Meinung

Der Papst und die Frage des Krieges

Der Papst verteufelt mit seinen Worten die legitimen Verteidigungsbemühungen Israels und der USA. Das ist auch theologisch fragwürdig. Ein Kommentar
Von Daniel Frick
Papst Leo XIV. bei einer Medienaudienz am 12.05.2025

Mit seinem am Wochenende verbreiteten Selbstbildnis als Messias hat US-Präsident Donald Trump über die Stränge geschlagen. Zwar löschte er das mit Künstlicher Intelligenz erzeugte Portrait am Montag wieder, das ihn im Stile von Jesusdarstellungen zeigte. Doch schon die Idee, sich so zu inszenieren, ist Anmaßung und zeugt von einem fragwürdigen Selbstbild. Auch der mächtigste Mann der Welt ist nicht der Heiland der Welt.

Mit dem Anlass für das Bild hat Trump allerdings recht: Der Unmut gegen Papst Leo XIV. ist angebracht. Das Oberhaupt der Katholiken vertrat zuletzt eine populistische Sicht auf Krieg und Frieden. Gott erhöre nicht das Gebet derer, die Krieg führen, meinte er zu Palmsonntag. „Schluss mit dem Krieg!“, forderte er bei einer „Gebetsvigil für den Frieden“ am Samstag. Stattdessen sollen sich die Nationen an den „Tisch des Dialogs“ setzen.

Derlei Aufrufe klingen zwar gut, mit Blick auf Nahost erweisen sie sich jedoch als zynisch. Der Papst verkennt, dass Israel und die USA Kriege gerade deshalb führen, weil der Dialog an seine Grenzen gekommen ist. Der Iran hat auch infolge des Atomabkommens an seinen Vernichtungsabsichten gegenüber Israel und den USA festgehalten. Durch das Abkommen hat er Gelder erhalten, mit denen er Terrorgruppen wie die Hamas und die Hisbollah förderte. Die Lektion lautet eigentlich: Ein Zugehen auf Fanatiker fördert Tod und Verderben.

Pflicht zum Schutz der Bevölkerung

Leo XIV. bleibt mit seinen Äußerungen auch unter den Einsichten seiner Kirche. In der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ von 1965 ist festgehalten, dass aufgrund der Sündhaftigkeit des Menschen immer die Gefahr des Krieges droht „bis zur Ankunft Christi“. Nationen sei somit eine „sittlich erlaubte Verteidigung“ nicht abzusprechen.

Im Gegensatz dazu fordert der Papst von politischen Führern, Gewaltverzicht zu üben wie einst Jesus. Er unterschlägt dabei, dass Jesus das Reich Gottes im Blick hatte und kein irdisches Reich, das mit irdischen Mitteln den Schutz seiner Bevölkerung gewährleisten muss. „Gaudium et spes“ spricht hier von einer „Pflicht“, und die Regierenden „sollen diese ernste Sache ernst nehmen“.

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Unangemessene Kriegsrhetorik

Nun tut Israel genau dies: Es nimmt die nukleare Bedrohung, die sich durch den Iran ergibt, ernst. Doch durch seine Worte verteufelt der Papst die legitimen Verteidigungsbemühungen des jüdischen Staates. Dass Israel und die USA militärische Stärke demonstrieren, ist kein Manko, sondern bittere Notwendigkeit.

Dabei ist es legitim, Kriegsprahlerei oder überbordende Brutalität anzuprangern. Auch die religiöse Kriegsrhetorik des amerikanischen „Kriegsministers“ Pete Hegseth bietet Anlass für Kritik. Das Agieren gegen ein brutales Regime wie Teheran zum Schutz von Leben und Freiheit ist nobel genug und bedarf keiner religiösen Weihen.

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91 Kommentare

  1. „Der Papst verteufelt mit seinen Worten die legitimen Verteidigungsbemühungen Israels und der USA“. Diesmal hat Trump und nicht unser Papst Recht, sonst hat unser Papst immer Recht.

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    1. Der Papst ist ein fehlerhafter Mensch wie jeder andere und hat auch sonst definitiv NICHT immer Recht!!

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      1. @Martin Blümel
        In der Tat, nur meine Ehefrau (strenge Katholikin) hat immer Recht.

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  2. Sehr gut , Bruder Frick , Ihre Meinung ist biblisch und kein frommes Gesäusel ! Danke . Gott segne Sie.

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  3. „Gott erhöre nicht das Gebet derer, die Krieg führen…“ Das Alte Testament zeugt von zahlreichen Kriegen, die Gott sogar befohlen hat. Insofern ist diese Aussage des Papstes zu hinterfragen. Diplomatie wäre besser, aber Dialoge zu führen mit Terroristen und ihren Unterstützern bringt nichts, das haben wir bei Hamas gesehen und sehen es jetzt bei Hisbollah. Papst Leo könnte sich als Vermittler für Terroristen anbieten. Ex-Terrorist Al Scharaa hatte schon einmal Papst Franziskus als „Mann des Friedens“ bezeichnet.
    Über Trumps Selbstinszenierung ist von meiner Seite alles gesagt. Wenn Jesus so wäre, wie Trump sich zeigt, würde ich meinen Glauben glatt über Bord werfen. Zum Glück ist er mächtiger als Trump.

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    1. @Ella
      Unser Jesus liebt Witze, sagt unser Bischof, bester Witze-Erzähler von allen, und Trumps Selbstinszenierung ist ein Witz.

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      1. @Alberto
        Trump ist ein Narzist und hat einen übersteigerten Bewunderungsdrang. Jesus liebt keine Gotteslästerung. Ich auch nicht.

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      2. @Albert, sehr traurig und gleichzeitig entlarvend Ihre Aussage.
        Lieber Gruß Martin

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    2. Zumal das, was wir in den vergangenen zwei Jahren gesehen haben, durchaus die Außenpolitik Gottes war. Und führt weiter auf dem Weg den er geplant hat.

      Jeder Papst fühlt sich als Stellvertreter Gottes. Und dann handelt man nach der Welt und nicht nach dem eigenen Chef?

      Und nein, es ist kein anti-katholischer Artikel. Es ist das Recht auch einen Papst kritisieren zu dürfen, wenn er sich offenbar vergaloppiert. Und dass Gott das Gebet von denen nicht erhört, die Krieg führen, da sollte er nochmal drüber nachdenken. Vor einem Jahr ging Netanjahu an die Klagemauer und befahl den 12-Tage-Krieg Gott an und Gott war da. Nur 12 Tage dauerte der Krieg, in Israel erstaunlich wenig Schäden, wenige Tote. Die Raketen des Iran konnten nicht wirklich schaden. Aber offensichtlich will Papst Leo dies nicht sehen. Schade.

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  4. Ich bin entsetzt über diesen anti-katholischen Hetzartikel. Ich bin nicht sicher, dass ich weiterhin bei Israelnetz bleiben kann. Zur Sache : dass der Papst zum Frieden aufruft, ist normal. Er hat übrigens, das ist Ihnen wohl entgangen, nicht nur vom Nahen Osten, sondern auch vom Sudan und anderen Kriegsschauplätzen gesprochen. Aber es ist wohl sinnlos, mit ihnen darüber zu debattieren.

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    1. Antonia, es ist kein Hetzartikel gegen Katholiken. Es ist einfach Kritik am Papst. Und diese ist legitim. Päpste halten sich oft für unfehlbar. Das mag in den letzten Jahrhunderten noch den Gläubigen vermittelbar gewesen sein. Aber in zwischen macht sich jeder sein eigenes Bild des politischen Geschehens. Dass es hier zu Kritik am Papst kommt, das muss akzeptiert werden. Das muss auch er akzeptieren.

      Dass ein Papst zu Frieden aufruft, ja das ist richtig. Und ist auch seine Aufgabe. Wenn sich allerdings Päpste einseitig auf eine Seite stellen, dann stimmt etwas nicht. Ich denke da vor allem auch an Franziskus und seinen anti-jüdischen Entgleisungen, z.B. das tolerieren einer Jesusfigur im der Krippe mit dem Palästinensertuch. Dass er es zuließ hat seine Haltung bewiesen, Jesus war Palästinenser, kein Jude. Ich hoffe, dass Leo sich in eine andere Richtung entwickelt. Weg vom politischen Christentum, hin zum biblischen.

