Armee: 170 „Journalisten“ als Terroristen identifiziert

Von Israelnetz

Die israelische Armee hat am Donnerstag 170 vermeintliche Journalisten, die im Gazastreifen getötet wurden, als Terroristen enttarnt. Auf einer Website veröffentlichte sie Angaben zur Identität und Zugehörigkeit der Personen. Dabei stützte sich die Armee auf Dokumente der Terrorgruppen. Demnach gehörten die Gelisteten mehrheitlich der Hamas an, gefolgt vom „Islamischen Dschihad“. Armee-Sprecher Effie Defrin erklärte auf X: „Eine Kamera verleiht Terroristen keine Immunität.“ Zudem prangerte er die internationale Presse an: Sie beschuldige israelische Soldaten, ohne vorher Fakten zu prüfen. (mw)

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11 Kommentare

    1. Wie konnte es überhaupt so weit kommen daß sich Israel gegenüber der europäischen/westlichen Presse für seine Selbstverteidigung rechtfertigen muß?

  1. Das wird den Mainstream nicht zur Ruhe bringen. Wen interessiert schon, was die Israelis feststellen, wenn es nicht unabhängig überprüfbar ist? Ich befürchte, man wird die Armee weiterhin degradieren und der Lüge bezichtigen. Und weder Reuter, CNN oder BBC werden etwas richtigstellen. In der Jüd. Allgemeinen steht dazu ein Artikel: Reporter oder doch Terroristen?

    1. Den Mainstream interessiert die Wahrheit doch überhaupt nicht mehr der Mainstream braucht einen Sündenbock, um von den eigenen Verfehlungen abzulenken.
      SHALOM

    2. @Ella
      In diesem Satz „Wen interessiert schon, was die Israelis feststellen, wenn es nicht unabhängig überprüfbar ist?“ steckt meines Erachtens ein Fehler. Richtig sollte es heißen: „… obwohl es unabhängig überprüfbar wäre“. Meines Wissens benannte die IDF zu den Aussagen auch _immer_ die Quellen. In diesem Fall „Dabei stützte sich die Armee auf Dokumente der Terrorgruppen.“ Wer also die unabhängige Wahrheit herausfinden möchte, kann Einblick in diese Dokumente beantragen.
      —
      Aber: alles von der IDF ist nur Propaganda. /ironie-off

      1. @Rts
        Ja, so könnte es auch heißen. Danke für diese richtige Aussage, besonders für deinen Schluss-Satz. 😉
        Mein Schwerpunkt lag auf „unabhängig“. Wie wir hier auch von unseren Kontraforisten immer wieder sehen, ist eine israelische Quelle für sie nicht akzeptabel, selbst wenn die IDF tausend Quellen und Belege liefert. Auch israelische Zeitungen, IN, ISRAEL HEUTE, Fokuss Jerusalem, Jüd. Allg., TOI u.v. mehr. Bei diesem Israelhass und Islamphobie sind nur noch die pro-islamistischen Berichterstattungen und Zahlen wichtig und richtig. Aber du hast Recht, es wäre überprüfbar, doch man WILL ES NICHT.

  2. Ich verstehe diese Diskussion nicht. Ist es denkbar, dass im Gaza ein unabhängiger Journalist Hamas- kritisch berichtet? Denn das müsste er/sie ja, wenn es sich um echten, glaubwürdigen Journalismus handelte. Dann würde er/sie wohl gekidnappt oder umgebracht. Man ist natürlich als Journalist nur sicher, wenn man mit der Hamas zusammenarbeitet. Man muss Tatsachen verdrehen, Lügen schreiben, sonst vergrault man die Hamas. Dann aber ist man Terrorunterstützer und somit Terrorist. Man darf dabei nicht unterschätzen, wie schädlich sich die Hetzpropaganda solcher „Journalisten“ auswirkt. Sie tröpfeln pures Gift in Köpfe und sorgen für Judenhass überall auf der Welt. Sie bewirken, dass Copiloten Flugzeuge abstürzen lassen wollen.
    Man kann sich wirklich nicht vorstellen, dass man als Nicht-Terrorist in Gaza journalistisch tätig ist. Journalisten haben übrigens keinen Zutritt in Gaza. Damit stellt Israel sicher, dass sie nicht versehentlich jemanden wie Konstantin Schreiber beschießen.

    1. Gast @ Sie haben es klar auf den Punkt gebracht. Auch wenn ein „Journalist“ in Gaza kein aktiver Terrorist ist, steht er unter der Fuchtel der Hamas. Ich hatte in einem Kommentar den Vergleich mit der „Reichsschriftumskammer“ der Nazi-Zeit gezogen.

  3. Armee: 170 „Journalisten“ —. Der Journalismus hat drei Charakterzüge: Die Wahrheit, die Lüge und den Sarkasmus. Karin

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