Deutschland verleiht Fahrzeugdurchleuchtungsanlagen an Israel

Von Israelnetz

Das deutsche Bundesministerium der Verteidigung übergibt leihweise zwei Fahrzeugdurchleuchtungsanlagen an Israel. Damit soll die Einfuhr von Hilfsgütern in den Gazastreifen deutlich erhöht werden, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Rahmen der Maßnahme ist eine trinationale Absichtserklärung zwischen Israel, den USA und Deutschland. Eine Anlage soll voraussichtlich ab September die Wiedereröffnung des Grenzüberganges Eres ermöglichen; dort ist ein befristeter Einsatz zweier Bundeswehrsoldaten geplant. Die andere werde am Hafen von Aschdod Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen. (eh)

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12 Kommentare

    1. @ Albert: Das hilft nicht nur Gaza, sondern ganz besonders auch dem ramponierten Image Israels. Dieses Image zu verbessern, wo und wie immer es möglich ist, das ist echte Unterstützung Israels. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass deutsche Militärs / Verteidigungsminister dafür oft eine feiner Antenne hatten als der übrige deutsche Machtapparat.

    2. Albert @ Deutschland hilft in diesem Fall eher Israel, die Hilfslieferungen zu durchleuchten und somit den Import von Waffen, Baumaterial für Tunnels und ähnliche „Hilfsmittel“ zu verhindern. Wenn man helfen kann, unter Freunden… „Fahrzeugdurchleuchtungsanlagen“ : ich denke an die beiden Bundeswehrsoldaten, die ihren israelischen Kollegen dieses Wort erklären wollen. Ein Tipp : damit die Jungs nicht glauben, dass ihr sie beschimpft, mit ruhiger, sanfter Stimme sprechen, ein treuherziger Dackelblick kann auch nicht schaden. UNRWA-Leute oder sonstige „Helfer“, die beim Schmuggel unerlaubter Waren erwischt werden, müssen 100mal säuberlich dieses Wort schreiben und es mindestens zehnmal hintereinander fehlerfrei aussprechen. Das wird sie Mores lehren. Ohne Gewaltanwendung. Obwohl, meine liebe Freundin, durchaus deutschfreundlich, findet, dieses Wort grenze an Körperverletzung…na ja, Französin halt. Gut Schabbes allerseits.

      1. Naja, wenn zu mir jemand sagen würde
        ,,mach Mores“, kriegt der was aufs Maul.
        Hat man nämlich früher von den Juden verlangt wenn jemand einem Juden begegnete. Hut ziehen, aus dem Weg gehen und sich verbeugen. Und all das ehrerbietig und unterwürfig,selbst vor dem verkommensten Nichtjuden. Und das bis in die Neuzeit. Layla Tov, Foristen.
        SHALOM

        1. Klaus@ Könnte es sein, dass Sie meinen Kommentar missverstanden haben ? Ich habe über das Langwort gelästert und das mit Mores lehren bezog sich auf Schmuggler und Terroristenhelfer. Mein Humor hat offenbar Blubs gemacht (das war jetzt auch Ironie!)

          1. Natürlich habe ich Sie missverstanden Antonia, aber durchaus absichtlich im Zusammenhang mit dem Begriff Mores(Zwinker).Ihr gesamter übriger Kommentar ist soweit schlüssig, aber man wird sich mit Sicherheit auf englisch dort verständigen, obwohl eine Anzahl Zahalniks auch Deutsch beherrscht, wie zum Beispiel alle meine Leute. Bundeswehr und IDF haben schon weit früher zusammen gearbeitet, als die meisten ahnen. Das ging schon in der zweiten Hälfte der Fünfziger los unter Franz Josef Strauß und hat sich seitdem erheblich intensiviert. Soldaten verstehen halt einander sehr viel eher als Politiker.
            Hab ja auch diese Erfahrung gemacht in den Achtzigern. Und was die UNRWA-Hamasniks und die Schmuggler betrifft, die bedürfen einer anderen Ansprache als die Mores-Wattebällchen, die werden angesprochen wie Mechablim, mit knallhartem Tacheles, nur die Sprache verstehen die. Da werden die beiden Jungs(falls es nur zwei sind, was ich nicht glaube)von der BW möglicherweise sogar selber zur Klatsch greifen müssen, um sich gegen die durchzusetzen, sonst wird man sie dort,ob Eretz oder Kerem Shalom, einfach auffressen. Layla Tov.
            SHALOM