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      1. Christin @ : die päpstliche Unfehlbarkeit, die Ihnen offenbar so auf dem Magen liegt, gilt lediglich für theologische Fragen und auch da nur, wenn der Papst ex cathedra spricht. Sie gilt natürlich nicht für Fragen der aktuellen Politik. Ich kann nur wiederholen : dass ein Papst, der Dalai Lama und andere religiöse Würdenträger für Frieden plädieren ist NORMAL;.

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        1. @Antonia
          Sie sind Katholikin? Wie gut kennen Sie den Text der Pastoralen Konstitution „Gaudium et Spes“? Ich zitiere lediglich zwei kurze Abschnitte aus GS79.
          Sie sollten, ich bitte Sie, aber auch den gesamten Text lesen.
          ————–
          GAUDIUM ET SPES (79; Ausschnitt):

          „Allerdings – der Krieg ist nicht aus der Welt geschafft. Solange die Gefahr von Krieg besteht und solange es noch keine zuständige internationale Autorität gibt, die mit entsprechenden Mitteln ausgestattet ist, kann man, wenn alle Möglichkeiten einer friedlichen Regelung erschöpft sind, einer Regierung das Recht auf sittlich erlaubte Verteidigung nicht absprechen. Die Regierenden und alle, die Verantwortung für den Staat tragen, sind verpflichtet, das Wohl der ihnen anvertrauten Völker zu schützen, und sie sollen diese ernste Sache ernst nehmen. Der Einsatz militärischer Mittel, um ein Volk rechtmäßig zu verteidigen, hat jedoch nichts zu tun mit dem Bestreben, andere Nationen zu unterjochen. Das Kriegspotential legitimiert auch nicht jeden militärischen oder politischen Gebrauch. Auch wird nicht deshalb, weil ein Krieg unglücklicherweise ausgebrochen ist, damit nun jedes Kampfmittel zwischen den gegnerischen Parteien erlaubt.

          Wer als Soldat im Dienst des Vaterlandes steht, betrachte sich als Diener der Sicherheit und Freiheit der Völker. Indem er diese Aufgabe recht erfüllt, trägt er wahrhaft zur Festigung des Friedens bei.“

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    2. @Antonia
      Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen bitte!
      Der Papst versucht einfach irgendwie Frieden zu stiften. Es ist sein Job,sage ich mal so. Für mich ist das wie ein Eierlauf. Sagt er so,ist es falsch. Sagt er etwas anderes,ist es auch nicht richtig. Ich denke mal,er wollte nur sagen: Krieg ist Sch….
      Kann er aber so nicht einfach sagen.
      Was ich aber wirklich völlig daneben finde und als Gotteslästerung einstufe,ist das völlig alberne Bild von Trump. Aber damit hat er sich schon sehr geschadet. Hatte heute auf Welt einen kurzen Bericht gesehen. Seine Anhänger und die meisten Wähler von ihm sind Christen in Amerika. Und die sind alles andere als erfreut über dieses Schandbild. Fakt ist,ein Trump hat dem Papst nichts zu sagen. Ich bin nicht katholisch. Aber das war unterste Schublade. Sich als Jesus darzustellen und dann hinterher behaupten,er dachte,er kommt als Arzt rüber. Wie krank muss man sein?🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️ Der Mann muss weggeschlossen werden.
      Für Trump kann der Papst jetzt wirklich nichts. Wie Trump sich dargestellt hat ist Gotteslästerung. Und darüber sollten die Leute mal nachdenken. Und nicht,das Trump sich über den Papst erregt hat.

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    3. @Antonia
      Ich kann keine anti-katholische Hetze lesen. Es geht hier um die Äußerungen des Papstes. Die sind nun mal nicht zielführend, denn mit den Terroristen sind Verhandlungen nicht möglich.

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      1. @maria
        Ich danke Ihnen für Ihre besonnenen Worte. 👍
        Meiner sehr persönlichen Auffassung nach ist Leo XIV. seinen Aufgaben nicht gewachsen. Herr Frick hat das anhand eines Beispiels nachgewiesen. Seine Argumentation überzeugt mich – eine sachlich korrekte, in sich schlüssige Meinungsäußerung.

        Und die Re-Aktionen? Von Zustimmung zum gesamten Artikel oder zu einzelnen Abschnitten, Kritik an Einzelnem bis hin zu unreflektierten Unterstellungen und wüstem Diffamieren. Da bekundet eine Foristin ihr Entsetzen „über diesen anti-katholischen Hetzartikel“. Und dieselbe Foristin stellt am nächsten Tag die Frage: „Kommt jetzt ein anti-buddhistischer Hetzartikel von Herrn Frick?“
        Eine Frage drängt sich mir auf: Wie hätten sich Foristen dieses Schlages zur Zeit der Inquisitionstribunale verhalten?

        Unter anderm schreibt Herr Frick:
        „Der Papst verkennt, dass Israel und die USA Kriege gerade deshalb führen, weil der Dialog an seine Grenzen gekommen ist. Der Iran hat auch infolge des Atomabkommens an seinen Vernichtungsabsichten gegenüber Israel und den USA festgehalten. Durch das Abkommen hat er Gelder erhalten, mit denen er Terrorgruppen wie die Hamas und die Hisbollah förderte. Die Lektion lautet eigentlich: Ein Zugehen auf Fanatiker fördert Tod und Verderben.“
        Wer von den (Möchtegern-)Kritikern versucht, diese Aussagen zu widerlegen?

        Zum US-Präsidenten 45/47 habe ich an anderer Stelle gesagt, er sei eine geistig und moralisch verwahrloste Person. Ähnliches ist von seinen Spießgesellen zu sagen. Und in gewisser Weise ist er auch ein Glücksfall für den Staat Israel.

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        1. @Alida
          Hier ist gut zu erkennen, dass ER ❤️ jeden Menschen und ist dieser auch so „verwirrt“ wie die Herren Trump, Putin und die ganze Mullah-Schar, gebraucht und die besonders Störrischen sogar einfach nur benutzt.

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    4. @Antonia
      Es tut mir ja leid für dich, dass du dermassen verletzt bist. Aber warum denn? Das kann man wohl nur sein, wenn man meint, der Papst sei unfehlbar.
      Das ist er aber nicht, denn wenn das auch nur ein einziger Mensch sein könnte, hätte Jesus nicht Mensch werden und für uns unschuldig sterben müssen. Denn dann könnte Gott von jedem Menschen verlangen, perfekt zu sein.
      Ich empfinde den Artikel als Tatsachenbericht, keineswegs als anti-katholischen Hetzartikel.

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      1. @Efronit
        Ergänzende Bemerkung; Ein Psychologe, W. Bales, unterscheidet zwischen physischer, psychischer (traumatischer, posttraumatischer), rhetorischer und imaginierter Verletzung.

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    5. @Antonia
      So wie ich den Artikel verstehe, geht es darum, dass Äußerungen des Papstes in Bezug auf den Nahen Osten fragwürdig sind. An den „Grundfesten“ des Katholizismus wird keinesfalls gerüttelt; es wird sogar die „Gaudium et spes“ zitiert.

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    6. Liebe Antonia, auch die kath. Kirche müssen wir mit Gottes Wort überprüfen, und da gibt es eine ganze Menge, was nicht zusammenpasst. Vielleicht auch eine Gelegenheit für einen kritischen Check!
      Lieber Gruß Martin

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      1. @Untertan
        Unsere katholische Kirche liebt Kritik und entschuldigt sich bei jeder Gelegenheit.

