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14 Kommentare
Na ja, klagt Belgien auch Muslime an, die alle beschnitten sind? Sorry, nur mein erster Gedanke…..vom Thema ab.
Antwerpen hat eine große Jüd. Gemeinde.
( Diamantenviertel)
Der ultra-orthodoxe Brauch ist mit dem Mund ansaugen nach Wunde teils umstritten. Wir kennen nur fachgerechte
Mohalims. Unsere Beschneidung ist so manchem Erdenbürger ein Dorn im Auge,
Immer wieder, alle Jahre wieder.
Wahrscheinlich halse ich mir jetzt wieder Kritik ein.🤭 Shalom
@Am Israel chai
Es steht uns nicht zu, dich für deinen Kommentar zu kritisieren. Ich weiß über die Beschneidung zu wenig, um darüber zu diskutieren, selbst eine für mich etwas ekelhafte Vorstellung des Ansaugens der Wunde. Jeder Mensch hat Bakterien im Mund, auf der Zunge, das ist keine Desinfektion und geht m.E. nicht.
Schlimm finde ich hingegen die Beschneidung von Mädchen (Waris Dirie-Wüstenblume) in Somalia usw. Das ist eine Verstümmelung und nicht hinnehmbar.
Ganz liebe Grüße zu dir, Ella
@ Am Israel chai
„Na ja, klagt Belgien auch Muslime an, die alle beschnitten sind?“
War auch mein erster Gedanke. Und der Zweite: Dann hätten die belgische Justiz ordentlich zu tun!
Nö, Am Israel Chai, auch ich habe etwas gegen diese Form der Nachsorge einer Beschneidungswunde, zumal die Haredim moderne medizinische Behandlung zum Teil ablehnen oder sehr kritisch betrachten. Vielleicht ist auch deswegen die Kindersterblichkeit höher als bei den anderen jüdischen Strömungen. Ella hat dahingehend durchaus recht. Beschneidung ist glaubenstechnisch okay, aber nicht nach der Haredi-Methode.
SHALOM
Du hast aber gelesen und verstanden, dass ein Mitglied der jüdischen Gemeinde Anzeige erstattet hat?
Und die Kritik des Außenministers ist ebenso fehl am Platz.
Steck die Antisemitismuskeule wieder ein bitte.
LG Agnes
Ganz zu schweigen von der Beschneidung unseres Herzens, die auch sehr schmerzhaft aber notwendig ist. Kolosseum 2,11+12
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Das Kolosseum in Rom ist eine Reise wert.🤣Aber ich weiß, was Sie meinen und gebe Ihnen Recht, Martin.
@Ella, da bin ich ja erleichtert! Schönes WE Ihnen,
Lieber Gruß Martin
Shalom,das mit dem Mund nachreinigen machen nur „Sehr strenge ultaorthodoxe Gruppen“!Normale Mohalim machen dies nicht.Habe darüber Bücher gelesen,da ich seit über 20Jahren lese über Geschichte Israels von den Anfängen,Leben ab dieser Zeit und alles was das Religiöse und Bräuche ab dieser Zeit betrifft.In meinem Lesezimmer stehen ca.300Bücher darüber zur Auswahl.Habe mir dies zur Lebensaufgabe gemacht. Jerusalem
Vielleicht ist der Titel „Anklage wegen illegaler Beschneidung“ etwas unglücklich formuliert. Aus dem Text geht ja hervor, dass sich die Klage nicht gegen die Beschneidung, sondern gegen die mangelnde Hygiene bei der Beschneidung richtet. Besser wäre es das Wort „illegal“ durch das Wort „unhygienisch“ zu ersetzen.
Hmhmhm. Die Anklage lautet anscheinend anders als die Anzeige. Sehr diffus und schwer korrekt zu bewerten.
Die Beschneidung an sich ist nicht das Problem, da dieser aus hygienischen Gründen auch immer mehr Zuspruch bei nicht islamischen oder jüdischen Person findet. Das eigentliche Problem ist das säubern mit dem Mund. Speziell bei Minderjährigen fällt das in eine Kategorie die Weltweit verboten und verachtet ist. Jeder kann sich denken was ich meine. Das war wahrscheinlich auch der Grund warum mein erster Beitrag nicht veröffentlicht wurde.
Wow! Gut geschrieben, meinen Respekt.
Das Säubern der Wunde mit dem Mund hat auch bei mir ähnliche unschöne Verdachtsmomente geweckt.
Glücklicherweise war es in meinem Fall ein Rabbiner der amerikanischen Armee in Frankfurt, da Mohalim zur damaligen Zeit noch extrem selten waren in Deutschland.
Jedenfalls haben Sie in allen diesbezüglichen angesprochenen Punkten recht.
Dieses Thema ist mir ehrlich gesagt zu unappetitlich!😱😱
Beschneidung an sich nicht. Aber Wunde mit Mund säubern? Bäh! Und ich muss da Blub auch mal Recht geben. Da kommen komische Gedanken auf.