Armee: Getötetes Mädchen unabsichtlich getroffen

Von Israelnetz

Das am Montag in Dschenin bei einer israelischen Razzia getötete Mädchen ist „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ durch einen unbeabsichtigten Schuss getroffen worden. Das teilte die Armee am Dienstag nach ersten Untersuchungen mit. Die 16-Jährige stand demnach auf einem Dach in der Nähe von Terroristen, die das Feuer auf die Soldaten eröffnet hatten. Die Armee erklärte weiter, sie bedauere jeden Schaden von unbeteiligten Personen. Der israelische Premier Jair Lapid äußerte sich ähnlich. Zugleich betonte er, Israel werde weiter Anti-Terror-Operationen durchführen, „wo immer sie nötig sind“. (df)

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19 Antworten

  1. Die Eltern tragen die Verantwortung, dass sich ihre minderjährigen Kinder nicht in der Nähe von Terroristen und Kampfhandlungen aufhalten. Wenn sich die pal. Gesellschaft dem bewusst wäre und danach handeln würde, gäbe es ein Minimum an toten pal. Kindern.

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    1. Wer die Israelis gut kennt, weiß, dass lediglich eine kleine Minderheit von ihnen extreminstisch ist und (nicht nur) den Palästinensern schaden will. Außerdem hat die Israelische Verteidigungsarmee (IDF) sehr hohe moralische Werte. Und bei Razzien oder Schusswechseln in den PA-Gebieten ist das Risiko für die IDF-Soldaten sehr hoch. Die palästinensischen Terroristen verschanzen sich und die IDF muss damit rechnen, dass sie beim Betreten eines Grundstückes oder Hauses mit Kugeln, Granaten „empfangen“ wird.

      Währenddessen ist jedes unbeteiligte palästinensische Opfer ein gefundenes Fressen für die von Ölscheichen oder ihren Regierungen indirekt gekauften UN.

      Aber das letzte Urteil spricht nicht ein Mensch, sondern der allmächtige Gott. Baruch haSchem, HalleluJah!!

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      1. Baruch haSchem, HalleluJah!!?
        Zu diesem Artikel, bei dem ein unschuldiger Mensch. getötet wurde, fällt Ihnen nichts besseres ein?
        Instinktloser geht es wirklich nicht mehr!!

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        1. Herr Schneider, diese Worte des Lobes beziehen sich ausschließlich auf meinen letzten Satz im oben stehenden Kommentar! Zu allen anderen Sätzen – weder in der Meldung, noch in meinem obigen Kommentar, kann ich keine Worte des Lobes finden.

          Wer schimpfen will, der schimpft. Notfalls auch, ohne auf eine Klarstellung zu warten.

          Im Übrigen kann man lediglich Tiere als instinktlos bezeichnen.

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          1. Tiere kann man als instinktlos bezeichnen?
            Instinkt ist die intuitive Intelligenz von Tieren. Auch der Mensch folgt seinen Instinkten. Er hat aber die Fähigkeit, seine Instinkte mindestens teilweise unter die Steuerung der Vernunft zu bringen.
            Wenn ich mir allerdings einige Kommentare hier durchlese, ist es mit der Vernunft nicht allzu weit her

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        2. Salut,
          Herr Schneider!

          An gewissen Lobpreisungen, die man selbst eher stirnrunzelnd aufnimmt, muss man sich auf dieser Seite gewöhnen. Ich teile ich Verärgerung, las aber schon Schlimmere.

          Ein gerade erst 16jähriges Mädchen ist getötet worden. Dies halte ich für sehr bedauernswert.

          Ich erkenne aber auch bei der Stellungnahme des noch amtierenden Ministerpräsidenten, Herrn Lapid, wie auch der der IDF, dass man dort Selbstkritik durchaus zugänglich ist. Also nicht pauschal jede Kritik von sich weist.

          Und mir selbst ist auch nicht recht klar, wie man Terroristen effizient bekämpfen soll, die -vorsätzlich oder zufällig- ein junges Mädchen zwischen sich wissen. Im Prinzip können die IDFler, egal was sie machen, alles nur verkehrt tun: Entweder sie sind „Mörder“; oder sie schauen dreimal hin bevor sie schiessen und die Terroristen bekommen zwischenzeitlich ein Lachkrampf und sind verschwunden.

          Gruss EJ

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          1. @Eddie Jobson

            Lieber T
            ich kann Friedrich Schneider nur zustimmen, und wie ich sehe bin ich nicht der einzige
            Du schreibst“ Ich erkenne aber auch bei der Stellungnahme des noch amtierenden Ministerpräsidenten, Herrn Lapid, wie auch der der IDF, dass man dort Selbstkritik durchaus zugänglich ist. Also nicht pauschal jede Kritik von sich weist.“
            Das sehe ich genauso. Es geht um die hiesigen „ Israelfreunde“ die diese Tragödie mit völlig unangebrachten religiösen Phrasen wie „Baruch haSchem, HalleluJah!!?“ kommentieren, oder hier solche Sätze schreiben „ Die Eltern tragen die Verantwortung, dass sich ihre minderjährigen Kinder nicht in der Nähe von Terroristen und Kampfhandlungen aufhalten“
            2022 wurden 37 Jugendliche im Westjordanland und Ostjerusalem getötet. Folge ich diesem Unsinn,
            haben 37 Palästinensische Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt.
            Eddie, nimm es mir bitte nicht übel, aber manche Kommentare hier sind einfach nur Menschenverachtend .

