Al-Quds-Marsch in Berlin abgesagt

Von Israelnetz

Auch 2022 gibt es in Berlin keine Demonstration zum Al-Quds-Tag. In den vergangenen beiden Jahren musste der antisemitische Aufmarsch aufgrund der COVID-19-Pandemie ausfallen. Mit der diesjährigen Absage kamen die Veranstalter möglicherweise einem Verbot zuvor. Ein solches ist wahrscheinlicher geworden, seit Deutschland 2020 die gesamte Hisbollah als Terror-Organisation einstufte. Die schiitische Gruppe ist an den Planungen der internationalen Al-Quds-Märsche beteiligt. Ihren Ursprung haben die Demonstrationen im Iran. Die Forderungen der Teilnehmer richten sich gegen Israels Existenz. (cs)

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6 Antworten

  1. Gut so. Sollen Sie im Iran demonstrieren. Vor Jahren lief ein Libanese mit, der seinem kleinen Sohn eine Sprengstoffattrappe umgebunden hatte. Er wurde angeklagt, verurteilt. Angeblich wusste er nicht, dass dies in Deutschland verboten ist.

    Ich kann mich an Demonstrationen 2014 erinnern, wo Juden ins Gas geschrien wurde, wo deutsche judenhassende Fanatiker mitschrien. Die als Anheizer von einer Demo zur nächsten fuhren. Unterstützt von denen, die Israel gegen ein Großpalästina ausgetauscht herbeischreien wollten. Aber es wird nichts. Und die Absage ist gut, noch besser wäre ein Verbot für immer. Denn der Grundgedanke ändert sich nicht. Weder bei den arabischen Teilnehmern, noch bei denen, die immer noch von der Endlösung träumen.

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  2. Einen Freudensprung mache ich nicht, dass der iranische Al Quds Tag abgesagt wurde.
    Verbieten wäre angesagt, wobei sich dann in DE auf das Demonstrationsrecht berufen wird.
    Und richtig, sollen im Iran demonstrieren, am besten an dem Platz, wo die Studenten inhaftiert wurden und mehr.
    OT
    In Rheinl. Pfalz war Sonntag eine russ. Demo mit ca. 400 hier lebenden Russen.
    Nein, eine Friedensfahne sah man nicht, nur russ. Fahnen.
    Ein Schlag ins Gesicht der ukrainischen Flüchtlinge.
    Hier lebende und arbeitende Russen sollten jetzt nicht ausgegrenzt werden, wobei sie das mit dieser pro
    Putin Demo selbst machten. VG

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    1. Da gebe ich dir, liebe Maria, vollkommen Recht: man hätte den Al Quds Tag auch verbieten können, da der Ursprung im tiefen Isreal- und Judenhass begründet ist. Auch wenn diese Tage unter ‘strengen’ Auflagen in der Vergangheit genehmigt wurden, so sind und bleiben sie für mich äusserst antisemitisch.
      Shalom zu dir.

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    2. Liebe Maria, ich glaube,das ist immer das Problem in solchen Konflikten, Kriegen. Und dabei hätten doch die Russen, die hier leben, die Möglichkeit sich zu informieren. Aber ist wie im Nahostkonflikt auch.

      Habe eine Reportage gesehen, wo Bürger versucht haben, die russischen LKW-Fahrer aufzuspüren, die sich nicht mehr auf Ruheplätze trauen, um ihnen Lebensmittel zu bringen. Das ist die eine Seite, die andere ist die,die du beschrieben hast. Die Russen haben Angst vor den Ukainern, die Ukrainer vor den Russen und alles bei uns und anderen Staaten. Aber sie müssen beide nun hier leben und werden sich wohl oder übel arrangieren müssen. Wobei die Angst hier ja wohl wirklich irre ist, die manche russische Mitbürger so umtreibt, denn was sollen ihnen die ukrainische Flüchtlinge tun? Oder haben sie haben sie Angst, dass sich jemand für Butscha rächt?

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  3. Ich bin zwar Österreicher aber diese Entscheidung finde ich gut! Leider ist auch in Österreich ein Ansteigen des Antisemitismus erkennbar. Allerdings wundert mich ein Satz eines Rabbiners: “Die Juden stünden den Muslimen näher, als den Christen!” Ich weiß wohl, dass “Christen” sich in der Geschichte der letzten 2000 Jahre sich judenfeindlich verhalten haben, aber ich frage mich auch, haben diese Gottes Wort tatsächlich verstanden und umgesetzt? JAHWE – Gott ist der Hüter Israels, und alle die es segnen, sind Gesegnete des Ewigen!

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  4. Schon 2014 bat ich Innensenator Körting (SPD), den Marsch zu verbieten. Eine Antwort erhielt ich nicht. Der antiisraelische Marsch fand unter Polizeibegleitung statt, antisemitische Parolen wie u.a. “Juden ins Gas” wurden nicht eingezogen.
    Auch die Berliner Staatsanwaltschaft wies meine Anzeige zurück wegen mangelnder Beweise, obwohl die Polizei Videos machte.
    Bemerkenswert, dass unter den marschierenden Arabern und Türken auch viele LINKE teilnahmen. Militante Moslems und Linke/ANTIFA sind schon seit Jahrzehnten miteinander im Bösen vereint.
    Allein in Berlin leben ca. 50.000 “Palästinenser”. Im Ernstfall eine bedrohliche Situation.
    Wer sich etwas näher über die muslimische Community in Berlin informieren will, lese das Buch “Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude” von Arye Sharuz Shalicar (dtv 24797) einem echten Berliner Jung´, “einem Deutsch-Iraner, der Israeli wurde”. Arye wuchs im Wedding unter Moslems auf, ging dort zur Schule, machte das Abitur, danach seinen Wehrdienst bei der BW, begann ein Studium und wanderte schließlich aus nach ISRAEL. Dort war er einige Jahre der Sprecher der israelischen Verteidigungsarmee und betätigte sich auch als Korrespondent und ist in dieser Funktion auch in vielen Sendungen des deutschen TV und Hörfunks zu erleben.
    Dieses Buch ist dringend auch unseren Politikern zur Lektüre zu empfehlen, damit sie sich endlich auch über die deutsche Realität informieren..

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