Armee kritisiert „unkoordinierten“ Zuzug von jüdischen Familien in Häuser bei Jericho

Von Israelnetz

Die israelische Armee hat am Mittwoch den überraschenden Zuzug von mehreren jüdischen Familien in die Nähe der palästinensischen Stadt Jericho kritisiert. Ihren Angaben nach geschah das ohne vorherige Abstimmung. Zum Schutz der Neuankömmlinge musste sie spontan drei Einheiten von ihren eigentlichen Aufgaben abziehen. Wie bekannt wurde, bezogen die Familien acht Häuser, die zuvor von der Nachala-Siedlerbewegung in einer „verdeckten Operation“ gekauft worden waren. Sie liegen im von Israel kontrollierten Teil des Westjordanlands. Die israelische Regionalverwaltung habe den Kauf unterstützt. (mw)

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