Austausch gegen letzte Geisel: 15 tote Palästinenser nach Gaza gebracht

Von Israelnetz

Nach der Rückführung der letzten Geisel hat Israel noch einmal die sterblichen Überreste von 15 Palästinensern herausgegeben. Sie wurden mit Hilfe des Roten Kreuzes in den Gazastreifen gebracht, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Die Armee hatte am Montag den Leichnam des Polizeioffiziers Ran Gvili ausfindig gemacht und nach Israel zurückgeholt. Am Mittwoch wurde er unter großer Anteilnahme in seinem südisraelischen Heimatort Meitar beigesetzt. (eh)

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19 Antworten

  1. Dieses Gemenge des Verhältnisses 1:15 ist mir schleierhaft und vollkommen unverständlich, als ob 1 Palästinenser
    15 x mehr Wert ist, als ein Israeli.
    So belohnt man Terroristen. Aber ich wünsche auch den Seelen dieser Toten ewige Ruhe und Frieden.

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    1. Ein Forist hat hier mal behauptet, dass man daraus ersehe, wie gering die Israeli die Palästinenser einschätzen, wenn doch so viele gefangene Palästinenser gegen so wenige Israeli freigelassen werden … Er Verschwieg aber, dass das aufgrund der Forderung der Mörderbande Hamas geschah (Das gleiche ist hier der Fall ).

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    2. Ella, ich glaube, du hast das missverstanden, es wird genau umgekehrt betrachtet, es ist beinahe wie das Kräfteverhältnis im Kampf. Denk an Ran Gvili, er hat 14 dieser Terroristen mitgenommen, und er war dazu noch gehandicapt, aber es liegt auch am mangelnden Selbstwertgefühl der Araber bzw. der Palästinenser .
      Dazu kommt der ständige Kampf um das schiere Überleben , es
      forciert ungeheuere Widerstandskräfte, das kann überhaupt niemand ermessen.
      Ben Gurion hat dies mit seinem Statement zur Gründung des Staates Israel deutlich gemacht:
      ,,Niemals wieder wird das jüdische Volk zur Schlachtbank geführt werden wie wehrloses Vieh,und für jeden unserer Gefallenen fordern wir zehn oder mehr Leben unserer Feinde.
      Dies sei ein Eid vor G’tt, der für alle Ewigkeit gilt.“
      Und für den Fall eines Dreingrätschens unserer
      Provokateure, damit sind die feindlichen Kämpfer gemeint, nicht die bedauerlicherweise anfallenden Kollateralopfer.
      SHALOM, Ella

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      1. @Klaus
        Ich versuche es aus deiner Sicht zu bewerten. Ja, Ran Gvili hat 14 Terroristen „mitgenommen“ und du selbst schriebst auch mal davon, dass du im Kampf so viele wie möglich mitnehmen würdest.
        Aber was mir auch aufstösst, war bei den Freilassungen der Geiseln, pro Geisel 30 Palästinenser. Dieses Verhältnis finde ich absurd. Einer für einen, so hätte es sein müssen.
        Lg Ella

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        1. So sollte es von rechts wegen sein, Ella,
          aber die Wirklichkeit sieht nun mal anders aus und um ehrlich zu sein, wir Juden fühlen uns dahingehend durchaus etwas geschmeichelt, wenn ein einziger von uns so viele andere wert zu sein scheint.
          Es ist unsere Überzeugung, daß niemand uns den Wert eines Lebens vorzurechnen hat, wieviel es zu kosten hat, einen von uns zurück zu holen, lebend oder tot, und wie schon deutlich gemacht, wir lassen niemanden zurück, wir wollen sie alle wiederhaben.
          SHALOM

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      2. @ Klaus:

        „… damit sind die feindlichen Kämpfer gemeint, …“
        Das würde ich gerne erweitern um „… die feindlichen Kämpfer und ihre Unterstützer gemeint, …“

        „… nicht die bedauerlicherweise anfallenden Kollateralopfer.“
        Meiner Meinung nach schwer abzugrenzen, da es, wenn es „Kollateralopfer“ gibt, ja auch „Kollateraltäter“ geben wird. Für mich sind das beispielsweise die am 07.10.23 und danach feiernden gazanischen Bürger. Wenn aus beispielsweise dieser Personengruppe jemand im Laufe des Krieges zu Schaden kam, obwohl nicht aktiv kämpfend, wären das für mich „Kollateraltäter“, keine „Kollateralopfer“. Oder sehe ich das falsch?

