US-Präsident Donald Trump war schon immer für Überraschungen gut. Bereits während seiner ersten Amtszeit von 2017 bis 2021 hat der Republikaner in der Nahostpolitik Entscheidungen getroffen, die keiner seiner Amtsvorgänger gewagt hatte. Das gilt etwa für die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt im Jahr 2017 – nur eines von vielen Beispielen. In seiner zweiten Amtszeit knüpfte er daran an, etwa durch den Angriff auf iranische Nuklearanlagen im Juni 2025.
Mit dem am 28. Februar begonnenen Angriff auf das Regime in Teheran hat Trump all diese Vorstöße an Wagemut übertroffen. Er ging damit nicht nur ein militärisches und geopolitisches Risiko ein, sondern auch ein innenpolitisches. Anfang November stehen die Zwischenwahlen an. In Umfragen zu Beginn des Angriffes zeigten sich die Amerikaner in Umfragen zumindest uneins. In der letzten Märzwoche fielen die Zustimmungswerte für Trump auf einen Tiefstand in der zweiten Amtszeit.
Beim Eröffnungsschlag der Operation „Epische Wut“ töteten die USA den Obersten Führer Ali Chamenei und versetzten dem Regime damit einen schweren Schlag. Die Kritik an der Militäroperation blieb indes groß, zumal die USA ebenfalls Todesopfer zu beklagen hatten. Doch auch als die Treibstoffpreise stiegen, zeigte sich Trump von dem Einsatz überzeugt: „Ich muss tun, was richtig ist“, sagte er am 15. März. „Ich kann nicht sagen: ‚Ich will keine erhöhten Ölpreise für zwei Monate, wir lassen den Iran Nuklearwaffen erlangen.‘“
Alte Ambitionen
Der oft als Populist verschriene Trump zieht hier also eine Unternehmung auf, die bei den Amerikanern gerade nicht auf Beliebtheit stößt. Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen und die großen Linien lässt sich der Schritt aber nachvollziehen.
So ist die von Trump genannte Bedrohung durch das iranische Atomwaffenprogramm ein Dauerthema. Der israelische Premier Benjamin Netanjahu (Likud) hatte schon 1996 in seiner ersten von bislang vier Reden vor dem US-Kongress darauf hingewiesen. Bereits damals beschrieb er den Iran als das „gefährlichste Regime“ in der Region. Ein nuklear ausgerüsteter Iran hätte „katastrophale Folgen, nicht nur für mein Land, nicht nur für den Nahen Osten, sondern für die Menschheit“.
Es folgten zahlreiche Versuche zur Eindämmung des Nuklearprogramms: Sanktionen, Militäraktionen oder Cyberangriffe. US-Präsident Barack Obama hatte schließlich die Idee, der Iran müsse nur stärker in die Weltgemeinschaft integriert werden, dann werde er ein verantwortungsvoller Akteur. Daher schloss der Demokrat 2015 das Nuklearabkommen ab. In der Folge übersäte der Iran die Region jedoch mit Chaos, indem er etwa durch die freigewordenen Gelder Terrorgruppen wie Hisbollah und Hamas hochrüstete.
Wachsende Bedrohung
Hinzu kam der massive Ausbau des ballistischen Raketenprogramms, der die Lage verschärfte. Nach Angaben der USA produzierte der Iran zuletzt 100 Raketen pro Monat. Außenminister Marco Rubio (Republikaner) erklärte, der Iran versuche damit, einen Schild aufzubauen. Ziel sei die Unangreifbarkeit, damit das Regime sein Atomprogramm unangefochten ausbauen kann.
