Die unpopuläre deutsche und israelische Ukraine-Politik des solidarischen Abwägens

Deutschland und Israel sind beide für ihre Ukraine-Politik stark kritisiert worden. Josias Terschüren führt ein in die unpopuläre, aber solidarische Politik des Abwägens beider Länder.
Von Israelnetz

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7 Antworten

  1. Wladimir Putin wirft D aus der liebgewonnenen Scheinwelt. Die europäische Vorstellung, die Welt allein mit Verträgen und Handelsbeziehungen regeln zu können, liegt in Trümmern. Die Landung in der Realität ist schmerzhaft.
    Der eurozentristischen Sichtweise zum Trotz weigert sich der Rest der Welt beharrlich, nach EU Vorstellungen zu funktionieren. Längst ist Europa nicht mehr der Mittelpunkt der Welt.
    Die Wunschvorstellung von Wirklichkeit überlagert deren Wahrnehmung: Sie halten das, was sie sehen wollen, für das, was ist. Weil sie sich eine Welt wünschen, in der es keine Feinde gibt, sehen sie Feinde auch dann nicht, wenn sie längst auf uns zielen. Das gilt genauso für den Iran mit seinem Wunsch nach Atombomben und das Hegemonieverhalten Chinas. Das Leugnen der Existenz von Feinden ist eine selbstzerstörerische Sinnesstörung, die für Israel vom ersten Tag seiner Existenz an tödlich verlaufen wäre. Auch deshalb wird dieses Land oft miss- oder gar nicht verstanden: es kann sich den Luxus, Wunsch und Wirklichkeit zu verwechseln, einfach nicht leisten.
    Einmal mehr sollten wir uns ein Beispiel an Israel und ihrer Realität nehmen.

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  2. Tatsächlich trägt Deutschland mit seiner Unterstützung der prowestlichen/Pro EU Kräfte dazu bei das diese Kräfte im Bündnis mit den in der Ukraine endemischen National-Faschisten 2014 einen Staatsstreich erfolgreich durchführen konnten. Das folgende EU-Assoziirungsabkommen plus Abbruch der Handelsbeziehungen zu Russland führten zur Verarmung der Ukraine und die Ausrichtung der Ukraine auf die EU als Billiglohnproduzent und Agrarrohstofflieferant. In Reaktion auf Staatstreich erfolgte bekanntlich ein Bürgerkrieg im Osten und die ‘Eingliederung’ der Krim in die russische Förderation. Die Eingliederung der Ukraine in ein von Deutschland dominierten europaischen Wirtschaftraum ist ein traditionelles Ziel der hiesigen Außenpolitik seit dem 1. Weltkrieg-und und aktuell seit der ‘Wiedervereinigung’. Neutral +abwägend ist Israel-nicht aber Deutschland. Was die Ukraine -und diese selber-betrifft wird von allen Beteiligten am aktuellen Konflikt/Krieg eine klar neoimperial-nationalistische Politk verfolgt.

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  3. @ Sky:
    Europa ist in der Tat nicht mehr der Nabel der Welt. Aber eine führende EU-Dame fühlt sich mit Sicherheit als Mittelpunkt des Universums: Ursula-Gertrud von der Leyen. Sie wurde zwar nie demokratisch in ihr Amt gewählt, sondern von Merkel dahin verschoben, nachdem sie als als Verteidigungsministerin die Bundeswehr in desaströsem Zustand hinterlassen hatte. Das nennt man Nibelungentreue, die auch unter Frauen möglich ist.
    Zu diesem Bund gehören übrigens auch Annegret und (Dr.) Annette, der es als Bildungsministerin sogar gelang, die arabische Wüstenreligion in den Rang einer Wissenschaft zu heben und an drei deutschen (!) Universitäten ohne jeden Widerstand zu etablieren. Dort werden heute Islam-Lehrer ausgebildet, die an öffentlichen Schulen in unserem Land einmal die islamischen Lehren verbreiten werden – gegen unser Grundgesetz! Aber eine Islamisierung gibt es nicht!
    Schavan wurde übrigens nach ihrem unrühmlichen Abgang von Merkel noch belohnt: Sie machte ihre Freundin zur Botschafterin Deutschlands am Vatikan.
    Erst kürzlich trafen sie sich wieder in Florenz, wo sie die schöne Stadt besichtigten. Da kann man die verfehlte deutsche und europäische Russland-Politik schon vergessen. …

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  4. Ich frage mich in diesen Tagen, wie lange es dauern wird, bis man die Juden wieder mal zu den Sündenböcken erklärt, wegen der Vorkommnisse in der Ukraine. Und gerade da höre ich, wie eine orthodoxe Jüdische Gemeinde in den USA sich geschlossen zum Antizionismus proklamiert und in diesem Kontext einen Staat fordert, gerade in diesem Gebiet…

    Das historische Gebiet der heutigen Ukraine (Siebenbürgen, Polen, Weißrussland) das ja die Keimzelle der jüdischen Orthodoxie darstellt, den Chassidismus (die jüdisch religiös-mystische Strömung des osteuropäischen ultraorthodoxen Judentums) die weltumspannend (besonders in den USA) organisiert ist.

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    1. Hat man doch schon. Angeblich wollen sie dort den Staat Israel errichten, wenn Herr Nasrallah es geschafft hat,sie aus ihrem Land zu vertreiben. So die PA, die Hisbollah. Und nicht zu vergessen von denen, die immer noch von der Ausrottung des jüdischen Volkes träumen.

      Wir kommen gerade von Ostern her. Gott hat andere Pläne mit seinem Volk. Der Hass derer, der sich am jüdischen Volk auslebt, ist meist ein Hass auf diesen Gott, der in der Welt und mit der Welt Geschichte schreibt. Die Gotteshasser werden ihm nicht habhaft, also will man das Volk ausrotten, das ER sich erwählt hat. Sie scheitern gnadenlos, wie auch Hitler gescheitert ist.

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