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    7. Eine Anmerkung noch zum Papst: JESUS hat dazu aufgerufen, die Schafe von den Böcken zu unterscheiden.
      Ich sehe das für alle Konfessionen und auch für andere Religionen, es gibt überall Schafe und Böcke.
      Ich bin – posthum – ein großer Fan und Anhänger des Polnischen Papstes, der sowohl mit dem Judentum als auch weltweit für Frieden beigetragen hat, Trotz seiner Dinge – fehlendes Frauenrecht, Missbrauch durch Priester usw.- überwiegt für mich das Gute im Polnischen Papst, der auch ein guter Weltpolitiker war (Solidarnosc !). Alle nachfolgenden Päpste sind VIEL schlechter als er, und da fängt mein Dilemma an: Es ist nicht nur bei den Päpsten so, sondern auch bei den Welt-Politiker/innen, auch in Deutschland.
      „Früher war mehr Lametta“. Es gab mal eine Zeit, in der Frieden greifbar war, VOR Oslo, VOR Erdogan, 1990 war die Zeit, in der es Weltfrieden geben könnte, aber dies ist nicht prophezeit.
      Wir werden das Große Babylon haben, aber dies ist nicht das Ende. Wir werden eine bessere Welt haben, auch Israel-freundlich (Sacharja Kap.8) es wird alles besser werden, aber momentan ist es nicht.
      Die KARFREITAG-Stimmung ist bei mir seit dem 24.02.2022 omnipräsent, im übertragenen Sinne, erst Recht seit dem 7.10.2023.

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  5. „Gott erhöre nicht das Gebet derer, die Krieg führen (…)“

    Das stimmt nicht. Das ist schlichtweg eine glatte Lüge. Ein Blick in die Heilige Schrift reicht dabei völlig aus, um zu sehen, dass der Ewige sehr wohl Gebete und Flehen derer, die Krieg führen, erhört.

    Dass man dem Herrn Jeschua die übelsten weltlichen Politiken immer und immer wieder in den Mund legt, ist auch so eine verlogene Art. Wie der Artikel völlig richtig festhält, ging es unserem Erlöser und Erretter nie um weltliche Politik, nicht um weltlichen Frieden und nicht um weltlichen Krieg – ER verwies auf das Himmelreich, auf das Kommende, auf das, was nichts mit Herrschenden im Hier und Jetzt zu tun hat. Aus Jeschua zudem einen Pazifisten machen zu wollen, ist genau so gotteslästerlich (weil anmaßend!), wie es gotteslästerlich ist, Jeschua anzudichten, er sei schwul oder der erste Sozialist gewesen. Was für Irrungen!

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    1. @Chris (Chrissen), entscheidend ist, dass wir im Willen Gottes beten, dass wir in seinen Ordnungen leben. Sünde trennt alle Menschen vor Gott. Das wir Gottes Wort ernst nehmen, Gott lieben und sein Liebesangebot annehmen. Wenn uns irgendetwas wichtiger ist als Gottes Wort, dann begehen wir Götzendienst und werden bestimmt nicht von Gott erhört. Wir müssen auch den Mut haben, zu äußern, dass die kath. Kirche viele Sonderlehren eingeführt hat, und deshalb eine falsche Lehre verbreitet.
      Liebe Redaktion auch Sie tun sich hier sehr schwer, um Rücksicht auf Forumsmitglieder, darf die Wahrheit nicht geäußert werden, das ist sehr traurig und dramatisch.
      Nachdenkliche Grüße Martin

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      1. Untertan, ich bitte Sie. Die Redaktion tut sich nicht schwer damit, die Wahrheit zu äußern. Meiner Meinung nach schießen sie manchmal sogar etwas übers Ziel hinaus.
        Aber genau das ist guter Journalismus, sofern es nicht unter die Gürtellinie geht. Das erleben wir in den öffentlichen Medien schon oft genug, ohne dass sich Betroffene wehren können.
        Hier jedoch wird m. E. informativ und ausgewogen berichtet, manchmal auch provokant.
        Aber genau das führt zu einer angeregten Diskussion, zum besseren Erklären der eigenen Position und vielleicht nicht selten zu einer „Überarbeitung“ der eigenen Sicht.
        Die Redaktion muss sich in gewisser Weise neutral verhalten. Oder möchten Sie Israelnetz übernehmen?
        Im Übrigen dürfen Sie Ihre Sicht der Dinge hier doch äußern. Ich lese gern alle Kommentare.

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  6. Shalom,Ich denke das der Papst und der Vatikan sich nicht in der Politik allgemein einmischen sollten oder müssen.Die haben selber genug Probleme und sind keine Politiker.Kirche und Staat sollen getrennt bleiben!!! Jerusalem

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  7. Matthäus 5:9 Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Bergpredigt. .. darüber muss keiner diskutieren, es ist zu fundamental christlich. SHALOM!

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    1. Die Bergpredigt ist für jeden einzelnen der Maßstab. Sie kann aber nicht 1:1 auf Staaten angewandt werden. Staaten müssen ihr Volk verteidigen. Sie können nicht hingehen und sagen, wenn Putin unser Land will, dann soll er es halt haben, unsere Bevölkerung muss es dann halt aushalten, dass sie wegen jedem falschen Wort ins Gefängnis kommen können, Zwangsarbeit eingeschlossen.

      China, Nordkorea, die Glauben verbieten. Möchten Sie so leben?

      Im übrigen hat Jeshua seinen Jüngern gesagt, sie sollen ein Schwert kaufen. Um sich und ihre Familie verteidigen zu können.

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      1. @christin
        Dann sind Sie also auch der Ansicht, daß die Bevölkerung Palästinas Recht hat, Israel anzugreifen.
        Ich nehme mal Ihre Worte etwas geandert: „Sie können nicht hingehen und sagen, wenn Israel unser Land will, dann soll Israel es halt haben, unsere Bevölkerung muss es dann halt aushalten, das Israel jederzeit die Strom-, Wasser- und Lebensmittelversorgung unterbrechen kann. Staaten müssen ihr Volk verteidigen.“

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        1. @Schneemann
          Das s.g. pal. Volk gab es nie und wird es nie geben. Die Bevölkerung in Judäa/Samaria und Gaza sind Araber oder eben Ägypter. Die Erfindung des Begriffes „Palästinenser“ ist eine Erfindung Arafats, der selbst Ägypter war.

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          1. Komisch. Die Griechen verwendeten schon im 5. Jhd. v. Chr. den Begriff „Palaistinē“.
            Und sogar Theodor Herzl sagte 1896: „Palästina ist unsere unvergessliche historische Heimat.“

            Übrigens gibt es noch mehr Länder, dessen Landesname nichts mit historischen Völkern zu tun hat. Deutschland zum Beispiel. Oder die USA. Beides sind Konstrukte, in der mehrere Völker unter einem einheitlichen Landesnamen zusammen gekommen sind.

            „Und wird es nie geben.“ Sie können in die Zukunft sehen?

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        2. Schneemann, wenn ich es richtig sehe, ist Deutschland ein Staat. Es gibt keinen Staat Palästina. Denn bislang hat sich leider die PA verweigert darüber zu verhandeln. 40 Jahre Nichtstun. Wenn Sie die Charta der PLO und der Hamas lesen, dann verstehen Sie auch warum, dieses Nichtstun so beliebt.

          Aber darum geht es nicht mal. Das ist nicht die Aussage der Bergpredigt. Denn diese wird zwar gerne – in bestimmten Kreisen – als politisches Manifest missbraucht, ist aber eine persönliche Anweisung.

          Staaten müssen ihr Volk verteidigen, ja. Aber was die PA macht ist ihr Volk auf ein anderes zu hetzen. Kinderfernsehen, Schülbücher damit fängt es bereits an. Und zieht sich dann durch. Häftlingsgehälter für Mord an Juden, Märtyrerrenten. Ist das für Sie Verteidigung?

          Wo fehlt denn in Judäa und Samaria Strom, Wasser und Lebensmittel? Ich hätte gerne die Namen der Städte/ Gemeinden. Falls Sie auf den Gazastreifen anspielen, falls es Ihnen entgangen sein sollte, am 7.10.23 stürzte die Hamas mit ihrem größenwahnsinnigen Sinnwar den Gazastreifen ein einen Krieg, den er jeden Tag hätte beenden können. Staaten müssen ihr Volk verteidigen, außer natürlich Israel, gelle? Die Hamas hat auch die Verantwortung für das Volk in Gaza, keine Raketenabwehr, keine Bunker, die Tunnel nur für die Hamas. Wo ist hier die Verantwortung?

          Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Nachmittag, Schneemann.

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          1. „Schneemann, wenn ich es richtig sehe, ist Deutschland ein Staat.“ Habe ich nicht bestritten. Aber es gibt nicht „das“ Deutsche Volk. Deutschland ist eine Sammlung verschiedener Völker.
            „Es gibt keinen Staat Palästina.“ 139 Nationen der UNO sehen das anders.

            Wenn Sie wissen wollen, wo in den palästinensischen Gebieten des WJL Wasser fehlt, empfehle ich Ihnen den Artikel „der Durst Palästinas“. Funfact: 90% des Wassers im WJL geht von den israelischen Betreibern an die israelischen Siedler.
            Und was den Gazastreifen betrifft: momentan herrscht dort so etwas wie eine Waffenruhe. Wann gedenkt Israel, dort den Strom wieder einzuschalten?

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          2. 90 % gehen an die Siedler. Klar, die haben alle einen Swimmingpool im Garten, hat mal einer behauptet. Ich nehme an Sie glauben dies auch.
            Ich hätte da mal ein paar Fragen an Sie:
            wo sind die durch die Staatengemeinschaft bezahlten und durch die PA zu bauenden Entwässerungsanlagen, bitte mitteilen wo man diese finden kann.
            wie viele der maroden Wasserleitungen hat die PA in den letzten 40 Jahren erneuern lassen?
            Sie wurden dafür bezahlt.
            Warum nimmt die PA kein Wasser von Entsalzungsanlagen ab?
            Wo sind die Wasseruhren in den Häusern der Palästinenser? Ohne Wasseruhren kann man nicht abrechnen. Mit viel Millionen an Wasserschulden ist die PA im Rückstand?
            Zahlen Sie für Wasser? Und wenn nein, wann wurde es Ihnen abgestellt? Denn das passiert in D.

            Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Nachmittag.

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          3. Entwässerungsanlagen hätte natürlich Entsalzungsanlagen heißen müssen.

            Leider haben die Palästinenser „Entwässerungsanlagen“. Es sind die maroden Wasserleitungen, durch die mind. 60 % des Wassern versickert. Aber daran sind wohl auch wieder die Israelis schuld. Ironie off.

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      2. „Im übrigen hat Jeshua seinen Jüngern gesagt, sie sollen ein Schwert kaufen. Um sich und ihre Familie verteidigen zu können.“ Wo steht das?

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          1. Danke, Manu fürs Einstellen. Du hast die Frage schneller gesehen als ich. Aber ich weiß nicht warum man das fragen muss. Einfaches googeln hätte gereicht. Und Auslegungen dazu gibt es auch im Netz.

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          2. Danke für die Antwort. Man muss das fragen, damit man weiß, um was genau es geht, um dann auch darauf eingehen zu können. Ausleger, die ich lese, sagen, es geht hier um geistliche Waffen. Zudem: kurze Zeit später (Mt 26,31): „Da spricht Jesus zu ihm: Stecke das Schwert an seinen Platz; denn alle, die das Schwert nehmen, werden durch das Schwert umkommen.“
            Im Übrigen zeigt die Antwort von Christin einmal mehr, wie manche hier mit Menschen umgehen, die eine Aussage hinterfragen. Dabei ist es noch nett, ich höre daraus nur unterschwellig: so eine dumme Frage. Da kann man andere Beleidigungen hier lesen, die meiner Meinung nach mehr über die Menschen aussagen, die sie tätigen, nicht über die, die eine kritische Frage stellen.
            Im übrigen finde ich den Kommentar nicht anti-katholisch sondern unsachlich, nicht hilfreich, deshalb gefährlich. Zwei Beispiele: zum Bild wird nur gesagt, dass Trump über die Stränge geschlagen hat, anmaßend, fragwürdiges Selbstbild. Für viele Christen ist dieses Bild Blasphemie, mir persönlich tut es sehr weh. Zweites Beispiel: warum erwähnt der Autor nicht, dass der Papst das sagte, nachdem Trump schrieb, er würde auch eine ganze Zivilisation auslöschen? Selbst wenn er am Ende sagte, Gott segne das iranische Volk, wenn es nur eine Drohung war: das kann man nicht sagen. Iran sagt es zu Israel – das ist buchstäblich unsäglich, unerträglich. Dass die iranische Führung sich unmenschlich verhält und hochgefährlich ist, das ist klar. Aber mit so einem Kommentar und der Haltung dahinter, ist für mich weder Israel noch der iranischen Bevölkerung geholfen.

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          3. @Veronika
            Christin hat es bestimmt nicht böse gemeint. Sie hat auch mir und anderen schon viel erklärt. Aber ich muss Ihnen auch sagen,ich gucke lieber in der Bibel nach,als im Internet. Ich kenne zwar nicht jeden Vers auswendig. Aber so in etwa weiß ich dann meist,wo ich suchen muss. Also sein Sie Christin nicht böse.
            Schönes Wochenende Ihnen!🌞🌾🪻
            Manu

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          4. Nein, Veronika, wenn ich in einem Kommentar etwas lese, das mir nicht klar ist, dann versuche ich erst mal zu recherchieren. Diese Stelle mit dem Schwert, die passt den politischen Bergpredigtverwendern nicht, daher wird sie allzuoft übersehen. Und nein, sie ist nicht nur geistlich zu verstehen. Jeshua wusste, was auf seine Jünger und das Volk zukam. Er wusste auch, dass sie nicht mehr unter seinen Schutz stehen, wenn er nicht mehr auf der Erde ist. Wir dürfen uns verteidigen, uns schützen. In der damaligen Zeit war es das Schwert, nicht zum morden, töten, aber seine Familie schützen.

            Übertragen wir es in die heutige Zeit. Müssen wir zuschauen, wenn ein Kind geschlagen wird, eine Frau misshandelt? Greifen wir nicht ein, wenn wir können? Wenn wir es nicht tun ist es unterlassene Hilfeleistung. Müssen wir in unsere Wohnungen einbrechen lassen, dem Täter auch noch einen Kaffee anbieten und ihm sagen nimm alles, es ist deins. Wohl kaum.

            Wenn wir auf dem Tripp sind, landen wir bei den Aussagen von Martin: wenn ihr nur glaubt, dann passiert euch nichts: kein Gläubiger wird krank, dann ist Krebs oder der Schlaganfall, selbst der Knöchelbruch ein Zeichen des Unglaubens. Keine Einbrüche bei Gläubigen, die Axt eines Terroristen im Zug trifft keinen Gläubigen.
            Wir dürfen uns zur Wehr setzen. Heute sind es Einschreiten bei akuter Gefahr und das Rufen der Polizei. Ich hoffe, dies macht jeder und sagt nicht, aber in der Bergpredigt steht. das darf ich nicht. Jeshua hat die Händler aus dem Tempel vertrieben – mit der Peitsche. Wie geht das mit der Bergpredigt zusammen?

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          5. @Christin
            Danke für deine Erklärung. Ich sehe das genauso. Das Thema Papst und Trump ist für mich auch eine Erfüllung der Prophezeihungen. Ich mag Trump überhaupt nicht. Aber er hat etwas ins rollen gebracht. Er ist auch nicht der Antichrist. Der kommt erst noch. Aber nicht aus Amerika. Die sitzen auf dem absteigenden Ast. Nein,es muss m.E. aus Europa kommen. Denn es steht geschrieben: was war,nicht ist und wieder sein wird. Und da denke ich an Rom. Denn im Moment war es ja mit dem Papst doch schon sehr politisch geworden zusammen mit Trump. Denn die ganze Welt ist seit Trump so richtig auf den Kopf gestellt worden. Wobei ich dem Papst nicht unterstelle,er handelt mit böser Absicht. Trump auch nicht. Trump ist nur durchgeknallt. Aber wie gesagt,ich bin der Meinung der Antichrist kommt aus Europa. Und Europa versucht ja schon sich zu verändern. Korrigiere mich bitte,wenn ich falsch liege.
            So,und jetzt lecker frühstücken.😃🥐🍞☕️☕️
            Liebe Grüße Manu

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          6. @Veronika
            Sie finden Herrn Fricks Beitrag „nicht anti-katholisch sondern unsachlich, nicht hilfreich, deshalb gefährlich.“ – Sie erläutern Ihr Urteil anhand von zwei Beispielen.
            Meiner Meinung nach schildern Sie lediglich, weshalb Sie Ihre religiösen Gefühle verletzt sehen: Weil Herr Frick den Begriff „Blasphemie“ nicht erwähnt hat. Und weil er nicht berichtet hat, dass der 267. Bischof von Rom ja auf die ungeheuerliche Drohgebärde eines notorischen Lügners RE-AGIERT hat.