Es war also nicht schwer, den Iran als stetigen Quell der Unruhe auszumachen. Das Regime rief immerzu nach dem „Tod für Amerika“. Trump ist, wie jeder Präsident, sicherlich nicht frei von der Sorge um sein politisches Vermächtnis. Wenn die Vereinigten Staaten in diesem Juli ihr 250. Jubiläum feiern, würde er wohl gerne für sich in Anspruch nehmen, einen Erzfeind beseitigt oder erheblich geschwächt zu haben. Es passt zu seinen Ambitionen, ein „goldenes Zeitalter“ für Amerika herbeizuführen. Mit Israel, das die Operation „Löwengebrüll“ nannte, hat er einen starken militärischen Partner.
Hinzu kommt Trumps Einschätzung, dass die USA in den vergangenen Jahrzehnten gegenüber anderen Ländern zu kurz gekommen seien. Bereits im Jahr 1980 beklagte er in einem Interview, die Welt zolle den USA nicht genügend Respekt. Als Beispiel nannte er die Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft im Iran, die von November 1979 bis Anfang 1981 andauerte. „Mit anderen Ländern würden sie das nicht machen“, sagte er damals inmitten dieser Krise.
Die Todesdrohungen richteten sich indes nicht nur gegen Amerika, Israel oder den Westen, sondern auch gegen Trump selbst. Im Jahr 2024 vereitelten die USA zwei Anschlagsbemühungen, hinter denen der Iran steckte. In diesem Zusammenhang kam es erst am 6. März zu einer Verurteilung durch eine Bundesjury. Bereits am 3. März töteten die USA im Rahmen der Angriffe auf den Iran Farhad Schakeri. Dieser war vom US-Justizministerium angeklagt, weil er im Auftrag der Revolutionsgarde mit der Planung von Trumps Tötung befasst gewesen sein soll.
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Internationale Terroraktionen
Diese beiden Anschlagsversuche stehen im Kontext einer Reihe von „Aktivitäten“ des Iran im Ausland. Die betroffenen Länder zeigen sich meist kritisch gegenüber dem militärischen Vorgehen Israels und der USA gegen das Regime. Doch wie Trump und Netanjahu immer wieder andeuten, sind die Staatenlenker insgeheim doch froh über diese „Drecksarbeit“, wie es der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Juni 2025 ausdrückte.
Tatsächlich weitete der Iran seine Aktionen zuletzt aus. Erst Ende Juli verurteilten 14 Länder in einer gemeinsamen Stellungnahme diese Entwicklung, darunter Deutschland und Großbritannien. Iranische Geheimdienste „töten, entführen und bedrängen Menschen in Europa und Nordamerika in klarer Verletzung unserer Souveränität“. Betroffen seien Journalisten, Dissidenten, jüdische Staatsbürger sowie Politiker. Im Oktober 2025 erklärte der britische Inlandsgeheimdienst MI5, dass es im vorausgegangenen Jahreszeitraum mehr als 20 „potenziell tödliche, vom Iran unterstützte Pläne“ gegeben habe.
In einer weiteren, gewichtigeren Maßnahme stufte die Europäische Union die Iranische Revolutionsgarde im Februar als Terrorgruppe ein. Deutschland hatte sich seit Jahren für diesen Schritt starkgemacht. Zur Begründung sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU), die Revolutionsgarde verantworte „die destabilisierende Rolle, die Iran in der Region spielt. Sie stecken hinter Anschlagsversuchen hier bei uns in Deutschland und in Europa. Kurzum: Sie haben Blut an ihren Händen“.
Hilfe zugesagt
Das heißt: Das politisch-diplomatische Momentum in Europa hat sich zuletzt gegen den Iran gewandt. Die jüngste Protestwelle der Iraner wird die Entscheidung für einen Angriff auf das Regime ebenfalls nicht erschwert haben. Grausamer Tiefpunkt war die Nacht von 8. auf den 9. Januar, als die Sicherheitskräfte des Regimes tausende Demonstranten in mehreren Städten töteten. Schätzungen zufolge liegt die Gesamtzahl der Getöteten weit über 30.000.