  1. Als wir im Frühjahr vor zwei Jahren bei einem Handwerkerdiensteinsatz auch drei Tage im Kibbuz Nachal Oz verbrachten, haben wir (Wobei nicht alle aus der Gruppe sich diesem Grauen aussetzen wollten und so ein, zwei [?] im Dorf blieben.) die Gelegenheit wahrgenommen den Autofriedhof, nordwestlich von Netivot gelegen, zu besuchen, eine (als temporär geplante) Gedenkstätte mit all den bei den Massakern vom 7. Oktober zerstörten Fahrzeugen aus der ganzen Gegend. Dort trafen wir einen Mann Führungen gab. Er erzählte, dass er an diesem Schwarzen Schabbat in Eres gekämft hatte. Es muss furchtbar gewesen sein und es wundert nicht, dass der Grenzübergang so lange geschlossen war. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich wo gelesen hatte, dass die Schutzmaßnahmen gegen solcherlei Art Angriffe, ähnlich oder gleich wie beim Militärstützpunkt Nachal Oz, wo die Tazpitaniot (Beobachtungssoldatinnen) ihren Dienst versehen hatten, völlig unzureichend waren. Ich weiß nicht inwieweit es an jenem schrecklichen Tag in das Bewusstsein der Bewohner der Grenzgemeinden, ihrer Gäste und der Diensthabenden vorgedrungen ist, wie schlecht man vorbereitet war, aber Einige, die die Möglichkeit hatten, sind da rausgegangen und haben gekämpft, nicht um zu Helden zu werden, sondern um ihre Familien, ihre Nachbarn, ihre Mitarbeiter, Kameradinnen und Kameraden, Freunde und auch Fremde zu beschützen. Sie haben ihre physische und psychische Gesundheit und ihr Leben auf ’s Spiel gesetzt und nicht wenige haben auch etwas etwas oder alles davon verloren. Sie sind Helden, denn wer hat größere Liebe, als der, …

  2. (Fortsetzung)

    der sein Leben gibt für seine Freunde? Möge der Gott Israels ihnen reichlich wiedergeben, sie trösten, wiederherstellen, sie heilen, sie bei sich aufnehmen, ebenso ganz Israel und insbesondere ihre Lieben, die um sie trauern, mit ihnen leiden.
    Wie der Mann, den wir damals auf dem „burnt vehicles compund“ getroffen hatten, hieß, weiß ich nicht mehr. Vielleicht hatte er sich auch nicht direkt mit Namen vorgestellt. Doch er ist nicht vergessen, wie auch viele weitere unbekanntere und bekannter gewordene junge und ältere Männer. (Stellvertretend möchte ich hier Ilan Fiorentino, Shlomo Krasniansky, Shlomo Ron und Daniel Perez nennen.) Gott kennt sie alle. Bei ihm ist niemand vergessen.

    Möge ihr Andenken ein Segen sein.

    1. Vielen Dank für Erzählung Ihrer Erfahrungen. Und noch viel größeren Dank für den Einsatz Ihres Handwerkerdienstes, der so sehr wertvoll ist. Sie und allen voran die kämpfenden Verteidiger haben Schreckliches erlebt und mitangesehen. Dass das nicht jeder kann, ist auch verständlich. Mögen Sie gesegnet sein. Ein herzliches Vergelt’s Gott! Ella 🙏🇮🇱💙🫶

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