            Das ist Ihre private Meinung. Einer vermisst das, der andre jenes. Meiner Ansicht nach verkennen Sie Herrn Fricks Intention. Ich halte Ihre Kritik für unsachlich, unberechtigt und harmlos.
            Abgesehen davon, ist es unlogisch zu behaupten, ein Kommentar sei unsachlich, nicht hilfreich, DESHALB „gefährlich“. – Wie definieren Sie „gefährlich“ in diesem Zusammenhang?

            Zitiere; „Aber mit so einem Kommentar und der Haltung dahinter, ist für mich weder Israel noch der iranischen Bevölkerung geholfen.“
            Was wissen Sie von „der Haltung dahinter“? Sind Sie Expertin auf dem Gebiet der Verhaltensforschung am Menschen? Herr Frick habe mit seinem Beitrag „weder Israel noch der iranischen Bevölkerung geholfen“?
            Mein ernstgemeinter Ratschlag: Versuchen Sie bitte, mir – und vielleicht auch anderen Foristen – durch künftige Kommentare zu zeigen, wie Israel und der Bevölkerung des Iran am besten zu helfen ist.
            (Ich muss nach meinen kritischen Bemerkungen wohl hinzufügen, dass mein Ratschlag völlig anti-ironisch gemeint ist. Ich bin vor allem hier, um zu verstehen, zu lernen – soweit ich’s vermag.)

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          7. @Christin: – ich verstehe Sie nicht ganz: ich habe doch nachgefragt, welches die Bibelstelle ist, damit ich darauf eingehen kann, nicht damit die Bibelstelle übersehen wird. Und bin darauf eingegangen. Können Sie mir bitte die Quellen nennen für die von Ihnen genannte Auslegung dieser Bibelstelle? Meine: bibelkommentar und jesus/Schweiz. – Sie gehen nicht auf den von mir genannten Bibelvers ein, warum nicht? – Von Martin habe ich nichts zitiert, teile die von Ihnen geschilderte Ansicht Martins auch absolut nicht. – Für mein Verständnis vermischen wir hier staatliches Handeln und privates Handeln. Luthers „Zwei Reiche Lehre“, soweit ich sie verstehe, hat zwar ihre Grenzen, aber auch ihren Sinn. Meiner Ansicht nach kann man den Angriff auf ein Kind nicht so leicht mit Trumps Angriff auf den Iran vergleichen – bei dem Angriff auf das Kind werde, wenn ich dazwischen gehe, wahrscheinlich ich verletzt, und der Angreifer. Bei dem Angriff auf den Iran sind es viel mehr Opfer, sicher sind bei den Toten auch Terroristen, aber eben auch viele Unschuldige. Bisher sind auch nicht die Menschen im Iran befreit, im Gegenteil habe ich den Eindruck, dass der iranische Staat noch mehr wütet. Klar ist: der Iran darf keine Atombombe haben, Israel muss in Sicherheit leben können. Die Frage ist für mich, was hilft wirklich dazu? Und da bin ich wieder bei der Palmsonntagspredigt des Papstes. Ich als Christin darf mich mit meinem Reden und Tun am Vorbild Jesu orientieren, an Gottes großem Shalom. Das ist wirklicher Friede.

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          8. @Alida Sie haben Recht: ich habe ungenau formuliert: „nicht-antikatholisch, … gefährlich“. Deshalb nochmals zu unsachlich: „verteufelt“ ist keine sachliche Wortwahl; was ist an den Aussagen „populistisch“? Unsachlich auch, weil es sehr wichtig ist, den Zusammenhang zu sehen, hier das, was Trump und seine Leute im Vorfeld gesagt haben, das aber lässt Herr Frick weg. Ich habe die Palmsonntagspredigt und „Gaudium et spes“, 79-82 gelesen. Herr Frick unterschlägt die vielen anderen Aussagen des Erlasses, die Krieg in dieser Welt eindeutig ablehnen. Herrr Frick erweckt für mein Verständnis mit einigen Formulierung den Eindruck, als hätte der Papst Israel erwähnt. Das hat er mit keinem Wort.
            Also: gefährlich, weil hier meine Ansicht nach mit Halbwahrheiten und mit der Wortwahl „Stimmung“ gemacht wird. Stimmung gegen mahnende Worte, gegen Worte, die nicht ins Programm der Mächtigen passen.
            Thema Blasphemie: meine Gefühle sind der zweite Teil, eigentlich hatte ich das in Klammer. Aber Sie gehen nicht auf den ersten Teil meiner Aussage ein, der nichts mit Gefühlen zu tun hat. Ich bleibe dabei: Trump hat nicht über die Stränge geschlagen, das ist Blasphemie. Ersteres passt zu Jugendlichen, die noch nicht wissen, was sich gehört, letzteres ist Gotteslästerung. Zu „Haltung“: ich schreibe zu viel, habe keine Zeichen mehr.
            Zum Schluss: ich schrieb weiter unten schon, dass ich froh bin, keine Entscheidung treffen zu müssen etc. Nur: ich erkenne bisher wenig Verbesserung für Israels Sicherheit. Es gibt leider neue Terroristen, der „Kreislauf“ aus Gewalt und Gewalt… geht weiter.

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          9. @Veronika
            Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.

            Nur eine Anmerkung. Herr Frick schreibt (ich zitiere nur einen Satz):
            “ Das Oberhaupt der Katholiken vertrat zuletzt eine populistische Sicht auf Krieg und Frieden.“

            Ich denke, es ist nicht richtig, von einer POPULISTISCHEN Sicht zu sprechen. Ein Sprachwissenschaftler könnte sicherlich besser als ich beurteilen, weshalb der Begriff „populistisch“ (in seiner gegenwärtigen Bedeutung) von Herrn Frick vielleicht hätte vermieden werden sollen.

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    2. @ Nicole Jeanne

      Ich denke, dass der Papst genau das gemeint hat.
      Allerdings hätte ich erwartet, dass er es dann auch so formuliert.

      1
    3. @Nicole Jeanne
      Richtig, das hat Jesus gesagt.
      Und zu wem hat er es gesagt? Zu Menschen, die zu ihm kamen, um ihm zuzuhören oder zu Terroristen?
      Wie stellst du dir das vor, Frieden mit Terroristen zu stiften, deren erklärtes Ziel es ist, dein ganzes Volk zu vernichten?