Der Iran hat schon mehrere Protestwellen erlebt, besonders häufig seit 2009. Zunächst ging es dabei noch um den Ruf nach Reformen. Zunehmend trat aber die Forderung nach einem Regimewechsel hervor. „Tod dem Diktator“ war immer öfter zu hören, so auch in den Protesten ab Dezember, in denen es wieder um wirtschaftliche Nöte ging, wie die Steigerung der Lebensmittelpreise um 72 Prozent binnen eines Jahres.
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Die Krise wurde auch ausgelöst durch die Ende September erneut verhängten UN-Sanktionen wegen des Atomprogramms. Das Regime muss sich aber auch Misswirtschaft ankreiden lassen. So kontrolliert die Revolutionsgarde große Teile der Wirtschaft und hemmt auf diese Weise freies Unternehmertum.
Trump sicherte den Demonstranten Hilfe zu. In den Sozialen Medien verbreitete er am 13. Januar die Botschaft: „Hilfe ist auf dem Weg“. Da diese nicht sofort eintraf, warfen ihm viele vor, falsche Hoffnungen geweckt zu haben. In den folgenden Wochen brachte er jedoch eine riesige Streitmacht in der Region in Stellung, darunter die Flugzeugträger Abraham Lincoln und George H. W. Bush nebst Begleitschiffen.
Schritt für Schritt gegen das Regime
Dabei sollte nicht unvergessen bleiben, dass die USA bereits zu Jahresbeginn mit der Ergreifung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro dem Iran indirekt einen Schlag versetzt haben. Venezuela ist seit der Herrschaft von Maduros Vorgänger Hugo Chávez (Amtszeit 1999–2013) Drehkreuz für den Iran in der westlichen Hemisphäre und Tor nach Lateinamerika. So schmuggelte der Iran über die Fluggesellschaft Mahan von dort aus Gold nach Europa und Syrien. Von den Erlösen finanzierte Teheran die Terrormiliz Hisbollah.
Die vom Iran unterstützte Hisbollah indes betrieb in Venezuela eine Drohnenfabrik. Auf der Insel Margarita hatte sie ihr Zentrum für die westliche Hemisphäre mit einem paramilitärischen Ausbildungslager. Die Terrormiliz war zudem involviert in Geldwäsche sowie in Schmuggel von Waffen, Drogen, Munition und Sprengsätzen. Zu diesem Zweck unterhielt sie enge Beziehungen zu einschlägigen Kartellen. So konnte sie unter dem Schutz Maduros ihre Operationen finanzieren.
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Mit der Ergreifung Maduros fiel also auch eine Stütze des iranischen Regimes. Die Aktion in Venezuela passt damit zum Muster einer systematischen Abtragung der iranischen Machtausstrahlung in Nahost und weltweit. Den größten Anteil daran hat freilich Israel. Nach dem Terrormassaker vom 7. Oktober 2023 gelang es dem jüdischen Staat in einem langwierigen, schmerzlichen und verlusthaften Prozess, die Terrorableger des Iran zu dezimieren und schließlich auch das Regime selbst anzugreifen – und das unter massivem internationalem Druck und Diffamierungskampagnen durch Staaten wie Spanien oder durch Medien- und Kulturschaffende. Dabei kam es zu spektakulären Aktionen wie den Pager-Explosionen im September 2024 oder dem Angriff auf Atomanlagen des Regimes im Juni 2025, auch damals im Verbund mit den USA.
Der nun erfolgte, wesentlich umfassendere Angriff auf das Regime wirkt so gesehen wie die logische Fortführung dieser Unternehmung. Israel und die USA gingen hier erstmals von Anfang an eine gemeinsame Militäroperation an und zeichnen sich durch eine enge politisch-militärische Partnerschaft aus. Kaum vorstellbar, dass das in dem Ausmaß unter einem anderen Präsidenten als Trump möglich gewesen wäre. Mit Netanjahu teilt er den Leitgedanken, „Frieden durch Stärke“ zu schaffen.
28 Kommentare
Trotzdem führt er ,,seinen“ Krieg recht chaotisch.
