Designierter Botschafter Lambsdorff besucht Yad Yashem

Von Israelnetz

Der designierte deutsche Botschafter in Israel, Alexander Graf Lambsdorff, hat am Montag die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Der 59-Jährige betonte, aus der deutschen Nazivergangenheit erwachse Verantwortung für die Zukunft Deutschlands und seiner heutigen Beziehungen zu Israel sowie zum jüdischen Volk. Bei dem Besuch traf er sich mit dem Leiter der Gedenkstätte, Dani Dajan. „Ich freue mich darauf, die enge Zusammenarbeit fortzuführen“, erklärte Lambsdorff. Der bisherige Botschafter Steffen Seibert verabschiedete sich Ende Juni nach vier Jahren aus Israel. (df)

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8 Kommentare

    1. Werter Herr Alexander Graf Lambsdorff, Mazal Tov für ihre jetzige Bestimmung. Bringen Sie aber bitte keine Erwartungshaltung bezüglich Israels mit, nehmen Sie Israel an, so wie es ist, so wie auch ich es vor vielen Jahren getan habe, es ist besser so, es bewahrt vor allzu großen Enttäuschungen und es bereitet viele unerwartete Überraschungen. Es ist ein wunderbares Land, Sie müssen nur ihre Sinne öffnen.
      SHALOM

      1. @Klaus
        Botschafter Lambsdorff ist ein guter Mann, sagt meine Ehefrau, er wird uns nicht enttäuschen.

    2. Albert, nach Baerbock, Seibert und in Teilen auch Wadephul und Merz bin ich dahingehend einigermaßen ernüchtert. Ich will erst seine Positionierung bezüglich Israels verifiziert sehen, bevor ich ihn über den grünen Klee lobe.
      SHALOM

  1. An Lambsdorffs Stelle würde ich auch lieber in Israel leben als in Moskau, der Winter mit -20 Grad würde mir allerdings weniger fehlen. Der Besuch in Yad Vashem ist bedeutend und absolut wichtig, um überhaupt von einer außergewöhnlichen Geschichte beider Staaten sprechen zu können. Ich wünsche Alexander Graf Lambsdorff eine gewinnbringende Zeit in Israel für beide Länder und bin gespannt auf eine hoffentlich objektive Analyse über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Kommunikation seinerseits. Steffen Seibert hatte mal ein Gefühl völlig nutzlos zu sein, weil seine Kritik gegenüber dem jüdischen Siedlungsbau in Israel nicht gut ankam, das ZDF dies aber gerne als Doku aufnahm. Da wünsche ich Lambsdorff eine ehrliche Ausgewogenheit zwischen Kritik, Anerkennung und Akzeptanz der israelischen Verhältnisse und Werte.

  2. Es ist gut, dass der deutsche Botschafter in Israel, Alexander Graf Lambsdorff die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht hat. Russland war noch in den Jahren 2005 – 2010 ein schönes Land. Es wurden sogar ab 16 Jahren Russischkurse in Kaliningrad angeboten. Außerdem gab es kleinen Grenzverkehr zwischen Kaliningrad und Polen. Das klingt jetzt wie phantastische Geschichte und doch war es wahr.

  3. Alles Gute für Alexander Graf Lambsforff. Der Posten in Israel ist nicht der Einfachste, aber ein faszinierender. Bosheiten seitens offizieller Stellen , wie er sie in Moskau ertragen musste, drohen ihm da nicht. Mazel tov ,Exzellenz.

  4. Mit der Berufung von Alexander Graf Lambsdorff, einem erfahrenen und politisch denkenden Diplomaten, einem liberalen Demokraten mit EU-Parlamentserfahrung mit ausgeprägten historischem Bewusstsein , der über viele Tellerrande blicken kann, (auch im Wissen seiner eingeschränkten Wirksamkeit, uneitel und bescheiden) hat die deutsche Außenpolitik ( in Konkurrenz mit Personal-und Parteienproporz) , eine gute Wahl getroffen. Wünschen wir dem Botschafter gutes Gelingen in schwierigsten Zeiten in einem Erez Israel, das uns so nah ist, aber in mit seiner politischen Führung so fern ist. Wohl in kaum einem Land (vielleicht ja noch Polen), braucht es soviel sensibles politisches und diplomatisches Geschick das vereinte (?) Deutschland zu repräsentieren und unsere (kritische) Solidarität vermitteln.

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