      42
    4. Ich bin nicht so sicher wie Herr Frick, was die Interpretation der Aussagen des Papstes betrifft. Er spricht in der Tradition seines Amtes und weder implizit noch explizit gegen Israel.
      Ich habe jedenfalls keinen antisemitischen Unterton in seiner Rede heraus gehört.
      SHALOM

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        1. Nicht @ Antonia, sondern mein Eindruck zu einigen Äußerungen, auch unter anderen Artikeln:
          Wenn man „der Ewige“ oder „Gott“ oder „Jesus“ in manchen Äußerungen hier durch Allah ersetzen würde, das würde jeder „glauben“ und sich heftig aufregen über diese Aussage. Zu Recht. Aber meiner Ansicht nach wird sie mit „der Ewige“ oder „Gott“ oder „Jesus“ auch nicht besser. Und ich bin bei Nicole Jeanne: Jesus hat etwas anderes gesagt. Mt 5,9. Diese Aussage hat sich an seine Nachfolger und ihr Verhalten hier in dieser gefallenen Welt gerichtet, in der anderen sorgt schon Gott dafür. Jesus hat auch nicht eingeschränkt, wo/in welchen Bereichen das gelten soll.
          Es ist unbestritten, dass es sooo schwierig ist, Entscheidungen zu treffen, die solche Dimensionen haben, wie wir sie gerade bei der Situation im Nahen Osten (oder auch in der Ukraine oder für mich ganz schrecklich im Sudan) sehen. Legitime Selbstverteidigung, Abwehr von Bedrohungen, die Wahl der Mittel – das ist doch unendlich schwer, hier zu entscheiden, weil alles Konsequenzen hat, die teilweise noch gar nicht abzusehen sind. Ich habe das Gefühl, man wählt nur zwischen schlecht und schlecht und noch schlechter. Und bin unendlich froh, dass ich die Entscheidungen nicht treffen muss. Das Verhalten der Akteure biblisch zu begründen ist für mich nicht hilfreich. Lieber wäre es mir, zu erkennen, dass biblische Prinzipien die Akteure leiten. Aber da sehe ich persönlich wenig davon. Ich erkenne eigentlich nur eines: Machtstreben, und das eher unkontrolliert, auf allen Seiten. Die einzige Hoffnung für mich: Gottes Shalom.

          24
  8. Die Aussage von Papst Leo XIV, „Gott erhöre nicht das Gebet derer, die Krieg führen.“, kann er nicht wirklich so gemeint haben, oder!?
    Ansonsten müsste man ihm unterstellen Gottes Wort ❤️ nicht gelesen, geschweige denn verstanden zu haben.

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    1. @Liebe
      Darf ein Papst Pazifist, also politisch naiv sein? Ja, sagt unser Bischof.

      2
      1. @AlbertNola

        Ich denke, dass der Papst keinerlei politische Statements abgeben sollte. Er sollte sich ein Beispiel an seinem „Vorgesetzten“ ❤️ nehmen. Wie jeder andere Geistliche ❤️‍🩹 im übrigen auch.

        14
  9. Antonia@ in jeder Hinsicht gebe ich Ihnen hier Recht. (Auch Ihre vor einiger Zeit erfolgte Charakterisierung des Megalomanen im Weißen Haus hätte nicht zutreffender sein können). Allein Fricks Wortwahl in seiner Tirade – Papst Leo „verteufelt“ – ist bewusst diffamierend eingesetzt.
    Obwohl ich kein Katholik bin, so ist mir dennoch die hier zuweilen geäußerte Papst-Kritik , vor allem auch gegen Leos Vorgänger , sehr unangenehm aufgefallen – in der Regel war es wohlfeiles unreflektiertes Papst-Bashing !!!
    Einem Papst seinen Aufruf zum Frieden vorzuwerfen und stattdessen von ihm implizit die offensive Unterstützung eines Krieges zu erwarten ist an Perversion im Denken kaum noch zu überbieten.

    32
    1. @Johannes
      Sie sprechen am Ende Ihres Kommentars von einer „Perversion im Denken“, die „kaum noch zu überbieten“ sei. Nun könnte es ja sein, dass Ihnen psychologische Themen fremd sind, dass Ihnen der Begriff „Perversion“ ungeläufig ist, so dass Sie unter anderem glauben, schreiben zu sollen: „Einem Papst seinen Aufruf zum Frieden vorzuwerfen und stattdessen von ihm implizit die offensive Unterstützung eines Krieges zu erwarten [,] ist an Perversion im Denken kaum noch zu überbieten“?
      Welch ein Fehlurteil! Verleumderisches, begriffsverwirrtes Gerede – sich beziehend auf die Meinungsäußerung eines Mitarbeiters einer Christlichen Medieninitiative.
      —–
      Informieren und orientieren Sie sich bitte, z.B. im „Dorsch – Lexikon der Psychologie“, hrsg. von Markus A. Wirtz. Oder recherchieren Sie im Internet.
      Vielleicht sind Sie der Meinung, Sie hätten den Begriff „Perversion im Denken“ ja lediglich in einer „übertragenen“, „umgangssprachlichen“ Bedeutung verwendet? Wäre es so, lägen Sie auch damit falsch.
      —–
      Ich zitiere: „Allein Fricks Wortwahl in seiner Tirade – Papst Leo ‚verteufelt‘ – ist bewusst diffamierend eingesetzt.“
      Als könnten Sie Herrn Fricks Gedanken lesen! Und Sie sprechen von „Tirade“? Ich verstehe darunter einen geschwätzig-nichtssagenden Wortschwall. Das können Sie doch aber nicht gemeint haben?
      Sie behaupten, Herr Frick setze seine Wortwahl „bewusst diffamierend“ ein? Könnten Sie dieses in meinen Augen offenkundige Fehlurteil bitte näher begründen? Sie erwecken den Anschein, als bezögen Sie sich dabei allein auf das Wort „verteufelt“, das Ihnen missfällt?

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      1. @Johannes
        Sie schweigen? Darf ich deshalb annehmen, dass Sie Ihre Aussagen inzwischen bedauern?

        16
  10. Ich danke Israel Netzwerk für den Bericht, es sind wichtige Informationen.
    SEHR VIEL kann man dazu schreiben, hier das Entscheidende: Donald Trump ist ein unverbesserlicher Narzist, der keine andere Meinung akzeptiert, auch Bolton wollte er nicht mehr, obwohl dieser i.S. Iran ein Hardliner war und ist, Donald Trump ist in anderer Hinsicht verwerflich – Grönland, Putin usw. – aber hier hat er Recht, und das muss man betonen. Nur durch die USA mit Donald Trump gerät das Mullah-Regime ins Wanken. Es gibt immer Situationen, in denen Pazifismus fehl am Platz ist, siehe 1.9.1939 Labour-UK.
    Der Papst wie viele in Europa wollen nicht sehen, dass nach 1945 das Mullah-Regime die Fortsetzung des antijüdischen Vernichtungswahnsinn verkörpert, Hamas, Huthi, Hisbollah sind alle vom Iran gesteuert,.
    Da muss Israel, da müssen die USA eingreifen, auch um die Zerstörung des Gelobten Landes zu folgen.
    Nach dem Papst Johannes Paul der Zweite hat sich der Vatikan wieder weit vom Judentum entfernt, Israel spielt für den Papst keine Rolle mehr. Im Gegensatz dazu gibt es in Österreich und in Köln noch gute projüdische Katholiken, aber gerade der deutsche Papst hat mit seiner antijüdischen Karfreitagspredigt den Fortschrift zunichte gemacht. ICH WILL eine Bekehrung des Christentums zum projädischen CHristentums, so wie es der Polnische Papst auch wollte. Überdies müssen auch verschiedene Meinungen respektiert werden, das kann Trump NICHT !

    36
  11. Israelnetz bzw. Der Herr Frick ist also schon an einen Punkt angekommen fälschlicherweise den Papst, welcher zu Frieden aufruft, zu kritisieren. Warum? Weil der Papst die Kriegführenden Länder USA und Israel kritisiert. Der Aufruf, den Dialog aufrechtzuerhalten statt Krieg zu führen wird hier kritisiert. Das ist wirklich schon eine neue Stufe an Hetze.

    Jetzt lässt sich hier die Frage stellen: Steht Israelnetz für Israel ausschließlich oder warum sollte eine christliche Medieninitiative den Papst schlecht reden um Israels Kriege in das richtige Licht zu rücken?