Israel macht es anders, ruhig und konsequent ohne diese verbale asoziale Sprache eines Hegseth, kein amerikanischer Verteidigungsminister hat sich je derart in die rhetorische Gosse geschmissen.
SHALOM VE SAMEACH PESSACH VE ESTER
Ich wünsche Ihnen ein schoenes Pessach-Fest. Mein Sohn und mein Mann sind eine Woche im Osterurlaub. Ich habe gerade Putzzeit mit Dauerfernsehprogramm.
Naja, Ute Engels, Ihnen ein frohes Osterfest, aber mir ist nicht danach, ich musste heute morgen meiner alten Hündin das letzte Geleit über die Regenbogenbrücke geben. Für mich wird jetzt eine Trauerphase anbrechen, bis ich darüber hinweg bin.
Nichts desto trotz Ihnen ein frohes Osterfest.
SHALOM VE SAMEACH ESTER
Jeder Hundebesitzer, Hundefreund fühlt mit Dir ! Mein Mann und ich trauern immer noch unserem lieben Hundemann nach, ich schaue noch manchmal reflexartig auf den Sessel, den er in Besitz genommen hatte…Wir lieben sie, sie lieben uns und am Ende fliessen Tränen. Niemand muss sich dafür schämen.
Danke euch.
Trotzdem frohe Ostern.
SHALOM VE SAMEACH ESTER
Das mit Ihrem Hund tut mir sehr leid. Manchmal kommt dies leider sehr plötzlich. Manchmal hat man auch eine Vorahnung. Den Tod meiner bereits 2017 verstorbenen Mutter habe ich schon in den Jahren 1996-1997 unterschwellig vorausgeahnt. Sie ist vor dem Fernseher abends bei den Nachrichten um 19 Uhr immer wieder eingeschlafen. Das hatte mich damals schon beunruhigt. Wollen Sie irgendwann wieder einen Hund? Ich weiß jetzt schon, dass ich nach dem Tod meiner Katzen mir wieder neue aus dem Tierheim holen werde. Ich habe aber Angst davor, wenn der Tag kommt.
Danke Ihnen. Aber trotzdem Ihnen ein frohes Osterfest.
SHALOM VE SAMEACH ESTER
@Klaus
Das tut mir furchtbar leid!😢😢 Da ist jetzt erstmal Trauer angesagt. Ich weiß wie das ist. Jeder der ein Haustier hat/hatte weiß das. Wie Antonia schreibt, man guckt immer dorthin,wo der Hund gelegen hat. Nimm dir ruhig eine Auszeit! Wir denken alle an dich!
Alles Liebe, Manu
Danke dir, aber ich bleib am Ball, ich brauche jetzt etwas Ablenkung, wird ne Weile dauern bis ich wieder an einen Hund kommen werde. Aber an
euch alle, als sie mir das Zeichen gab, daß sie gehen wollte, habe ich sie gehen lassen. Leiden gibt es nicht bei mir,wenn, dann bin ich es, der leidet, und das freiwillig, es ist jetzt das vierte mal,aber das macht es nicht leichter.
Dennoch…….
SHALOM VE SAMEACH ESTER
@Klaus
Oh Mann Klaus, das tut mir echt leid. Ich habe zwar keinen Hund, aber ich kann es dir nachfühlen. Wenn man einen langen Wegbegleiter verliert, ob Mensch oder Tier, hinterlässt das eine Lücke, die so schnell nichts füllen kann. Ich hatte so gehofft, sie lebt noch so lange, bis dein Antrag zur Alija durch ist. Alles Gute für dich.
Lieber Gruß Ella
Danke dir, was ich an alle Foristenfreunde gerichtet habe, gilt auch für dich.