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        1. Nein, das ist nicht ganz falsch gesehen, aber bedenke ,sehr viele ,die gefeiert haben, ist angesichts dessen, was anschließend los brach das Lachen im Halse steckengeblieben. Und viele von ihnen haben den höchsten Preis entrichtet.
          Ich schrieb von jenen, die nichts damit zu tun hatten, die weder gekämpft noch gefeiert haben, sondern in einem schwarzen Loch der Hoffnungslosigkeit versunken sind mit dem bitteren Gedanken nicht überleben zu können weil auf der einen Seite die Waffen der Hamas drohten und auf der andeŕen die Waffen
          Israels,am Boden wie auch am Himmel.
          Ich schrieb von jenen, denen die Freiheit zur Entscheidung durch die Umstände und die Waffengewalt und ihre Herkunft sowie ihr Alter verwehrt wurde .Diese meinte ich mit den unschuldigen Kollateralopfern.
          SHALOM

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    3. @Ella
      Uns gefällt das auch nicht: 1:1 wäre absolut richtig, davon abgesehen, dass man mit Terroristen möglichst nicht verhandeln sollte, sagt meine Ehefrau und sie hat immer Recht.

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      1. Albert, in den Augen mancher Menschen mag das wie eine Schwäche wirken, die man nutzen könnte, um uns zu vernichten.
        Aber in Wirklichkeit ist es eine ungeheuere
        Stärke, die uns befähigt, umgeben von Feinden und zweifelhaften Freunden, uns
        schon so lange und erfolgreich zu behaupten.
        Es ist ein Selbstverständnis,Albert, das kaum jemand anders mit uns teilt.
        Wir sind zu wenige auf der Welt, um uns zu verschwenden, lebend wie tot.
        Können Sie das verstehen ?

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    4. @ Ella:

      Auch ich denke, dass es umgekehrt zu verstehen ist, dass ein israelischer Bürger „15x mehr wert ist“, als ein gazanischer Bürger. Das ist die Sichtweise der gazanischen Regierung und ihrer Kämpfer/Hamas-Huthi-Hizbollah-Iran-u.a. wohlgemerkt.

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      1. Ja,und das ist durch all die Jahrzehnte von Flüchtlingsdenken und einem Opferkomplex, gepaart mit einem gewaltigen Unterlegenheitsgefühl genährt und gefördert worden.
        SHALOM

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      2. @Emma
        @Klaus
        Ihr mögt Recht haben. In den kranken und ferngesteuerten Hirnen der Hamas- Peinigern, ist keine Logik und Menschenliebe zu finden. Für das Volk, auch wenn die Hoffnungslodigkeit groß ist, kann ich kein Mitleid empfinden. Die meisten haben Hamas unterstützt und würden sie heute wieder wählen. Ich hoffe, dass Israel nie wieder in diese Lage kommt, Lebende oder Tote „austauschen“ zu müssen.

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  2. Ich kann Israels Entscheidung hier nicht nachvollziehen.

    250 Gräber öffnete die Spezialeinheit YASAM letzten Montag (26. Januar 2026), bis sie endlich die Leiche Ran Gvilis fand und die Soldaten sowohl Trauer als auch Schmerz (Tränen) zeigten. Und damit nicht genug, denn die anderen 249 Leichen mussten ja auch zuvor untersucht werden!

    Wieder einmal zeigte Israel der Welt, wie wertvoll das Leben eines Menschen ist.

    15 zu 1 ist eine relativ niedrige „Inflation“, offenbart jedoch ebenfalls den tiefen Graben zwischen dem humanen Volk Israel und den bestialisch-satanischen Terroristen im Gazastreifen (sowie anderswo).

