Armee ermittelt nach Misshandlung eines Terrorverdächtigen

Von Israelnetz

Die Armee hat nach eigenen Angaben Soldaten ausfindig gemacht, die einen Palästinenser misshandelt hatten. Sie sollen ihm die Augen verbunden und mit einem Besen festgebunden haben, so dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Fotos davon wurden in den Sozialen Medien verbreitet. Die Armee erklärte, weitere Ermittlungen liefen derzeit. Maßnahmen für die Soldaten werde es „entsprechend der Ergebnisse“ geben. Der betroffene Palästinenser hatte die Gelbe Linie in das israelisch kontrollierte Gebiet im Gazastreifen überschritten. Er wurde daraufhin als Terrorverdächtiger festgenommen. (df)

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5 Kommentare

  1. Grenzüberschreiter festnehmen, verhören, bei nachgewiesenen Taten gegen Israelis und Soldaten inhaftierten, okay! Misshandlungen gehen gar nicht. Damit stellen sich die Soldaten auf die gleiche niedere Stufe wie die Terroristen. Ich kann bei allem durchgemacht Leid der Israelis verstehen, dass einem Soldaten das „Rache üben wollen“ überkommt. Aber das sollte die IDF Gott überlassen. Ich kann aber den Vorfall von meinem Sofa aus auch nicht adäquat beurteilen.

  2. Armee ermittelt nach Misshandlung. Nein, das dürften sie nicht machen, schadet dem Ruf Israels. Und darauf wartet die Welt wie die Geier auf ihre Beute. Karin

  3. Sowas sollte man nicht machen mit Augen verbinden und an einen Besen, wobei Armee dies bestrafen wird.
    Bevor jetzt wieder jemand IL anprangert im Forum, man vergesse NIE, was Hamas mit unseren Geiseln und Soldaten machten, auch an sex. Gewalt, foltern, töten.

    1. Am Israel chai, die Kontraforisten kommen sowieso, da mach dir man keine Gedanken. Solche Meldungen sind Futter für diese Leute. Die interessieren sich nicht für die Maßnahmen gegen solches Verhalten, sondern NUR für das Verhalten, welches man bis zu unsäglicher Pauschalisierung ausbauen kann, wie schon so oft geschehen.
      SHALOM

  4. Ihr habt natürlich recht , so etwas tut man nicht, ganz klar. Aber, ganz ehrlich, wenn man meinen Mann, meine Mutter, meine beste Freundin , meine Cousine, meinen Cousin auf so bestialische Art umgebracht hätte, und ich einen der mutmaßlichen Täter in die Finger bekäme…Ich bin nicht sicher, daß ich dann höflich sagen würde : wenn Sie bitte mitkommen möchten“. PS. Im Prinzip bin ich gegen Rache, gegen Selbstjustiz, aber manche Prinzipien gehen dahin, wenn die Realität so brutal ist. Gut Schabbes
    .

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