Café Basimta bleibt am Schabbat geschlossen

Von Israelnetz

Das Jerusalemer Café Basimta bleibt zukünftig am Schabbat geschlossen. Das teilte der Betreiber am Donnerstag mit. Ultra-Orthodoxe hatten in den vergangenen Wochen mitunter gewaltsam gegen die Öffnung des Cafés am Schabbat protestiert. Eli Birnbaum, Geschäftsführer der Organisation „Jews for Jesus“ und Betreiber des Cafés, erklärte, die Entscheidung sei schmerzhaft. Doch das Café sei ein Ort der Spannung und Gefahr geworden. Das widerspreche seinem Selbstverständnis als jesusgläubiger Jude und dem Glauben an Liebe und Respekt für andere. (df)

Schreiben Sie einen Kommentar

5 Kommentare

    1. Nein, es ist eine falsche Entscheidung, Israel ist ein säkularer Staat mit religiösen Untertönen, keine verdammte Theokratie.
      Wie so was aussieht, dafür gibt der Iran ein anschauliches Beispiel .
      Wir Leben nicht für das Gebet, wir leben für das Leben, und dazu gehört auch Vergnügen.

  1. Mal abgesehen von Gottes Gebot „Du sollst den Feiertag heiligen“, stellt sich mir die Frage: Wie religiös soll ein Staat sein und wer entscheidet darüber?
    Die Ultra-orthodoxen, die nichts für die Allgemeinheit des Landes tun, bestimmen über die Lebensart der Anderen.
    Dieses Café ist nicht eins von vielen, sondern wird von Juden betrieben, die dem Glauben an Jesus verbunden sind. Und da stellt sich mir die zweite Frage: Verweigernn die Ultra-orthodoxen die Öffnung des Cafes am Shabat wegen Gottes Gebot oder stört sie vielmehr, dass die Betreiber an Jesus glauben?
    Jesus selbst lehrte, dass der Sabbat für den Menschen da ist und nicht der Mensch für den Sabbat.
    Traurig, dass die Haredim mal wieder gewonnen haben mit ihren aggressiven Auftritten. Aber Respekt vor der Entscheidung der Betreiber, den Frieden im Café wiederherzustellen.
    In diesem Sinne Shabat Shalom!

    1. Liebe Ella, und weitere Mitkommentatoren, ich wundere mich ja schon über die „vernichtenden“Haltung gegenüber den Ultra-orthodoxen Juden. Sie glauben an die: „… wörtliche, göttliche Offenbarung der Tora“ – damit haben sie vielen Juden und vielleicht auch Christen einiges voraus. Auch wenn sie die Wahrheit nicht erkennen können – wie sie in den 5 Büchern Mose beschrieben ist. Ich glaube, dass sie näher an der biblischen Wahrheit dran sind, als die säkularen Juden, die ja soviel menschlich für das Land tun, und sich doch von Gottes Wort sehr weit entfernt haben.
      Auch wenn es durchaus möglich erscheint, dass der Sabbat nur vorgeschoben ist, und sie in Wirklichkeit auch dieses „Jesus Café“ ablehnen, ist es sehr lobenswert, dass die Betreiber dieses Cafés, jetzt in der Liebe Gottes und seines Sohnes Jesus, offen sind für alle Gäste, um säkularen Juden und orthodoxen Juden, in der Liebe des Herrn Jesus zu begegnen. Jesus ist Sieger!
      Lieber Gruß Martin und ein erholsames WE!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen