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4 Kommentare
Argentinischer Präsident Javier Milei, Israels Präsident Jizchak Herzog, zwei wahre Freunde, wir liebe euch!
Ich würdige vor allem die Beständigkeit Mileis. Es haben sich schon viele „chaver-Freund“ Israels genannt und sich dann abgewandt.
Milei war vorhin eben bei der Fackelzeremonie auf dem Herzl-Berg zu sehen. (Live-Übertragung durch ILTV) Von seiner energischen Rede hab‘ ich zwar nichts verstanden, aber jemand hatte in den Kommentaren geschrieben, dass er gesagt habe Israel und Argentinien seien mehr als Freunde. Außerdem sang und tanzte er mit. Es ist einfach zum Staunen und Träumen. Mögen wir auch Führer von solchem Herzen und Format bekommen.
Hashem segne Israel und Argentinien.
CHAG YOM HA’ATZMAUT SAMEACH!
Ich kann diese Freundschaftsbekundungen nicht nachvollziehen. Milei ist vielleicht ein
Freund der aktuellen Regierung, aber sicher nicht der Jüdininnen und Juden. In Argentinien untergräbt er mit seiner Politik den Kampf gegen Antisemitismus. Ich empfehle einen Artikel in der Jüdischen Allgemeinen von Monty Ott vom März 2024.
Israel ist (vielleicht auch nur noch) ein Land, in dem Frauen rechtlich gut behandelt werden und eine große Akzeptanz gegenüber homosexuellen Menschen existiert. Diese Haltung hängt mit der progromreichen Geschichte der Menschen in Israel, mit ihren Erfahrungen mit tödlichem Hass und der Beschneidung von Menschenrechten zusammen. Das hat einst das so positive Gesicht Israels ausgemacht. In Argentinien t sägt Milei an diesen Rechten ganz nach neofaschistischer Art. Diesem Typen ist nicht zu trauen.
Israel hat so viele Feinde, fassungslos machen mich jedoch viele angebliche Freunde Israels.