    Erinnert an den Axel Springer Verlag, welche hier auch als die Haupt Nachrichtenquelle dient. Jeder kann sich dazu sein eigenes Bild machen 🙂

    32
    1. Ich habe ein eigenes Bild, um den letzten Absatz aufzugreifen. Auch ich bin in ANDERER Hinsicht sehr kritisch zu DT, aber ich unterscheide in Themenbereichen. Im Nahen Osten ist nach MEINEM EINDRUCK Donald Trump der Richtige, ohne seine bösen Worte zu verschweigen (Auslöschung einer Zivilisation),,,,
      Ich kenne das mörderische Mullah-Regime sehr gut, und seit 1979 wird es bis heute immer stärker. D.Trump ist nicht der Messias, aber er ist ein Experte für den Nahen Osten. Und solch rabiate Typen wie Trump braucht es wohl, um die Mullahs zu stürzen. Denn Eines ist auch klar: OHNE USA könnten die Mullahs machen, was sie wollten, vielleicht bekämen sie auch eine Einladung zum Papst in Rom.
      Die offensichtlichen Eskapaden des DT sind bekannt, verschwiegen wird jedoch die Welt, die „von der Hure Babylon“ trinkt. Es ist – vielleicht- die Zeit, da die Welt an einen Wendepunkt gerät, und die Hure Babylon bekommt Gegenwind. Gott wird Seinem Volk Recht schaffen und ich hoffe auch auf einen System Change.
      G.W.Bush hätte in den Nuller Jahren auch den Iran angreifen sollen, dann wäre jetzt alles gut !
      Ich glaube an die Bibel, auch an die Offenbarung des Johannes, aber auch an die jüdischen Propheten, die noch nicht alle in Erfüllung gegangen sind.

      25
    2. @Blub
      Sie machen es schon wieder: Sie lesen, analysieren und ziehen Schlüsse – die offensichtlich vollkommen falsch sind. Die Punkte sind von anderen Foristen schon angesprochen und Ihre Aussagen wurden falsifiziert.

      Schon wieder: Sie outen sich als nicht ernstzunehmender Gesprächspartner. Schade.

      Oder mit Ihren Worten: „Das ist wirklich schon eine neue Stufe an Hetze.“ 😉

      52
  12. Im Herbst 2025 erschütterte eine Entscheidung des Vatikans die Gläubigen: Die Apostolische Bibliothek richtete muslimischen Forschern einen Gebetsraum (mit Teppich) ein. Offiziell wird dies als Akt der Höflichkeit und des interreligiösen Dialogs verkauft. In Wahrheit ist es ein Symbol für die Verunsicherung und Identitätskrise der Kirche. Während Christen in islamischen Ländern verfolgt, unterdrückt und eingeschüchtert werden, öffnet der Vatikan den Anhängern einer fremden Religion im Zentrum der katholischen Welt die Türen. Wo bleibt der Mut der Kirche? Wo bleibt die klare Identität?
    Die entscheidende Frage lautet: Wird der Vatikan den Mut finden, die Wahrheit des Evangeliums zu verteidigen, den verfolgten Christen beizustehen und Christus als einzigen Weg zum Vater zu bekennen – oder wird er weiter kapitulieren und seine Identität endgültig verlieren? (Aus: Novaradio CH / Kath. Radiosender)

    51
    1. @JK
      Ich denke, dass die „Institution Kirche“ es nie schaffen wird sich Gott unterzuordnen.
      Zumal das Bekenntnis etwa wie folgt lauten müsste:
      „Es gibt nur einen einzigen Gott und das ist der Gott ❤️ dessen Sohn Jesus Christus ❤️ ist!“
      Das wird seitens der Kirchen nie geschehen.
      Offenbarung 17/18 zeugt davon.

      8
    2. genau das ist „das Problem“ der Kath.Kirche – und das sage ich nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern aus Mitleid mit den vielen Verführten und Verführern – wehe ihnen, Gott läßt sich nicht spotten !
      Schon vor 500 Jahren ist Luther an diesem „gottlosen Machtrapparat“ gescheitert und es ist inzwischen nicht viel besser.
      Aber auch die Protestanten sind „am untergehen“ mit ihrem „Regenbogen“ und man spürt deutlich, daß Endzeit ist !
      Kehrt um, tut Buße, glaubt an das Evangelium und wacht ! mit gefüllten Öllampen und glaubt ! nur Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben !

      8
    3. Die Evangelische Landeskirche Bayern hat schon Imane auf ihren Kanzeln predigen lassen. Gemeindemitglieder, die dagegen waren, griff man an. Es zieht sich durch.

      27
  13. Pabst Leo hat ausschließlich das durch den Krieg mit USA und Israel verursachte Leid der Iraner beklagt. Kein Wort von ihm zum viel größeren Leid der Iraner, das das Mullagregime durch Mord, Terror und Hinrichtungen verursacht. Ich bin von Pabst Leo sehr enttäuscht angesichts seiner einseitigen Parteinahme, die letztlich das iranische Terrorregime stützt. Auch kein Wort von Pabst Leo zum jahrzehntelangen Terrorexport des Mullahregimes in den Libanon, in den Jemen, nach Gaza und in Form von Anschlägen auch in westliche Länder. Diese Einseitigkeit ist zutiefst unmoralisch und eines Papstes nicht würdig.

    77
    1. @Tina
      Ich danke Ihnen sehr für diese wichtigen Hinweise. 👍👍
      Wenn Leo XIV. glaubt, sich politisch äußern zu müssen, sollte er wenigstens ernsthaft versuchen, auch und vor allem seiner moralischen Verantwortung in der realen Welt gerecht zu werden.
      ——–
      OT: Leo XIV. naiv? Aber nein. – Wer schreibt übrigens seine Reden?

      68
  14. Ich sehe Tramp eher als Antichrist. Denn leben in der letzten Zeit, ohne zu spekulieren.
    Shalom

    3
    1. @I.Ackermann
      Trump schützt Christen und Juden, das geht leider nicht ohne Waffen. Gott liebt Trump, meine Ehefrau auch.

      4
  15. Kleiner Hinweis für den Fall, dass Israelnetz das nicht einer Meldung für würdig erachtet : der Dalai Lama hat den Papst gegen die Angriffe Trumps verteidigt und seinerseits zu Frieden und Verständigung im Nahen Osten, im Sudan, in der Ukraine und anderswo aufgerufen. Kommt jetzt ein anti-buddhistischer Hetzartikel von Herrn Frick ?

    20
    1. Danke für den freundlichen Hinweis, Antonia. Derzeit haben wir einen solchen Artikel nicht geplant.

      75
    2. @ Antonia
      Der Dalai Lama ist der nächste, der sich DT zum Feind macht.
      Inzwischen gab es schon wieder ein „Jesus-Bild“ auf TS, diesmal nur repostet und inzwischen wieder gelöscht … .
      Der Geisteszustand des amerikanischen Präsidenten ist offensichtlich.

      Auf orf at ist heute zu lesen:
      „US-Behörde prüft verdächtige Ölwetten“

      Dass es Insiderhandel gibt, ist schon seit Beginn des Krieges bekannt, der Beweis ist schwierig, aber es kommt doch einiges ans Licht. Die Lichtgestalt DT und sein Familienclan verdienen Unsummen.
      „It‘s all about oil.“

      One

      18
  16. Was hier sowohl vom Autor des Meinungsartikels als auch von etlichen Kommentierenden zu lesen ist, jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken.
    Ich kenne den Katholizismus in- und auswendig, bin aus der RKK schon sehr lange ausgetreten und der Papst ist somit auch nicht mein höchster Maßstab – DT allerdings auch nicht.

    Der Papst „verteufelt“ gar nichts, diese Wortwahl ist völlig absurd.
    Wenn DT am Ostersonntag, dem höchsten Fest der Christen, verlauten lässt, dass er die iranische Zivilisation auslöschen! möchte: das ist teuflisch und inakzeptabel.
    Aber die bösartige, Machtbesessenheit demonstrierende Rhetorik des DT scheint die Lemminge der Welt nicht zu stören, im Gegenteil, sogar Christen bemächtigen sich dieser!

    Eine omnipräsente Dame versteigt sich gar in die Behauptung, die Kriegsereignisse im NO entsprächen der Außenpolitik Gottes, was für eine Anmaßung und gleichzeitig eine Demaskierung und Zurschaustellung der Unfähigkeit, biblischen Kontext zu erfassen.

