Eli Scharabis Buch erhält US-Auszeichnung

Von Israelnetz

Die Memoiren „491 Tage: In den Tunneln der Hamas“ der ehemaligen Geisel Eli Scharabi sind in den Vereinigten Staaten von Amerika vom „Nationalen Jüdischen Buchpreis“ als „Jüdisches Buch des Jahres“ ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt herausragende englischsprachige Bücher von jüdischem Interesse und gilt als eine prestigeträchtige Auszeichnung in der jüdischen Literatur. Scharabis Buch beschreibt seine Zeit in den Händen der Hamas nach dem 7. Oktober 2023. Zur Preisverleihung sagte Scharabi, dass die Anerkennung „all denen gilt, die wir verloren haben“. Das hebräische Original hatte sich in Israel so schnell verkauft wie nie ein Buch zuvor. (mh)

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15 Kommentare

  1. Ich habe es jetzt mehrfach gelesen, doch jedesmal finde ich neue Details, die ich vorher vielleicht überlesen habe.
    SHALOM

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  2. Diesen Bucherfolg gönne ich Eli Sharabi von ganzem Herzen! Mit seinem Durchhaltevermögen, seiner Kraft, die er an seine Mitgefangenen weitergab, hat er gezeigt, was Resilienz ist. Ich wünsche ihm und allen freigelassenen Geiseln einen guten weiteren Weg zur Verarbeitung, ihr habt alles Glück der Erde verdient. Das Glück des Himmels, Gott, schenke euch Glauben, Vertrauen und Zuversicht und vollständiges Geliebtsein in Jesus Christus.

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    1. Liebe Ella, @ Ella
      dem schließe ich mich an. Ich habe das Buch natürlich auch sofort bestellt und gelesen. Dann habe ich es weiter verschenkt. Der Eli ist ein ganz besonderer Mensch. Aber, in dem Kurzinterview (mit S. v. d. T.) sah er sehr traurig aus. Er vermisst seine Frau und seine Töchter sehr. Nun haben wir ihn durch das Buch kennen lernen dürfen. Ich freue mich über den Preis und hoffe, dass er irgendwann wieder froh werden kann. Es braucht halt viel Zeit so etwas zu verschmerzen und zu verarbeiten.

      Liebe Grüße
      Eleonora

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  3. Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen, will es aber noch lesen. Ob „Resilienz“ ein Segen ist, wenn wir es geistlich betrachten? Die Bibel spricht davon, dass unser Ego sterben muss, dass Jesus unsere Stärke sein will. Jesus sein Leben gab für alle Menschen, damit wir durch ihn stark und mutig sein können. Lieber Gruß Martin

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    1. Ich habe nirgendwo in der Bibel gelesen, daß unser Ego, unser Ich sterben muss.
      Wozu hat der Ewige uns das Ich denn gegeben?
      Ich bin schließlich keine Ameise !

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      1. Lieber Klaus, Sie haben recht, das Wort EGO kommt in der Bibel nicht vor. Aber sowohl im AT, wie im NT, geht es immer darum, den Willen Gottes zu tun. Dein Wille geschehe im Himmel und auf Erden … „Lobet den Herrn, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut!“ (Ps. 103,21).
        Das Weizenkorn muss sterben, bevor es viel Frucht bringt. Aus einem Jakob musste Israel werden. Der Jakob versuchte alle aus eigener Kraft – vor der Begegnung mit seinem Bruder Esau, erkannte er, dass er keine Chance hat. „Errette mich von der Hand meines Bruders, von der Hand Esaus; denn ich fürchte mich vor ihm, dass er komme und schlage mich, die Mütter samt den Kindern, …“ (1.Mose 32,12). Aktuell versucht Israel noch alles aus eigener Kraft – Jakobsaktivitäten. Die Bibel beschreibt sehr ausführlich die Notwendigkeit, dass selbstsüchtige, hochmütige, arrogante, stolze, den alten Menschen – der von Gott getrennt ist – aufzugeben. Wenn Gott unser Felz ist – dann sind wir völlig sicher.
        Lieber Gruß Martin

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        1. @Untertan
          Eli Sharabi hat in Gefangenschaft der Hamas gewiss keine Jakobsaktivität gezeigt. Er hat nach Philipper 2 ff. gehandelt und in Demut andere Mitgefangene höher geachtet als sich selbst, als er Alon Ohel Mut zusprach und seine Reiskörner mit ihm geteilt hat. Kommen Sie erst mal in die Lage Sharabisund der anderen Geiseln und überleben Sie diese Hölle. Sie haben nicht das Recht den Glauben der Geiseln zu kritisieren, geschweige ihnen Stolz und Egoismus vorzuwerfen und schon gar nicht darüber zu urteilen, ob sie mit oder ohne Gott auf dem Weg sind.

