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Anklage wegen Einschleusung palästinensischer Arbeiter

Von Israelnetz

Eine Soldatin hat zusammen mit einem 21-jährigen palästinensischen Freund illegal Palästinenser, die in Israel arbeiten wollen, nach Israel eingeschleust. Darunter befand sich auch ein Terrorist, der im Rahmen des Schalit-Deals 2011 freigelassen wurde. Die Anklage erfolgte am Dienstag beim Amtsgericht in Petach Tikva. Bei den Aktionen habe die Soldatin ihre Uniform getragen, heißt es in der Anklageschrift. Infolge des Terroranschlags vom 7. Oktober dürfen Palästinenser aus Sicherheitsgründen nicht mehr in Israel arbeiten. (pk)

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13 Responses

    1. War wohl eher absolute Dummheit. Und der Missbrauch der Uniform dazu ist eigentlich unfassbar. Und das Ganze auch noch gegen Geld. Organisiert wurde das Ganze durch einen in Israel illegal lebenden Palästinenser, der die Soldatin wohl so manipulierte, dass diese ihr Gehirn ausgeschaltet hat.

      Aber: ich habe vor ein paar Tagen gehört, dass es wohl eine neue Masche gibt, Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Da werden Menschen kontaktiert, die auf der IDF-Seite sich positiv äußern und dann angemailt werden von angeblichen Soldaten, die um Geld bitten für Ausrüstung und Essen – sie müssten alles selbst besorgen. Bislang sind Fälle in D und der Schweiz bekannt, wo auch Geld überwiesen wurde. Das ging nach Zentralafrika und in die Pal.gebiete. D.h. damit kann man auch Terrorismus finanzieren.
      Auch hier wird versucht mit Mitleid etwas zu erreichen. Und es gibt Menschen, die dann darauf reinfallen.

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      1. @Christin: Den IDF-Soldaten mangelt es tatsächlich an Ausrüstung, weshalb z.B. „Friends of the IDF“ dafür online sammelt, um z.B. neue Helme, Schuhe oder schussfeste Westen anzuschaffen und zu verteilen. Grund ist seit Jahren eine Misswirtschaft im linken israelischen Militär, wie wir das auch von der Bundeswehr kennen. Wer spenden will, kann das z.B. bei FIDF risikolos tun. Da hängen sich jetzt leider Kriminelle dran.

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      2. Liebe Christin, was du geschildert hast mit den Geldspenden an Soldaten ist auch mir bekannt. Gut, dass du es ansprichst. Auch Arye Sharuz Shalicar hat in seinem Podcast darüber berichtet, dass Menschen israel. Soldaten mit Geld unterstützen wollten. Doch leider haben Kriminelle die Kriegssituation ausgenutzt und die Geldspenden nach Zentralafrik umgeleitet.
        Ich staune manchmal, dass Menschen auf sowas reinfallen. Das ist, wie wenn alte Leute angerufen werden mit dem Enkeltrick. Kein IDF-Soldat würde je um Geld betteln, zumal wenn er jemanden nicht kennt.
        Ich fasse es nicht, dass Betrüger sich den Krieg zum Anlass nehmen, auch da wieder Israel an den Pranger zu stellen und die Armee damit Unrecht darstellt.

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  1. Was, die Soldatin wollte dem Palästinenser gefallen! Das hat nichts mit „weiches Herz“ zu tun – im Gegenteil! Das geht Richtung Hochverrat, da die Dame vorsätzlich handelte!

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  2. Der Artikel enthält einen wesentlichen Fehler: Der Freund ist kein Palästinenser, sondern ein jüdischer Israeli, der in der Siedlung Karnei Shomron wohnt, die sich in Samaria befindet. Nur weil beide jüdische Israelis sind, war ihnen der Menschenschmuggel überhaupt möglich, denn die Sicherheitsleute gingen bisher nicht davon aus, dass jüdische Israelis durch derart riskante Aktionen ihre Mitbürger in Gefahr bringen würden. Daher wurden Autos, die jüdischen Israelis gehören, an den Checkpoints bisher nicht näher überprüft oder durchsucht. Das hat sich nun geändert. Da die Soldatin bis jetzt nicht unehrenhaft entlassen oder wenigstens suspendiert worden ist, ist zu vermuten, dass sie gute Beziehungen zur Militärführung hat bzw. ihre Motive irgendwo bei den linken „Friedensaktivisten“ liegen. Nicht nur diese beiden, sondern auch die Militärführung handeln verantwortungslos gegenüber der nichtsahnenden Bevölkerung Israels, die sich auf deren Schutz und die Kontrollen verlässt.

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      1. Der JP-Artikel vom 26. Juni ist sehr verwirrend geschrieben (die werden nach Anzahl der Worte bezahlt, ebenso bei TOI), enthält aber die Fakten. Bitte zum Vergleich die Darstellungen vom gleichen Tag bei JNS und Y-net lesen, die sind eindeutig. Der Freund/Partner in crime aus der jüdischen Siedlung Karnei Shomron in Samaria ist kein illegaler Palestinenser, sondern Jude, weshalb das Fahrzeug auch nicht genauer kontrolliert wurde. Der illegale Palestinenser war der Koch, mit dem die ganze Schmuggel-Geschichte begann. Ihr macht einen prima Job hier, ganz wichtig, Danke!

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        1. Offenbar hat sie sowohl mit einem Palästinenser als auch mit einem Siedler zusammengearbeitet. So steht es zumindest bei JNS.

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    1. Dann ist es noch schlimmer! Da werden aus irgendwelchen Gründen Unbekannte, schwarz über eine Grenze gebracht – aus welchen Gründen auch immer – und eine Angehörige der israel. Armee ist die Drahtzieherin?

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  3. Die Soldatin hat ihren verantwortungsvollen Job bei der IDF nicht verstanden. Sie solltedie Uniform ablegen und eher Sozialarbeit leisten, z.B. im Hilfswerk Zedakah für Holocaustgeschädigte, oder ähnliches.

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  4. der Begriff „Palästina“ sollte meiner Meinung nach im Sprachgebrauch verschwinden. Dieser Begriff für ein angebliches Volk oder Land wurde von Yassir Arafat mit seiner PLO geprägt. Dabei war es immer nur eine Kolonie (Griechen und Römer) und zuletzt, nach der Befreiung der 400jährigen Besatzung der Osmanen, lediglich der Begriff für das „Mandat Palestine der Briten“. Nach der Zweiteilung zu Israel und Jordanien, hätte dieser Begriff verschwinden müssen. Aber – wie gesagt – Arafat hat ihn „aufleben“ lassen.

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    1. @Ronald Hörstmann: Danke, alles richtig – und Arafat selbst war gar kein „Palästinenser“, sonder Ägypter, wie auch viele Bewohner in Gaza – das ist das Sahnehäubchen dieser Geschichte. Die Bezeichnung „Araber in Gaza/in der WB“ wäre eine Möglichkeit, aber die weltweite Propaganda-Presse wird diese Änderung nicht zulassen. Nur „Arabische Israelis“ ist eindeutig international, weil damit auf die Staatsangehörigkeit verwiesen wird. Vermutlich ist das auch der Grund, warum die Presse nicht vom „Palästinenser“ ablassen will: Dahinter steckt das Ziel, daraus 1. das Recht auf den eigenen Staat und 2. die Staatsangehörigkeit abzuleiten.

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