            „Entweder sie sind “Mörder”; oder sie schauen dreimal hin bevor sie schiessen und die Terroristen bekommen zwischenzeitlich ein Lachkrampf und sind verschwunden“.

            Die Times of Israel schreibt.

            „IDF says sniper likely mistakenly killed Palestinian girl during Jenin raid“
            Das ist jetzt keine Schuldzuweisung , aber selbst ich mit meinen bescheidenen Militärischen Kenntnissen weiss , dass Sniper resp. Scharfschützen dafür trainiert sind GEZIELTE Schüsse abzugeben.

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        3. Herr Schneider, haben Sie nicht alles verstanden? Wenn Eltern nicht dafür sorgen dass ihre Kinder sich an einem sicheren Ort aufhalten, dann passieren solche Unglücke. Ausserdem sind die Soldaten ncihtr viel älter als das 16 jährige “ Kind“ der arabischen Einwohner

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          1. Ja, die Eltern haben die Verantwortung. Aber so wie Terroristenclan-Chef Tamimi seine Kinder verheizt hat, indem er sie auf die Straße schickte, um Soldaten zu provozieren, worauf die nicht eingingen (selbst war er ja zu feige dazu), genauso tragen Eltern die Verantwortung, dass sich ihre minderjährige Kinder sich nicht da aufhalten, wo Kämpfe stattfinden. Wir haben im Gazastreifen Väter erlebt, die ihre Kinder auf ihre Schulter durch Anhäufung brennender Reifen trugen, die sie anlässlich von Demos angezündet hatten. Kinder in Gefahr zu bringen, indem man sie Kampfhandlungen aussetzt ist Kindesmissbrauch.

            Leider ist dies in der pal. Gesellschaft gang und gäbe. Aber man sieht ja warum. Der Aufschrei aus dem Westen ist groß, wenn ein pal. Kind stirbt. Etwas, dass sich seit Jahrzehnten durchzieht.

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      1. Aber das, was die PA sagt, ist korrekt?

        Erinnern wir uns mal an das messerstechende 13-jährige pal. Kind, das lt. Abbas getötet wurde, weil die bösen Israelis es verhindern wollten, dass diese wundervolle Kind sein Werk vollenden konnte.

        Abbas sagte, das Kind ist tot. Er war dann sehr entsetzt, als in den israelischen Nachrichten zur besten Sendezeit das tote Kind beim Humusessen gezeigt wurde. Aber nicht etwa, dass seine Lüge aufflog, sondern dass die bösen Israelis es wagten, ihn der Lüge zu überführen.

        Möchten Sie etwas dazu sagen, Franz?

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          1. Soll ich Ihnen die Antwort der pal. Generalvertretung in D reinkopieren? Findet sich mit Sicherheit noch bei meinen gespeicherten Mails. Ich habe damals nämlich nachgefragt und bekam die Antwort: „Herr Abbas glaubte, dass es das Kind tot sei“.

            Leider hatte Herr Abbas nicht den Mut, seinen Fehler zuzugeben. Das durfte dann vor der Kamera Erekat tun. Lügt die Kamera jetzt auch, Herr Franz?

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          2. Nachtrag:

            diese tote Kind wurde wegen Mordversuch verurteilt und sitzt im Gefängnis, sehr zum Leidwesen von Seiten wie Palästina-Portal und Sicht von Hochblauen. Denn diese haben vor einigen Monaten die Freilassung des toten Kindes gefordert. Denn dieses hat gesundheitliche Probleme. Tja, hätte man keinen Mordversuch unternommen, würde sich das tote Kind in Freiheit befinden und hätte die Problem vielleicht nicht.

            Nun, haben diese beiden Webseiten die Wahrheit geschrieben oder ist dies auch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht korrekt?

            Ich weiß, ist jetzt ein großes Problem für Sie. Entweder stimmt meine Aussage nicht, dass das Kind lebt, dann stimmen aber auch die Berichte von Hochblauen und pal. Portal nicht. Denn die sagen auch, es lebt.

            Oder das Kind ist tot, wie Abbas behauptet und Erekat hat gelogen, als der bestätigte, dass das Kind lebt. Dann haben wir aber ein Problem, für welches Kind fordern dann Palästina-Portal und Sicht von Hochblauen die Freilassung. Immerhin haben die den Vorfall, wegen dem das tote Kind im Gefängnis ist ausführlich geschildert. Mit Namen des toten Kindes.

            Bin gespannt, welche Erklärung Sie dafür finden.

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      2. Vorurteile.
        Was hat das Mädchen auf dem Dach zu suchen?
        Die Eltern tragen die Verantwortung.
        Dschenin ist seit Monaten der aggressivste, terroristischste Ort in Israel.
        Dort lasse ich mich nicht mal auf 30 km Entfernung sehen.

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  2. Alle bisherigen gezielten Tötungen waren „unabsichtlich“. Wenn es nicht so eine menschenverachtende Ironie wäre, mit der hier die Welt zum Narren gehalten wird… Aber für alles wird man hier Leute finden, die es mit irgendwelchen Gründen rechtfertigen. Selbst die schlimmsten gezielten Morde.

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  3. Shalom,ich war selbst als Soldat in diesen Gebieten tätig,in der ersten und zweiten Intifada.Das was dort abgeht ist TERROR und Krieg.Im krieg gibt es immer unschuldige Tote.So ist es halt im Krieg. in anderen Ländern herrscht auch Krieg und niemand macht Theater wegen toten Kindern!!! Aber in Israel ist es scheinbar etwas anderes wenn Kinder(Kindersoldaten)für Terror eingesetzt werden und dann sterben. AM ISRAEL CHAI

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