    Die Lehre Jesu wir nach Belieben gecancelt, verdreht, passend zur eigenen Überzeugung amputiert.

    Selbstverständlich darf man den Papst kritisieren, ihn aber für die Essenz der Christenheit, die Lehre Jesu, das Evangelium, zu verurteilen, das ist an Absurdität nicht zu überbieten.

    Soll DT es tun, von diesem Möchtegern-Gott ist nichts anderes zu erwarten, dass auf einer christlich orientierten Seite das so vehement unterstützt wird, das ist ein Zeichen der dunklen Zeitenwende.

    One

    27
  17. Der Friede ist das Meisterstueck der Vernunft (philosophisches Zitat aus dem Internet).

    2
  18. Vielleicht hätte Papst Leo ergänzen sollen, dass es angesichts der internationalen Konflikte keine weitere nukleare Aufrüstung und Anstrebung von Erstbesitz solcher Waffen („Iran“) geben darf.
    Ich denke, das wäre gut angekommen,
    unmissverständlich auch bei der iranischen Führung.
    So aber ist eine gewisse Schieflastigkeit zu erkennen, zumindest zu Lasten Israels. Denn Israel hatte definitiv das Recht, sich den Vernichtungsabsichten des Iran militärisch entgegenzustellen und dabei trotzdem beten zu dürfen.

    So aber entstand in den Ansprachen von Papst Leo immer wieder der Eindruck, die „Kampfhähne“ (Iran/Israel) müssten einfach nur zur Vernunft kommen und schon wäre alles gut. Leider ist es komplizierter. Manchmal muß man zumindest in Teilen auch die Ursachen des Konfliktes benennen. Vollkommene Neutralität ist unangebracht und kontraproduktiv, kann also erheblichen Schaden anrichten.

    Allerdings bin auch ich der Meinung, dass die Worte Jesu durchaus geeignet wären, um die Mächtigen der Welt im Zaum zu halten. Reden und Diplomatie sind besser als Schießen. Das muss jedoch vorher passieren und vor Allem hätte es hier vom Westen aus unmissverständliche Signale geben müssen, dass der Bau einer Atombombe (incl. der erforderlichen Uran-Anreicherung) unter keinen Umständen akzeptiert wird. Die Geschäfte gingen wohl vor.

    52
  19. Wundert mich ganz ehrlich gesagt, dass ausgerechnet die Katholische Kirche, angesichts ihrer eigenen Geschichte, andere belehren will, wie Frieden geht.

    65
  20. Zu den meisten Kriegen gehören immer zwei. Und es gibt nicht nur den Krieg zwischen Israel gegen den Iran und Libanon, sondern auch zum Beispiel den zwischen Pakistan und Afghanistan.
    Und ich finde es, ehrlich gesagt, erschreckend, wie „kriegsgeil“ hier einige der Kommentatoren zu sein scheinen. Wie viele von denen, die den Krieg Israel/Palästina oder USA/Iran so toll finden, wären bereit, selber zur Waffe zu greifen, um ihr Land zu verteidigen? Wie viele wären bereit, andere Menschen zu töten, weil die Staatsführung des anderen Staates möglicherweise gerade versucht, dein Land in der Zukunft mit einer Atombombe zu bedrohen bzw. das andere Land an einer imaginären Möglichkeit arbeitet, das eigene Land zu bedrohen?

    11
    1. @Schneemann
      Zitiere: „Und ich finde es, ehrlich gesagt, erschreckend, wie ‚kriegsgeil‘ hier einige der Kommentatoren zu sein scheinen. Wie viele von denen, die den Krieg Israel/Palästina oder USA/Iran so toll finden [. . .]“
      —–
      Ich bitte Sie, mir zu verzeihen, aber es fällt mir besonders an Wochenenden zunehmend schwer, sinnerfassend zu lesen. Deshalb frage ich Sie:
      Welche der hier zu lesenden Kommentare sind von Kriegsbegeisterung durchdrungen? Wer findet „den Krieg Israel/Palästina oder USA/Iran so toll“?
      —–
      Einige weitere Fragen, da Sie den „Krieg Israel/Palästina“ erwähnen:
      Wie definieren Sie den einen der Kriegsgegner, den Sie hier lakonisch unter der Bezeichnung „Palästina“ anführen? Wer hat wann diesen Krieg begonnen? Wer gehört zur Armee dieses Kriegsgegners „Palästina“? Truppenstärke? Wer sind die militärischen Befehlshaber? Wer sind die führenden Regierungsvertreter? Welche KRIEGSZIELE verfolgen Regierung und Militärs? Wer versorgt sie mit militärischer Ausrüstung? Wer unterstützt und finanziert ihren Krieg?
      —–
      Im Voraus vielen Dank für eine sachorientierte Antwort.

      44
      1. @Alida
        Eine Antwort sollten Sie nicht erwarten. Es fällt manchen Menschen schwer, so auch dem Foristen @Schneemann, einen Weg von der ihnen allein vertrauten „Welt als Wille und Vorstellung“, um mit Schopenhauer zu reden, hin zur realen Welt zu finden, in der bekanntlich von einem „Krieg Israel/Palästina“ keine Spur zu finden ist.

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        1. @Arthur L.
          Ja, @Schneemann schweigt.

          Vielleicht besinnt er sich? Oder er liest gerade einen Artikel, erschienen im Herbst 2020 in einer umstrittenen Monatszeitung unter der Überschrift: „Arafats Erfindung des Wortes ‚Palästinenser‘ in den 1960er Jahren“? 😎

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  21. Der Papst hat leicht reden. Schliesslich wird der Vatican nicht von Hamas, Huthi & Co angegriffen.
    In so einem Fall würden sene Schweizer Garden nicht allzuviel ausrichten.

    50
  22. Leider war mein Kommentar nicht gewollt. , dennoch danke an Herrn Frick. Das Chaos wird jetzt immer diffuser . Eine neue Weltordnung wird kreiert. Die Herren Trump und Papst tragen auch ihren Teil dazu bei. Der Friedensbund des Antichristen mit Israel wird kommen und 7 Jahre andauern. Dan.9/27
    Wir sind nicht die Erzieher Trumps und sollten keinen Hass hegen und pflegen.

    1
  23. Der Papst spricht nicht nur von sich aus er zitiert das Evangelium. Nicht einmal hat Jesus darauf hingewiesen gegen die römische Besetztung zu sein im Gegenteil er sprach von der liebe zu den Feind. Er befahl Petrus nicht das Schwert zu benützen. Der Papst sprach nicht nur vom Nahen Osten er spricht generell gegen Kriege. Ich finde wenn man das nicht als christliche Wahrheit akzeptieren kann dann stimmt etwas nicht mit dem Glauben.

    1
  24. GAUDIUM ET SPES (79; Ausschnitt):

    „Allerdings – der Krieg ist nicht aus der Welt geschafft. Solange die Gefahr von Krieg besteht und solange es noch keine zuständige internationale Autorität gibt, die mit entsprechenden Mitteln ausgestattet ist, kann man, wenn alle Möglichkeiten einer friedlichen Regelung erschöpft sind, einer Regierung das Recht auf sittlich erlaubte Verteidigung nicht absprechen. Die Regierenden und alle, die Verantwortung für den Staat tragen, sind verpflichtet, das Wohl der ihnen anvertrauten Völker zu schützen, und sie sollen diese ernste Sache ernst nehmen. Der Einsatz militärischer Mittel, um ein Volk rechtmäßig zu verteidigen, hat jedoch nichts zu tun mit dem Bestreben, andere Nationen zu unterjochen. Das Kriegspotential legitimiert auch nicht jeden militärischen oder politischen Gebrauch. Auch wird nicht deshalb, weil ein Krieg unglücklicherweise ausgebrochen ist, damit nun jedes Kampfmittel zwischen den gegnerischen Parteien erlaubt.

    Wer als Soldat im Dienst des Vaterlandes steht, betrachte sich als Diener der Sicherheit und Freiheit der Völker. Indem er diese Aufgabe recht erfüllt, trägt er wahrhaft zur Festigung des Friedens bei.“

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