EU und PA wollen Opfer von Siedlergewalt unterstützen

Von Israelnetz

Die Europäische Union und die Palästinensische Autonomiebehörde planen ein Programm zur Unterstützung von Palästinensern im Westjordanland, die Opfer von israelischer Siedlergewalt geworden sind. Dies teilten Vertreter von EU und PA am Montag mit. Entwickelt wurde das Programm mithilfe lokaler und internationaler Organisationen. Angriffe sollen dokumentiert und Gemeinschaften mit Schutzausrüstung, wie Zäunen, ausgestattet werden. Das Programm soll in den nächsten Monaten finalisiert werden, das Budget beträgt etwa 6 Millionen Euro. (nhf)

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20 Kommentare

    1. Auch ich bin dafür, daß man den geschädigten Palästinensern, die Opfer dieser beschämenden Siedlergewalt wurden, Wiedergutmachung leistet, allerdings regen sich meinerseits gewisse Befürchtungen hinsichtlich einer pauschalisierenden israelnegativen Beeinflussung der damit befassten europäischen Partnerstellen durch die PA, vielleicht geprägt durch schlechte Erfahrungen mit bisherigen Maßnahmen.
      Daher sollten auch maßgebliche israelische Menschenrechtler dabei mitwirken welchen die Siedlergewalt auch ein Dorn im Auge ist.
      Mehr möchte ich im Moment dazu nicht sagen.
      SHALOM

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    2. Danke @Jerusalem! (Auch dann, wenn Ihnen mein Beifall nicht gefällt)
      Aber damit habe ich nicht mehr gerechnet.
      … es ist geplant… das heißt noch nichts bei der EU, weil es durch verschiedene
      Kommissionen gehen muss.
      Sorge macht mir eher die „Höhe“ und das Material von geplanten Zäunen.
      Ich gebe @Shalom Israel Recht mit seinem Bedürfnis nach „Dialog zwischen isr. + paläst. Nachbarn“ – untereinander. Vielleicht entdecken sie ähnliche Themen und Sorgen – und begreifen ihr Gegenüber.

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  1. Das sich Deutschland dieses Themas annimmt halte ich für unnötig. Müssen wir da
    wieder die Moralkeule gegen Israel schwingen ?

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    1. @ Hardy, Es wird nicht die Moralkeule gegen Israel geschwungen,jedenfalls nicht von uns Proforisten, sondern gegen eine ganz bestimmte Gruppierung innerhalb Israels.
      Wenn diese Kritik an besagter Gruppierung
      auch aus Israel selbst erfolgt, lohnt sich darüber nachzudenken. Auch meine dortige Verwandtschaft ist überhaupt nicht begeistert über deren Machenschaften, da es ein zusätzliches Trittbrett für Antisemiten bildet.
      Wir haben schon genug Schwierigkeiten, da ist solches Verhalten höchst kontraproduktiv.
      SHALOM

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      1. @ Klaus

        Israel- und Judenhasser brauchen für das Ausleben ihrer verwerflichen Gesinnung kein „zusätzliches Trittbrett“. Jede Gelegenheit, ob berechtigt oder nicht, dient für sie als Steilvorlage ihrer Hetze.

        Die Zeit der „jüdischen Leisetreterei“ ist heute endlich vorbei! Juden müssen keinem von Anderen vorgegebenen ethischen Leitbild mehr entsprechen, um sich Wohlgefallen „zu verdienen“. Sie dürfen genauso richtig oder falsch handeln wie alle anderen. Und dürfen dann natürlich auch dafür kritisiert werden. Aber dann entsprechend der gesetzten Maßstäbe, die für alle gelten, was bedeutet, alle Umstände des Einzelfalls genau in den Blick zu nehmen.

        Wenn dies nicht beachtet wird, haben wir es mit Antisemitismus zu tun, der sich scheinheilig verbirgt hinter vermeintlicher „Israel-Kritik“, übertragbar auch auf die pauschalierende Verurteilung aller „Siedler“

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  2. Klingt erst einmal nach echter und notwendiger Hilfe. Das begrüße ich. Allerdings bieten die konzipierten Dokumentationen einen großen Spielraum für KI-generierte Dokumente und ein weit über die Realität hinaus gehendes Narrativ von bildlich dargestellter Siedlergewalt. Auch ist der Begriff Siedler viel zu allgemein gefasst. Richtiger wäre, von einer extremistischen Minderheit zu sprechen, die den Ruf der Siedlerbewegung schädigt und in keiner Weise deren Werte vertritt.

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    1. @ little brother

      Endlich spricht mal einer aus, was ich schon lange denke! Danke dafür!

      Hier wird viel zu oft über „die Siedler“ geurteilt und verurteilt. Diese Pauschalierungen übernehmen die Narrative der Israelhasser und befördern deren Ziele der Verunglimpfung einer ganzen Region!

      Es gibt genügend Siedler, die sich anständig benehmen und sich mit legitimen Motiven und Zielen in ihnen zugewiesenen Areas legal niedergelassen haben!

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      1. So ist es Caja. Ihr seid aber nicht allein, es gab auch einige andere Mitstreiter, die sich gegen Verallgemeinerung wandten.

