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Zwei ägyptische Soldaten bei Gefecht mit israelischen Truppen getötet

Von Israelnetz

Bei einem Gefecht am Rafah-Grenzübergang ist am Montag ein ägyptischer Soldat getötet worden, ein weiterer erlag am Dienstag seinen Verletzungen. Die genauen Umstände sind noch nicht bekannt. Die Armeen Ägyptens und Israels teilten mit, dass sie den Vorfall untersuchten. Ein ungenannter Vertreter des israelischen Militärs sagte indes in den Medien, die ägyptische Seite habe das Feuer eröffnet. Aus Ägypten hieß es inoffiziell, dem Vorfall sei ein Gefecht zwischen israelischen Soldaten und dem „palästinensischen Widerstand“ vorausgegangen. Dies habe zu Schüssen „in mehrere Richtungen“ geführt. (df)

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6 Antworten

  1. Palästinensischem Widerstand aus Ägypten? Oder wie soll man Schusswechsel in mehrere Richtungen interpretieren? Ich habe es schon mal geschrieben. Die Schmuggeltunnel sind für die Hamas wie für ihre ägypt. Handelspartner lukrativ. Und die ägypt. Soldaten schauen da gerne mal weg, wenn es ihrem eigenen Geldbeutel etwas nutzt. Denn ansonsten wären die Tunnel in der Menge nicht möglich, da sie ihren Vorgesetzten Meldung darüber machen müssten, wenn sie ihnen auffallen. Dies ist jetzt Spekulation, aber vielleicht war dieser Soldat genau einer von denen, die wegschauten und einsteckten. Denn irgendetwas muss der mit der Sache zu tun haben, sonst wäre er nicht zwischen die Fronten geraten.

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    1. Das denken wir auch. Die Tunnels laufen nach Ägypten, ganz besonders in den Sinai. Warst du nicht auch schon dort? ( Mosesberg/Katharinenkloster ) Das Gebiet/Taba läuft ineinander. Ägypten hat um die 100 000 zahlungskräftige Pals aus Gaza über die Grenze gelassen. Die haben ganz schön abkassiert seit 9.10. – Außerdem soll Ägypten die Geiselgespräche abgebrochen haben. So viel zu Friedensvertrag seit 45 Jahren.
      Die Geiseln interessieren in arabischen Ländern überhaupt nicht.
      OT: Algerien fordert bei UNO einen sofortigen Waffenstillstand. Heute Abstimmung. Keinen Waffenstillstand von Hamas, die dürfen.

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      1. War ich. Ich war auch schon in Rafah. Auch im Kibbutz Morderchai war ich mal.

        Dass die UN nichts mehr taugt wissen wir ja.

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  2. Selbst auf der Tagesschau-App, die ja nun wirklich nicht dafür bekannt ist, israelfreundlich zu berichten, war vor einigen Tagen zu lesen, dass Menschen aus Gaza über Rafah ein- und ausreisen konnten, wenn sie entsprechend bezahlten – bevor die IDF durch Besetzung desselben dem ein Ende machte. Außerdem wurde dort berichtet, dass Dokumente gefunden worden seien, die nachwiesen, dass Mitarbeiter der palästinensischen Grenzposten Mitglieder der Hamas waren. Vielleicht war das Ende des lukrativen Geldflusses durch den „kleinen Grenzverkehr“ der Grund, warum Ägypten sich sofort nach der Besetzung durch die IDF weigerte, die Hilfskonvois weiter abzufertigen und die Grenze von ihrer Seite aus einseitig schlossen. Jedenfalls erhoben sie die Forderung, IDF solle sich zurückziehen, erst wenn die Palästinenser die Grenzkontrollen wieder durchführten, würden sie ihre Grenze wieder auf machen. USA fand das gar nicht lustig, die Appelle Bidens, die Grenze wieder zu öffnen, richteten sich dann aber nicht an Ägypten, sondern an Israel. Die sollten dafür sorgen, dass durch entsprechenden Dialog mit Ägypten die Grenze wieder geöffnet werde. Schon kurios, was soll Israel eigentlich noch alles aufgeladen und angelastet werden?!
    Dass Ägypten mit seiner Verweigerungshaltung für die Blockade der vielen Lastwagen mit verrottenden Hilfsgütern verantwortlich war, wurde in unseren anderen Medien nie weiter klar kommuniziert. Durch Weglassen von Nachrichten kann man eben auch Stimmung machen.

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  3. @christin: In der Richtung liegt wohl die Wahrheit: „a military source confirmed that Engineering Corps soldiers operating in Rafah came under fire from Egyptian forces before returning fire.“ Diese Einheit ist aktuell mit einem riesigen Bohrer im Philadelphia-Korridor und bohrt systematisch nach Tunneln, um sie danach zu zerstören. Ob es nun Ägyptische Grenzbeamte waren oder Hamas – wer von dem Schmuggel gut lebt und beobachtet, wie seine Geldquelle systematisch zerstört wird, dem mag wohl der Trigger-Finger zucken. Die Soldaten hatten sicher Wachen in Richtung Gaza stehen, aber wohl keiner hatte auf dem Schirm, dass aus Richtung Ägypten geschossen werden könnte. Wie schön, dass kein israelischer Soldat verletzt wurde. Ägypten muss das jetzt in den Griff bekommen und mit Israel arbeiten nicht dagegen, es würde Ägyptens Ansehen weltweit stärken und den Respekt von anderen arabischen Staaten sichern. Anderenfalls kann es nur sein Gesicht verlieren und das ist im Nahen Osten fatal.

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  4. Volle Zustimmung, Mara.
    Aber ich bin nicht sicher, dass Ägypten so weit denkt. Das Land hat ein Problem mit ihren Muslimbrüdern. Die waren schon immer gewaltbereit und das hat sich nicht geändert. Und es dürften auch die sein, die mit den Tunneln verdienen. Ihre Einnahmequelle nehmen, wird sie wütend machen und ich weiß nicht ob Al-Sissi dieses Risiko eingehen wird. Das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen müssen.

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