Armee: Mehr ultra-orthodoxe Rekruten

Von Israelnetz

Die Zahl der ultra-orthodoxen Wehrdienstleistenden ist in den vergangenen Monaten erheblich gestiegen, schrieb die israelische Zeitung „Yediot Aharanot“ am Donnerstag. Demnach traten seit April 433 streng religiöse Männer der Armee bei. Das sei ein Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die meisten von ihnen dienen in eigenen Einheiten. Der Streit um die Wehrpflicht für ultra-orthodoxe Männer spaltet die israelische Gesellschaft. Seit der Staatsgründung waren sie vom Armeedienst ausgenommen. Im Juni 2024 erklärte das Oberste Gericht diese Praxis für verfassungswidrig. (mw)

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14 Kommentare

  1. Immerhin. Vielleicht werden es noch mehr, die ihrem Land nicht nur religiös dienen. In Israel gehört irgendwie beides zusammen, wegen den Feinden rundum.
    Baruch HaShem. Shalom

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  2. Ist das jetzt eine gute Nachricht? Dazu würde mich die Meinung von Jerusalem interessieren.

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    1. Antonia, Er wird wahrscheinlich nicht mit dem , was er dazu zu sagen hätte, durchkommen, dazu glaube ich ihn gut genug beurteilen zu können, er und auch Gideon Lahav dürften dabei in die gleiche Kerbe schlagen, denn wie es scheint, ist mein erster Kommentar dazu rausgeflogen, wegen, was ich sonst vermeide, gewisser pauschaler Verdachtsmomente gegenüber den Haredim im Bezug auf mögliche Einsätze im WJL.
      SHALOM

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  3. 433 streng religiöse Männer bei der Armee, gute Männer, sie werden gut gebraucht, sagt unser strenger katholischer Bischof, bester Militärbischof von allen.

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  4. Es gab in den letzten Monaten mehr Aufrufe von Rabbinern, die ihre Gemeindeglieder zum Dienst in der Armee aufgefordert haben. Leider gibt es auch Rabbiner, die bewusst die andere Richtung einschlagen. Aber es ist ein Anfang, der sich hoffentlich weiter fortsetzen wird.

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  5. Sollten die ultra-orthodoxen endlich einsehen, dass das Studium der Tora sie nicht vor Bedrohung durch die umgebenden Feinde schützt und die Armee in Personalnot geraten ist? Die Politik Israels hat das viel zu lange geduldet. Auch das wird sich hoffentlich ändern mit einer neuen Regierung. Das Motto: „Wir beten, ihr arbeitet“, ist nicht mehr zeitgemäß und auch ungerecht!

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  6. Eine gute Nachricht. Mögen die ultra-orthodoxen Rekruten zu Vorbildern in ihrer Gemeinde werden, denen noch viel mehr folgen werden.

    Auch wenn die Zahl für manche Kommentatoren zu gering und der Anstieg zu schwach ausfällt, ist dies ein Anfang, auf den aufgebaut werden kann, indem Einheiten für sie gebildet werden, wo sie das Studium der Schriften mit dem Armeedienst verbinden können.

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  7. Shalom,-Antonia+Klaus@-Danke für euer Vertrauen und Gedanken an mich.Als sehr erfahrener IDF Soldat und heissblütiger Israeli sage ich Euch das ich es sehr gut finde das immer mehr orthodoxe in die IDF eintreten.Aber ich hoffe das die IDF ihre Rechte und Forderungen die mit den religiösen Gedanken einhergehen auch erfüllt werden.Dies wird bewirken das noch mehr orthodoxe in die IDF eintretten. Dieselben tun schon jetzt in verschiedenen Truppen ihr bestes.Schwarze Schafe gibt es leider überall!!!(Siehe WDL+und Siedler)Hoffe dieser Kommentar hilft euch beiden. Jerusalem

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    1. Danke Jerusalem für Deine Einschätzung. Ich habe gelesen, dass sich Tsahal-Chef Zamir besorgt gezeigt hat über Versuche, die IDF in politische Auseinandersetzungen zu ziehen. Worauf er konkret anspielt, weiss ich nicht. In Südamerika wäre eine solche Aussage eines Armeebefehlshabers der Auftakt zu einem Putsch…

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  8. Bei ca. 80.000 orthodoxen Wehrpflichtigen ist das immer noch sehr bescheiden. Die Wut der Säkularen auf die übergroße Zahl der Verweigerer und die Spaltung in der israelischen Gesellschaft ist nachvollziehbar

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    1. @Thassilo Maxeiner
      Keine Spaltung, sagt unser Bischof, bester Militärbischof von allen, es ist schon ein guter Anfang.
      Wenn die Rechte und Forderungen der 80.000 Orthodoxen von den IDF erfüllt werden, wir Jerusalem sagt, dann wird die Zahl enorm steigen. Meine Ehefrau ist diesbezüglich sehr optimistisch.

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      1. Albert, sie spalten die israelische Gesellschaft, man sieht, hört und liest es deutlich. Dies und ihre Absicht, Israel in einen religiös-fundamentalistischen Staat umzubauen, macht sie mehr als nur suspekt, es macht sie zu einer Gefahr für die Sicherheit des jüdischen Staates in seiner jetzigen Form. Und wie religiöser Fundamentalismus aussieht, sehen wir im Iran und Afghanistan. Kein moderner Jude möchte solch mittelalterliche Strukturen im Land, geschweige sich ihnen unterwerfen. Sie sind auch aus einem weiteren Grund gefährlich, denn mehr als nur einige schließen sich den illegalen Siedlern an, in der Hoffnung, durch die Annektion Judäas und Samarias ihrem Ziel näher zu kommen, mit einem Großisrael das Erscheinen des Mashiach zu beschleunigen. Das aber würde eine Vorwegnahme von Armageddon bedeuten, und auch Sie wissen, was das heißt. Denn in deren Verlautbarungen heißt es ,Israel als das gelobte Land wird erst dann Gültigkeit besitzen, wenn der Mashiach erscheint..Das jetzige Israel ist aber ihrer Ansicht nach unvollständig und daher als Staat nicht akzeptabel, wiewohl sie aber von dessen Fleischtöpfen zehren, ohne selbst etwas dafür zu leisten,im Glauben beten genüge für den Schutz dieser Gemeinschaft.
        Glauben Sie mir, solche Fanatiker sind mitunter eine schlimmere Bedrohung für einen Staat als ein äußerer Feind.
        SHABBAT SHALOM

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  9. Boker Tov, Foristen.
    Gehört zwar nicht in diese Spalte, aber gerade in der TIMES OF ISRAEL gelesen, daß Ben Gvir auch von den moderaten Kräften seiner Partei bösen Gegenwind für sein beschissenes Video und sein Verhalten bekommt. Haben wohl noch nicht alle bei Ozma Jehudit ihre Murmeln weggeschmissen. Das macht Hoffnung.
    SHABBAT SHALOM

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