    Schabbat schalom, am Israel jaJekar!

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    1. Zu Trauer und Schmerz mischte sich die Freude über die Entdeckung der Leiche Ran Gvilis, wollte ich ursprünglich schreiben.

      (Ich glaube, meine Gedanken sind meinen Fingern wie meinem Mund manchmal ein wenig voraus. Dann lasse ich beim Tippen wie Sprechen manchmal ein Wort weg.)

      @ Klaus: Danke für’s Erinnern. Ein Irrtum ist die Tatsache, dass ich hebräisch Spreche. Es ist lediglich etwas Smalltalk auf Anfängerniveau, was ich beherrsche. Allerdings hätte ich es leichter als manch andere Menschen, wöllte ich die Sprache vertiefen. Denn eines meiner Talente betrifft Sprachen.

      SCHALOM!

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  3. Wenn Sie, Frau Neubert denken, wie ein Jude denkt, müssten Sie es eigentlich verstehen können .Wir können, wie Sie sehr wohl wissen, es uns nicht leisten, jüdisches Leben zu verschwenden,dazu sind wir, wie ich schon schrieb, zu wenige, und somit ist jeder einzelne, selbst unsere Schurken und Drecksäcke, wertvoll genug, bewahrt zu werden. Sie haben sich intensiv genug mit dem Judentum beschäftigt, um sogar Ivrit zu beherrschen, etwas, das ich als Ashkenas nie gepackt habe .
    Demzufolge müssten Sie eigentlich wissen, daß wir uns den Wert eines Lebens nicht von irgendwem vorrechnen lassen, und selbst die Toten unserer Glaubensgemeinschaft sind uns keinen Preis zu hoch, sie zurückzugewinnen.
    Das ist uns eine heilige Verpflichtung
    SHALOM

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  4. Ich bin froh, dass sie nun auch betrauert und beweint und verabschiedet werden können. Die Familien in Gaza haben auch so viele Familienangehörige verloren in diesem Krieg. Und bitte nicht gleich wieder schreien: Die Hamas ist schuld. Wenn sie die Waffen abgeben würden, dann wäre der Krieg zu Ende. Das ist ein Elend in Gaza. Gaza liegt in Schutt und Asche. Sie haben so viele Kinder dort, es ist ein Elend. Und jetzt sterben sie an Krankheiten, weil es keine Ärzte mehr gibt. Auch das ist ein ganz großes Elend. Ärzte ohne Grenzen raus? Meine Güte, mir wäre es egal gewesen, wenn da noch ein Hamas-Funktionär drunter gewesen wäre. Ärzte ohne Grenzen soll jetzt auch noch Kollegen bespitzeln und die Hamas-Funktionäre und Terroristen raussieben? Könnte das vielleicht nicht eine Überforderung für sie sein? Ärzte ohne Grenzen: Die arbeiten rund um die Uhr, die sind oft am Ende ihrer Kräfte mit den ganzen Operationen und ärztlichen Versorgungen und Behandlungen. Die stehen am Operationstisch, haben haufenweise Menschen ärztlich zu versorgen Mangel an Medikamenten und allem Möglichen was sie brauchen. Da liegt ständig ein verletzter und kranker Mensch vor ihnen. Die kommen gar nicht nach. Das ist Knochenarbeit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  5. Nachtrag: Einige sehr kranke Kinder sind wohl nach Ägypten durchgelassen worden. Ich weiß, dass sich die Hamas in die Hilfsorganisationen eingeschlichen hat in all den Jahren. Große Ratlosigkeit macht sich immer wieder breit bei mir. Ich hoffe, dass die kranken Kinder und Erwachsenen da irgendwie rauskommen. Dass doch noch Lösungen gefunden werden. Und sie auf die umliegenden Länder verteilt werden können.

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  6. Nachtrag 2: Die Hamas formiert sich immer wieder neu. Die kann man einfach nicht besiegen. Sie werden ihre Waffen nicht abgeben. Sie sind aber geschwächt. 10.000 und mehr gibt es noch? So genau weiß das wohl keiner.

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