt. Gott sei Dank!
    Ärger gibt es immer, wo Neid und Hass zum Lebensprogramm werden.
    Aber, wo Israel siedelt, entsteht fruchtbares Land.

  6. Max Jean sagt: Dass die Israelinnen und Israelis wieder zurückreisen wollen von Europa nach Israel kann ich durchaus nachfühlen. Antisemitus und Auswitz wollen wir nicht nochmals erleben. Grüsse aus der Schweiz.

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