SHALOM VE SAMEACH ESTER
Tut mir leid um deine Hündin, natürlich auch um dich. Haustiere sind wohl Familienmitglieder. Man denkt, sie sind keine vollwertigen, bis sie dann sterben. Dann trauert man, wie um einen Menschen. Mich wirft sowas komplett aus der Bahn. Kleiner Tipp: Warte doch ein Jahr und mach dich dann auf den Weg ins Tierheim. Nichts dort kann ein geliebtes Tier ersetzen, aber ein neuer Hund füllt Leere. Mit einem völlig anderen Charakter. Du kommst dann irgendwann vom Einkaufen nach Hause und er wird dich schuldbewusst anschauen, weil er deine neuen Hemden zerrissen hat. So wird Trauer beiseite geschoben, bis sie dann nicht mehr so schmerzt. Meine ich ganz ernst! Grüße.
@ Klaus:
Das tut mir sehr leid. In meiner Vorstellung habe ich Euch noch viele gemeinsame Jahre zusammen gehen sehen, obwohl Du ja bereits erwähntest, dass sie älter ist. In Gedanken seid Ihr aber zusammen, verbunden und die schönen Erinnerungen habt Ihr auch für immer.
Ich wünsche Dir viel Kraft, die kommende Zeit durchzustehen.
Ich danke euch allen für die Anteilnahme, das ist schon sehr hilfreich, wenn man trauert.
Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest, macht was schönes daraus an meiner Stelle.
SHALOM VE SAMEACH ESTER
Es tut mir wirklich leid, was mit Ihrer Hündin gestern passiert ist.
@Klaus
Habe es gerade erst gelesen. Das tut mir sehr leid. Ich kenne den Schmerz, am Schlimmsten, wenn man dann doch irgendwann die Entscheidung treffen muss. Deine Hündin dürfte aber ein gutes Herrchen gehabt haben. Das ist das, was wir am Ende dann noch tun dürfen, besser gesagt müssen.
Wir hatten nacheinander 3 große ältere Hunde, die wir aus dem Tierheim hatten.
Wir hatten über noch viele Jahre viel Freude mit denen.
Aber zum Schluss mussten auch wir ihnen diesen Dienst erweisen.
Zwei der Hunde konnten wir auf unserem Grundstück begraben (und 4 Katzen). Wir haben bei den Hunden jeweils einen Ahornbusch drauf gepflanzt.
Alles, alles Gute. Lothar
Lieber Klaus, das tut mir sehr leid für Sie.
Ich habe 3 Hunde auf ihrer letzten Reise begleitet und weiß daher, wie schwer die erste Zeit danach ist, auch wenn wir alle wissen, dass unsere Fellnasen meist vor uns gehen werden.
Alles Gute und liebe Grüße
Agnes
PS.
Dass mir mein Hund das Liebste sei,
sagst du, mein Freund, sei Sünde.
Mein Hund bleibt mir im Sturme treu.
Manch Mensch nicht mal im Winde.
(zugeschrieben F. von Assisi)
@ Klaus
Tut mir so leid, dass du nun Abschied nehmen musstest von deiner treuen Kameradin! Ich kann den Schmerz und die darauf folgende Leere nachempfinden.
Ich lebe seit meinem 7. Lebensjahr mit Hunden und Katzen als Lebensgefährten, als Kind, Single und später mit meiner Familie, und habe schon viele Abschiede hinter mir. Aber jedes dieser Tiere ist mir als einzigartig im Gedächtnis geblieben. Wir wissen immer, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie vor uns gehen, groß ist. Aber wenn es dann so weit ist, macht das den Schmerz des Verlustes auch nicht erträglicher.
Ich wünsche dir, dass du die entstandene Leere bald wieder mit Neuem füllen kannst!
Danke euch allen, es wird einen weiteren Hund geben, ist man einmal von diesem Virus infiziert, kann man nicht mehr davon lassen.
Aber zunächst brauche ich wie schon von anderen Foristen angesprochen einen gewissen Zeitraum, bis der Verlust und die Trauer verarbeitet sind.
