Deutsches und israelisches Heer vereinbaren Zusammenarbeit

Israel und Deutschland schließen das erste Heeresabkommen. Dazu gehören Austauschprogramme für junge Offiziere und Anwärter.
Von Israelnetz
Der Kommandeur des israelischen Heeres, Generalmajor Nadav (l.), und der Inspekteur des deutschen Heeres, Generalleutnant Freudig, haben in Jerusalem die erste formelle Zusammenarbeit ihrer Streitkräfte vereinbart

JERUSALEM (inn) – Das deutsche und das israelische Heer haben am Freitag erstmals eine formelle Zusammenarbeit vereinbart. Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freudig, unterzeichnete in Jerusalem ein entsprechendes Abkommen mit dem Kommandeur der israelischen Bodentruppen, Generalmajor Nadav Lotan.

Die israelische Armee bezeichnete das Abkommen als „großen Meilenstein in der strategischen Partnerschaft zwischen Israel und Deutschland“. Zusammen seien beide Seiten bereit, „gemeinsamen Herausforderungen zu begegnen und die militärische Zusammenarbeit für die Zukunft zu vertiefen“.

Ein Sprecher des deutschen Heeres teilte gegenüber Israelnetz mit, bei der Vereinbarung gehe es im Kern um vier Handlungsfelder: Ausbildung und Übungen, gemeinsame Fähigkeitsentwicklung, Austausch von Einsatzgrundsätzen sowie gegenseitige Austauschprogramme, insbesondere für junge Offiziere sowie Offizieranwärter. „Diese Kooperationsvereinbarung konkretisiert das Versprechen, für das Existenzrecht und die Sicherheit Israels einzutreten.“ (df)

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21 Kommentare

  1. Das wär mal was!
    Wenn die Bundeswehr auch nur ansatzweise die Fähigkeiten der Zahal hätte ,würde ich mich wieder trauen, sie eine Armee zu nennen.
    Zu meiner Zeit war sie das nämlich noch, bevor sie ohne Not so versaubeutelt wurde
    SHALOM

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  2. Heeresabkomme: von Israel lernen. Generalmajor Nadav, bester Generalmajor von allen, Generalleutnant Freudig, guter Mann.

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    1. @AlbertNola:

      „Heeresabkomme: von Israel lernen.“

      Ich habe spontan als Erstes gedacht, da sind wir Deutschen mit Sicherheit die Azubis, gefällt mir aber und ist auch richtig so. 😉

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  3. Austauschprogramme für junge Offiziere und Offiziersanswärter sind eine sehr gute Sache. Ich habe es vielleicht schon einmal geschrieben, mein Bruder hat als damaliger Oberfeldwebel der Reserve eine Ausbildung in Krav Maga gemacht, in Deutschland mit einem israelischen Ausbilder. Er hat erzählt, dass die Jungs zum Schluss perfekt hebräisch schimpfen konnten…

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  4. Das geht runter wie „Öl“….“Deutsches und Israelisches Herr“ vereinbaren Zusammenarbeit…und jetzt stelle ich mir vor, das wäre ein Kapitel im alten Testament….“das israelische und deutsche Herr ziehen im Kampf gegen die Amalekiter….Philister…oder gegen wen auch immer…wohlgemerkt meine Phantasie…
    Das ist das was wir uns wünschen …“Seite an Seite mit Israel“…das das Land Israel,die Juden in uns Deutsche einen verlässlichen Partner haben, einen Partner der zu seinem Wort steht….mal sehen wohin die Reise geht…was sich entwickeln wird….

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    1. He,he, Ihre Begeisterung in allen Ehren, Dirk, aber bitte nicht übertreiben.
      Amalek ist nicht mehr, und mit den Nachkommen der Philister haben wir überall auf der Welt schon genügend Ärger.
      Aber Ihren Wunsch kann ich nachvollziehen.
      SHALOM

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  5. Wir können nur von den besten Soldaten der Welt lernen! Und nebenbei wünsche ich mir trotzdem ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung mit passendem Zivildienst in Israel. *SHALOM

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    1. @Nicole Jeanne:

      „Und nebenbei wünsche ich mir trotzdem ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung mit passendem Zivildienst in Israel.“

      In Anbetracht dessen, dass es Nationen/Ethnien gibt, die Israel vernichten wollen und Israel fast täglich (?) angegriffen wird, sei es mit Raketen, durch Selbstmordattentäter usw., wäre meiner Meinung nach jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht später einmal.

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      1. Ne, Emma, da könnte man die orth. Juden einsetzen. Sanitäterdienst könnten sie sehr wohl machen. Die Frauen könnten in den Krankenhäusern helfen. Da gibt es viel zu tun. Aber das müsste in einem Gesetz vielleicht ganz neu geregelt werden.
        Habe heute gehört, dass Israel begonnen hat wieder Teile von Krankenhäuser in die Tiefe zu verlegen.

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    2. @ Nicole Jeanne,
      in Israel gibt es schon einen Zivildienst, nennt sich „Scherut Le’umi“, in dem meist religiöse Frauen eine Ersatzdienst leisten. Ich habe welche getroffen, die im Rahmen ihres Zivildienst Führungen in Museen durchführten, aber auch Einsätze in Krankenhäusern, Altersheimen oder in anderen gemeinnützigen Organisationen ihren Dienst taten.

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    3. … oder im Westjordanland, wo seit Jahrzehnten die Wassertanks beschossen und Olivenhaine niedergefahren werden.

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  6. Das ist eine gute Nachricht. Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit gute Früchte tragen wird.

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  7. Die Bundeswehr sucht Wissen und Erfahrung zu ziehen. Für Israel sind Rüstungsverkäufe interressant. Sie dienen auch der Finanzierung eigener Rüstung. Israel sollte sich auch künftig nicht in europäische Konflikte hineinziehen lassen. Schon gar nicht am deutschen Drang nach Osten, gegen Russland. Trump hat das schon erkannt…

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  8. Ich danke Israel Netzwerk für die gute Nachricht ! Es erfreut mein Herz und meine Seele, eine gute Entwicklung beider Länder.
    Die Welt ist voll von bösen Nachrichten, aber Deutschland setzt an manchen Stellen doch gute Zeichen, und mit der besten Armee von allen, der IDF, kann es für uns Deutsche nur besser werden !
    Wir leben in harten Zeiten, und ich preise an die Menschen, die ihren Weg zur Bundeswehr finden !
    Die Welt ist schlecht, aber Israel und Deutschland kommen besser zusammen !

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  9. Na, wenigstens ein Land kann durch diese Zusammenarbeit noch dazu lernen: Deutschland.

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  10. @Klaus…Hallo Klaus…
    wir Menschen haben ja Träume, Wünsche…Martin Luther King sagte: …lasst uns aus den Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung schlagen…“…
    Man spricht ja auch davon, das der „Geist Amaleks“ sein Unwesen treibt…wofür steht Amalek auch heute noch…natürlich weiss ich, was sie meinen und sie wissen wie ich es meine….das unser Land Deutschland, sich neu aufstellt und ein verlässlicher Bündnispartner für ISRAEL ist und sich vehement distanziert von Antisemitischen Demos/Verhalten(Free-Pal) ,Plattformen/Bühne bietet für diese Gesinnung.. und entsprechend eingreift…auch da…können wir viel lernen von Israel….bin auch dankbar für viele viele Kommentare hier !!!

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    1. Etwa stundenlanges Warten bis die Armee beginnt zu reagieren? (… an eine der best überwachten Grenzen dieser Erde…)

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