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          1. Liebe Ella, meine Antwort bezieht sich ja wohl auf das „EGO“ von Klaus. Danke
            Lieber Gruß Martin

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      2. Großartig!@Klaus. Danke! Das wäre ein sehr unsympathischer Gott, mit dem ich nichts würde zu tun haben wollen. Das erinnert mich an die Fichte’sche Abtötung des individuellen Ichs um eine übergeordnete Freiheit zu erreichen… Die will man doch nicht. Nachdem ich mich mit Fichtes Philosphie beschäftigt habe, verstand ich erstmals, was die Anthroposophen mit „Erziehung zur Freiheit“ meinen, obwohl die Pädagogik die Schüler in die Gemeinschaft unterordnet, sie nicht zur individuellen Freiheit ermutigt. Ich finde es großartige, wenn Menschen Stärke aus sich selbst heraus zeigen, gerne auch durch den Glauben an den einen G’tt. Wenn Jesus meine Stärke sein will und ich dafür mein Ich abgeben soll, dann sage ich dankend NEIN.

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        1. Lieber R.Loehr, Sie sind ehrlich, das finde ich gut. Ihre Aussage: „Wenn Jesus meine Stärke sein will und ich dafür mein Ich abgeben soll, dann sage ich dankend NEIN.“
          Ich bin sehr glücklich, diesen Weg gehen zu dürfen – Jesus ist Sieger!
          Lieber Gruß Martin

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        2. R.Loehr, der Ewige, an den ich glaube, auch wenn ich diesen Glauben nicht religiös praktiziere, hat mir damals die Kraft und den Mut gegeben meiner Großmutter die entscheidende Frage nach unserer Herkunft zu stellen, welche lange unter einem Deckmantel des Schweigens gelegen hatte……,,Wer bin ich, was bin ich?“
          Es war nicht die christliche Version des Ewigen, auch nicht sein Sohn, sondern der alte, der ursprüngliche und kraftvolle Gott, der keinen anderen neben sich bestehen lässt und der großartig in seiner Güte und entsetzlich in seinem Zorn ist.
          Diese Macht ist die EINZIGE Majestät, der ich mich wirklich beuge.
          SHABBAT SHALOM

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          1. Lieber Klaus, wünsche Ihnen dass diese Aussage in Ihrem Leben wahr wird: „Diese Macht ist die EINZIGE Majestät, der ich mich wirklich beuge.“ So ging es Jakob und auch dem „Oberjuden“ Paulus.
            Lieber Gruß Nartin

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    2. Ach@Untertan,Sie sollten das Buch erstmal lesen,bevor Sie alles wieder nieder machen. Ohne Resilienz hätten Eli und seine Mitgefangenen nicht einen Tag überlebt. Und Eli verarbeitet ja. Indem er dieses Buch geschrieben hat. Und auch live erzählt. Das er seine Familie vermisst ist ja wohl klar. Oder würde es Ihnen anders gehen,wenn Sie so etwas durchmachen müssten? Nur der Gedanke an seine Familie hat ihn so lange durchhalten lassen. Und dann endlich frei,kam der nächste Schlag. Das ist dann mal ne Nummer! Und Eli hat auch gebetet. Der Herr hat ihm Kraft gegeben. Da können Sie sicher sein. Sprechen Sie anderen nicht ihren Glauben ab. Sie wissen nicht,wie der Herr im Einzelnen wirkt.
      Grüße aus Berlin!

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  4. Ein großartiges Buch! Eine Teil – Biografie einer starken und tapferen Persönlichkeit über knapp 500 Tage seines Lebens. Aber wie man es auch nennen kann: SCHWARZBROT, also schwer zu verdauen. Aber da muss und will man durch. Ein fesselndes Buch. Ein zeitgeschichtliches Dokument. Es ist wichtig, der Weltöffentlichkeit mitzuteilen, wie unschuldige Menschen als Geiseln der Hamas gequält oder sogar getötet wurden. Woher hat er die Kraft und den Mut bekommen, seinen Lebenswillen zu behalten und sogar anderen Geiseln zur Seite zu stehen? Und wie konnte Eli S. nach seiner Geiselnahme und der Tötung seiner gesamten drei Familienangehörigen noch die Kraft aufbringen, seine Erlebnisse und Erfahrungen in einem Buch zu veröffentlichen ? Absolut lesenswert.
    winterliche Grüße aus Vorpommern
    Paul F

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