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Armee untersucht Tod von sieben Mitarbeitern eines Hilfswerks

Von Israelnetz

Nach dem Tod von sieben Mitarbeitern der Hilfsorganisation „World Central Kitchen“ (WCK) im Gazastreifen hat die israelische Armee am Dienstag eine Untersuchung eingeleitet, um „die Umstände dieses tragischen Vorfalls zu erfassen“. Nach Angaben von WCK-Geschäftsführerin Erin Gore handelte es sich um einen „gezielten Angriff“ des Militärs. Dieser sei „unverzeihlich“. Die Mitarbeiter hatten mehr als 100 Tonnen Hilfsgüter entladen, die über den Seeweg nach Gaza gelangt waren. Sie waren in gepanzerten Fahrzeugen unterwegs. Das Hilfswerk stellte seine Aktivitäten in der Enklave vorerst ein. (eh)

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21 Antworten

  1. Sucht die Schuld nicht bei Israel, sondern der Hamas! Wer sich freiwillig in Kriegsgebiete begibt, der muß mit dem Tod rechnen. So ist das nun mal.

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    1. Das ist richtig, Chris. Gilt auch für Ärzte, Pflegepersonal und Journalisten. Wobei letztere ja nicht in den Gazastreifen gelassen werden. Lediglich Al Jazeera hat ihre vor Ort. Und davon gehören auch ein paar zur Hamas, wie man ja weiß. Trotzdem ist es für jeden furchtbar, der ums Leben kommen muss. In ein paar Tagen wissen wir sicher mehr, wie es zu dem Vorfall kommen konnte.

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      1. Israel bekannte sich eben zu den versehentlichen Anschlägen. Die Nerven liegen blank. Mir tut das aufrichtig weh für helfende Menschen. Ihre Familien werden IL verachten.

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        1. Wir dürfen beten, dass die Angehörigen IL eben NICHT verachten werden bzw. wenn sie bereits ein schlechter Bild von IL haben sollten, dieses ersetzt wird von einem besseren. Gott kann bewahren und lenken und führen.
          IHM ist nichts unmöglich.

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    2. Lieber Chris, so einfach ist es aber nicht. Denn in dem Auto befanden sich Helfer aus Polen, GB, Australien, ein kanadisch- amerikanischer Bürger, die nun alle tot sind! Sie waren wohl auf dem Rückweg, nachdem sie Hilfsgüter in einem Vorratslager abgeliefert hatten. Laut deren Angaben angeblich mit Israel abgesprochen. Ob es so stimmt, weiss ich nicht.
      Aber mit diesem Angriff hat Israel weltweit Empörung ausgelöst. Und das ist nicht gut.

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    3. @ Chris
      So einfach ist das aber nicht. Wenn wie in diesem Fall Israel einen Fehler gemacht hat, ist sie auch dafür verantwortlich, nicht die Hamas. Ich verteidige die Terroristen überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Aber die Aussage: „So ist das nun mal“ kommt doch sehr lapidar rüber. Ein bisschen Empathie für helfende Menschen , besonders für die freiwilligen, würde Ihnen gut tun.

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    1. Auch wenn die Wagen deutlich gekennzeichnet waren, wissen wir doch auch, das die Hamas ständig diese Wagen für ihre Terror Zwecke nutzt. Ganz zu schweigen von Krankenhäusern, Schulen usw. Niemand hat eine Glaskugel um zu sehen, wer nun tatsächlich in den Wagen gesessen hat? Also sucht die Schuld nicht bei den Israelis! Das alles wäre und würde nicht passieren, wenn extremistische Muslime friedlich mit Juden und Christen zusammen leben würden.

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  2. Das ist nicht gut. Gar nicht gut. Im großen Maße tragisch. Gaza ist ein Kriegsgebiet, wenn auch vielleicht in unmittelbarer Nähe des Vorfalls gerade nicht geschossen wurde. Immer noch meldet Israel aber Operationen im Norden und Zentrum Gazas, wo schon seit Oktober gekämpft wird. Diese Teile sind also noch nicht befriedet. In so einem Umfeld, gerade auch nachts und in unübersichtlicher Lage, können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Inwieweit und wie exakt der Konvoi abgesprochen war, muss die Untersuchung klären. Alles in allem mehr als tragisch.

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  3. Israel untersucht den Vorfall, ob sich Terroristen unter die Mitarbeiter gemischt hätten. Mittlerweile blickt man in Gaza nicht mehr durch. Es fließen Millionen in diesen kleinen Landstrich. Hamas konfisziert Hilfslieferungen, verkauft sie teils. Ist UNRWA blind oder deren Unterstützer? Ich frage mich, wieso wurden Menschen tödlich in Gaza getroffen mit Lieferungen aus der Luft? Was läuft da alles schief? Israel versorgt mit eigenen Ärzten Kranke in Gaza.
    Das alles geht nicht gut aus. Die Altlasten der Hamas und das Jetzt morden der Hamas nimmt kein Ende. UNO und Staatengemeinschaften lassen Hamas am Leben. Das Massaker und die Geiseln interessieren die wenig.