        „Wenn ich hier beispielsweise lese,
        dass die Gewalt jetzt das Westjordanland überflutet (!) oder „dass die (!) Siedler sehr friedvoll sind … “ oder “ die Taten der (!) Siedler im WJL …“ drängt sich mir allerdings der Verdacht auf, dass hier die Gunst der Stunde genutzt wird und die Siedler ganz allgemein verteufelt werden, sie also sozusagen als das ursächliche Krebsgeschwür zu sehen, das den Hass gegen Israel rechtfertigen soll. Den Weg bin ich nicht bereit mitzugehen. Selbst wenn alle Siedler Judäa und Samaria räumen würden, der Hass würde garantiert weitergehen. Eine neue Regierung in Israel mag andere Akzente setzen, aber sie wird genauso oder sehr ähnlich mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben, wie bisher.“

        (Auszug aus meinem Kommentar im Artikel „Siedlergewalt …“ vom 27.3.26, weitere äquivalente Kommentare auf IN zu finden. Bündeln Wir unsere Kräfte)

        Alles Gute Dir und little brother … .

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  3. Wenn Abbas und andere nicht unzählige Millionen in den eigenen Sack gesteckt hätten, bräuchte es diese Hilfe der EU nicht.
    Ausserdem kommt bei mir die Frage auf, wieviele Millionen Hilfe hat die EU den israelischen Opfern des 7. Oktobers geleistet? Nur so als Beispiel… Es gibt ja noch viele andere israelische Opfer palästinensicher Gewalt.

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    1. Und bei den vielen Anschläge und Morde durch die Pal an Israelis hat die EU sich einen Deut darum geschert.
      Noch nicht mal die Hetze aus den Schulbüchern war die EU in der Lage zu entfernen.
      Und ja, Herr Abbas könnte sein Konto für die Opfer leeren, schließlich gehört es der Bevölkerung.

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  4. Ich finde Schutzzäune nichgt gut. Der Dialog zwischen der normalen israelischen Bevölkerung und der normalen plästinäsischen Bevölkerung sollte gegfördert werden. Hier ist das Potential für eine antisimitische Hetze mit Förderung durch die EU, Warum meint die EU sich als Richter aufspielen zu müssen. Hier werden nur die antisemitischen Einstellungen von Frankreich und Spanien salonfähig gemacht. Deutschland sollte sich von dieser Maßnahme klar distanzieren. Zu dem könnte die PA und die UNWAHR die in falsche Kanäle geleitete Millionen wiedetr herausgeben.

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  5. Efronit
    „Es gibt ja noch viele andere israelische Opfer palästinensicher Gewalt“

    Ja, 71.000 Tausend, zahllose Obdachlose, Witwen und Waisen.
    OH, da ist mir die Maus verrutscht, ich verwechsle ein Land.

    So manche Äußerung kann ich wirklich nur noch mit Zynismus betrachten, mir ist der Humor ausgegangen.

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    1. Ursache und Wirkung nicht verwechseln. Auch „die“ gehen auf das Konto der Hamas.
      71 Millionen (= 71.000 Tausend)?
      Heute wieder Märchenstunde?

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      1. Ursache= Angriff mit über 1000 Toten
        Wirkung= 71000 Tote mit übermäßig Toten Kindern, Frauen und alten Unschuldigen.
        Den gleichen Ablauf sehen wir auch in Libanon.

        Der Angriff der Hamas war schlimm und ist zu verurteilen.
        Das was Israel mit Gaza veranstaltet hat ist aber schlimmer als jedes Massaker was die Hamas bisher gemacht hat.

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        1. @Blub
          Beim Lesen Ihres ersten Satzes dachte ich kurz, Sie seien zur Vernunft gekommen. Aber dann das: „..schlimmer als jedes Massaker, das die Hamas gemacht hat.“
          Haben Sie sich je so echauffiert, wenn die Araber Israel angegriffen haben?
          Von 2005 bis 2026 hat die Hamas insgesamt über 21.500 Raketen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert, beinahe täglich. Seit dem Bestehen Israels trachten die Palästinenser danach, Israel zu vernichten. Keiner der Kriege (Unabhängigkeitskrieg 1948, 2 Intifadas 1987 und 2000, der Jom Kippurkrieg 1973 oder den Libanonkrieg 2006, hat Israel selbst begonen. Und wäre Israel nach dem Massaker 2023 nicht den Verteidigungskrieg getreten und hätte dabei das Raketenarsenal der Hamas zerstört, wäre es genau so weitergegangen. Die Zahl der getöteten Israelis liegen im 5-stelligen Bereich. Jedesmal hat Israel die Menschen in Gaza gewarnt. Israel wurde niemals gewarnt. Regen Sie sich über die Charta auf, in der die Hamas die Juden ins Meer treiben wollen? Also bitte verschonen Sie uns mit Milchmädchenrechnungen über Gazas Tote. Hamas hatte es alles in der Hand und hat sein Volk geopfert.

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    2. Der 7.10 hätte nicht stattfinden müssen. Und die Hamas hätte jeden Tag den Krieg beenden können. Beschweren Sie sich bitte dort.

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