Das wird mindestens ein halbes Jahr in Anspruch nehmen, dann wird das Verlangen siegen, wie eine meiner Cousinen meint .
SHALOM VE SAMEACH PESSACH VE ESTER
@ Israelnetz
Vielen Dank an Daniel Frick für diese wunderbar informative und gründliche Zusammenfassung! Was für eine anerkennenswerte Recherche!
Dennoch, was Trump betrifft, bin ich nach wie vor der Ansicht, er mag bisweilen dankenswerter Weise einiges Gutes vollbringen im Taumel seiner Unberechenbarkeit, ich möchte mich auf ihn aber nicht verlassen müssen.
Allerdings, in Ihrer Aufzählung erscheint eine gewisse Schlüssigkeit seines Handelns durchaus erkennbar. Besonders beeindruckt hat mich Ihre Darstellung der Hintergründe zu Venezuela.
Herzlichen Dank für Ihre sehr gute Arbeit und frohe Ostern für alle Redaktionsmitglieder!
@Caja
Allem, was du schreibst, schließe ich mich voll an und bedanke mich bei Daniel Frick, der immer sehr gute Beiträge schreibt.
Ich muss gestehen, Venezuela habe ich nicht in Verbindung zu Iran und Hisbollah gesehen. Und im Januar verlangte auch ich nach schnellerer Hilfe für die Demonstranten im Iran. Aber schnell wäre eben nicht gut genug vorbereitet. Was bleibt ist mein Misstrauen gegen zu großes Getöse Trumps. Weniger ist manchmal mehr. Und mir fehlt derzeit noch das Ziel und die Zukunftsperspektive für den Iran und dem gesamten Nahen Osten. 🤷♀️
Auch von mir „frohes Osterwochenende“ an alle Foristen und an die Redaktion IN.
Danke für diesen sehr guten Bericht , endlich mal eine schlüssige Erklärung .
Guter Artikel. Ein wichtiger Punkt fehlt mir, nämlich die Freilassung der Geiseln, die ohne Trump nicht erfolgt wäre. Das hätte niemand sonst geschafft. Überall gilt es als Standard, Trump zu beleidigen und herabzusetzen. Daran erkennen sich politisch Korrekte gegenseitig. Trump macht viele Fehler, aber er bewirkt viel Gutes. Andere Präsidenten machten kaum Fehler, aber haben NIE Gutes bewirkt. Z.B. Obama. Warum war der nochmal beliebt und bekam den Friedensnobelpreis?
Der Bericht ist differenziert und bringt wieder ein wenig mehr Information in die Landschaft der märchenhaften Narrative. Davon wünschte ich mir mehr. Zur Logik der Kriegsführung äußern sich gewöhnlich bis auf Ausnahmen diejenigen kritisch die so gar nichts davon verstehen! „Kriegsführung ist Täuschung“, sagte ein historischer General. Wieso sollten also alle die jeweiligen Pläne wissen?! Für die Menschen im Iran die jetzt weiterhin Leid ertragen müssen hoffe ich sehr, dass nicht alles an wichtiger Infrastruktur zerstört wird, so dass ein wenig Lebensqualität übrig bleibt.
Premier Netanjahu und US-Präsident Trump: „Frieden durch Stärke“. Ja, so ist das.
Frieden durch Stärke wird nicht funktionieren = ein menschlicher Wunsch!
Lieber Gruß Martin
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Schauen wir, wie es weiter geht. Ich traue Trump nicht von hier bis zur Ecke. Hoffentlich habe ich Unrecht.
Ja, es ist wunderbar, wenn Einigkeit gegen Böses siegt. Leider sind aber zu wenige, die an dieser Einheit arbeiten, denn jeder möchte erst an sich denken. Das nutzen die Bösen aus und zuletzt büßen es die Feiglinge, die sich nicht zur Einheit entschlossen haben aus. Man sollte gegen sie aufstehen, bevor das Schicksal zuschlägt.