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  4. Diese Organisation hat die Hilfslieferungen per Schiff von Zypern aus organisiert. Mit der UNWRA haben sie nichts gemein, auch nicht mit der Hamas. Wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte? Fakt ist: Es wird wieder böses Blut geben.

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    1. Es braucht keinen Anlass für Judenhass, Israelhass. Leider. Selbst wenn IL in der Sache sich nichts vorzuwerfen hätte, würde versucht ein Strick daraus zu drehen, um letztlich doch wieder sämtliche Verantwortung IL zuzuschieben. Und durch TikTok und andere Medien wird es verbreitet und viel zu viele glauben das oder wollen es glauben.

      Am Umgang ILs mit diesem tragischen Vorfall, besonders im Vergleich mit der Gegenseite, werden die, die wirklich sehen wollen, erkennen, dass nicht IL der Böse ist.

      Gebet für die Hinterbliebenen und Freunde der Toten tut jetzt Not. Dass sie getröstet werden, nicht bitter werden.
      Und Gebet für die moralische Stärke der Israelischen Armee und der Verantwortungsbereitschaft der Regierung und für die Einheit des jüdischen Volkes.

      Gebet für die Welt, dass immer mehr erkennen, dass sie sich gegen Gott selbst stellen, wenn sie sein Volk bekämpfen, sowie ganz viel Gebet für die Palästinenser, dass sie Rettung erlangen.
      Gebet für die Geiseln in der Gewalt der Hamas, ihre Befreiung, Heilung sowie für die Angehörigen derselben und die bereits befreiten ist eh klar.

      Ich spreche ein Stopp aus gegen die Festlegung, dass es wieder böses Blut geben wird.

      Gott kann IMMER wenden und ich will ihn bitten. Daran will ich im Vertrauen auf Gottes Macht festhalten wie David, der für das Leben seines Sohnes gebetet hat.

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  5. Dieser Vorfall wird Israel leider noch mehr in der Weltöffentlickeit schaden. Es ist eine total verzwickte Lage in der sich Israel befindet. Feinde ringsumher und auch die Weltöffentlichkeit ist mehr und mehr iraelkritisch eingestellt. Da gibt es nur EINEN der helfen und retten kann! Beten ist angesagt!

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  6. Schlicht und einfach ein zutiefst verabscheuungswürdiges Kriegsverbrechen.
    Ein Fall für Den Haag.
    Versteht Israel denn nicht, was das für das Ansehen des Landes in der Welt bedeutet ?

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    1. 85 bis 90 % der Opfer aller Kriege seit dem 2. Weltkrieg waren Zivilisten. D.h. auf einen Soldaten kommen ca 9 Zivilisten. In Israel kommt auf einen Terroristen ca 2,5 Zivilisten. Ein himmelweiter Unterschied.

      Fehler passieren. Die US-Armee hat in Afghanistan eine Hochzeitgesellschaft beschossen mit bis zu 250 Todesopfer. Bei einer Beerdigung eines Talibanführers wurden 34 Menschen durch eine US-Drohne getötet.

      Vorsatz oder Fehler? Eine fehlerhafte Einschätzung ist kein Vorsatz. Es ist ein Fehler und hier ein schlimmer Fehler, der nicht hätte passieren dürfen. Ja.
      Die Ukraine hat rund 10.000 zivile Opfer zu beklagen, darunter auch Kinder. Und diese zivilen Opfer waren nicht inmitten der kämpfenden Soldaten. Im Gegensatz zu Gaza, wo die Terroristen aus der Bevölkerung heraus agieren.

      bernd, was soll Israel tun? Die Terroristen machen lassen, weil man ja sonst Zivilisten treffen könnte und das geht ja nicht. Wenn man jedem Land dies verbieten würde, hätten die Terroristen in jedem Land die Macht. Wollen wir dies? Wohl kaum.

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    2. @bernd
      Mit dem Ansehen in der Welt kann sich Israel leider nichts kaufen. Israel handelt in Notwehr. Eine Überschreitung der Grenzen der Notwehr kann im Krieg leicht passieren, sagte unser Rechtsgelehrter.

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  7. Abigail, es ist völlig egal was Israel tut, die Weltgemeinschaft ist immer gegen Israel. Aus diesem Grund sollte sich die israelische Regierung auch nicht darum kümmern, was die Weltöffentlichkeit zu sagen hat. Einzig und allein gilt es, das Land Israel zu verteidigen. Die Gegner Israels werden eines Tages ihre Dummheit zu spüren bekommen.

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  8. @Chris
    Israel kann sich nicht vollständig von der Weltgemeinschaft ablösen. Denn Israel ist abhängig von den Waffen, die sie brauchen, um den Krieg mit Hamas, Iran und Syrien zu führen. Israel muss zwar hartnäckig und konsequent sein, aber zugleich auch diplomatisch und vorsichtig. Eine Glaskugel braucht es dazu nicht.

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