Israel beginnt mit Bau von Galgen

Von Israelnetz

Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat in dieser Woche mitgeteilt, dass der Bau eines Todestrakts mit Galgen begonnen habe. Die Anlage sieht auch einen Raum für Terror-Opfer vor, der es ermöglicht, der Vollstreckung des Todesurteils beizuwohnen. Den Ort der Anlage nannte Ben-Gvir nicht. Die Knesset hatte Ende März eine Neuregelung der Todesstrafe beschlossen: Wenn ein Palästinenser einen Terrorakt mit Todesfolge begeht, soll er standardmäßig die Todesstrafe erhalten. Israel erhofft sich von der Neuregelung unter anderem, die Abschreckung zu erhöhen. (df)

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28 Kommentare

  1. Neuer Schwachsinn von diesem Meschuggim. Mehr Kommentar hab ich für den nicht mehr übrig .
    Möge Israel künftig von solchen ,,Politikern“
    verschont bleiben.
    SHALOM

    1. Maxim @ bislang wurden genau wieviele Personen in Israel erhängt ? Eine einzige : Eichmann . Ich bin generell gegen die Todesstrafe, aber es gibt schon einen Unterschied zwischen politischen Oppositionellen und Terroristen…

    2. Nein, Maxim. Niemals. Wir sind keine islam. Mullahs, die Mädchen/ Frauen seit mehr als 40 Jahren töten. Unsere Frauen lernen, studieren verteidigen unser Land. Werden Mütter von lernenden, gebildeten Kindern.
      Shalom

    3. Woran machen Sie das fest, Maxim?
      Haben denn schon öffentliche Hinrichtungen im jetzigen Israel stattgefunden, außer Eichmann und einem Juden, der einem Justizirrtum zum Opfer fiel ?

    4. @Maxim
      Nein Maxim, da tun Sie Israel Unrecht. Ein Land, das seit Jahrzehnten terrorisiert wird, hat die Todesstrafe rechtlich schon lange, bisher nie genutzt, außer Eichmann. Jeder hat es selbst in der Hand, ob er Terrorist sein will und an dem Galgen hängen wird. Ich persönlich bin gegen die Todesstrafe. Dass es die Möglichkeit zum Zuschauen gibt, ist makaber. Der Vergleich mit Iran geht aber gar nicht. Dort werden jeden Tag unschuldige Menschen hingerichtet, die für ihr Land und für ihre Freiheit friedlich demonstrieren. Aber friedlich ist für die Mullahs ein Fremdwort. Wäre es Ihnen lieber, den Palästinensern wäre es gelungen, die Israelis zu vernichten?

    5. Tja, Maxim, der Iran hat tausende Hinrichtungen vollstreckt, die meisten davon trafen Regierungsgegner. Und Israel? Eichmann und jetzt Terroristen? Aber schon klar, einer durch Juden hingerichteter Kriegsverbrecher zählt so viel wie tausende Unschuldige im Iran.

      Ich halte nichts von dem Gesetz der Todesstrafe, denn sie bringt nichts. Die Terroristen fühlen sich ja als Märtyrer, die ja ohnehin sterben wollen. Man tut ihnen nur einen Gefallen. Lebenslang einsperren, das ist Strafe. Wobei ja noch die Zahlungen durch die PA an die Mörder und deren Familien. Egal ob der Terrorist lebt oder tot ist.

  2. Ich verstehe die Entscheidung überhaupt nicht! Welcher Mensch hat das Recht einen anderen zu töten? Gibt es nicht ein ganz klar ausgerücktes Gebot „Du sollst nicht töten!“. Ich denke, dieses Gebot gilt für jeden Menschen! Bei Gesetzesverstößen ist nach einer fairen Gerichtsverhandlung ene Strafe auszusdprechen. Aber ein Todesurteil auszusprechen, ist nicht zu akzeptieren!

    1. @Horst Schumacher
      Das Gebot heisst „Du sollst nicht morden.“ Wenn es „töten“ heissen würde, dürfte Israel nicht einmal einen Verteidigungskrieg führen, denn auch da sind Soldaten gezwungen, ihre Angreifer zu töten.
      Und Gott selber hat in gewissen Situationen Anweisung gegeben, andere zu töten. Er kann sich aber nicht selbst widersprechen.

      1. @Efronit
        Danke liebe Efronit, dass du das erläutert hast, bist mir zuvorgekommen.
        Mit dem Zitieren dieses Gebotes macht man es sich oft recht einfach. Und wie will man einen Terroristen festnehmen und vor Gericht bringen? Können wir ermessen, was die Juden erlitten, als Horden von Terroristen ihre Liebsten während des Massakers ermordeten (okay, den merk ich mir, den bring ich vor Gericht)?
        Zu diesem Gebot empfehle ich den Artikel in der Jüd. All. von 2006 von Eliezer Segal: Du sollst nicht morden.
        OT: Ich hoffe, es geht dir wieder besser?
        Liebe Grüße Ella

        1. @Ella
          Vielen Dank, liebe Ella, es geht mir sehr viel besser, vor allem auch, weil die Hitze vorbei ist.
          Die Wunde am und im Ohr wird von der Ärztin untersucht, da brauche ich noch Geduld 😉

          Wie kann ich den Artikel, den du empfiehlst, finden? Ich komme da technisch nicht so gut draus…

          Du hast ja so Recht: wie will man einen Terroristen festnehmen und vor Gericht bringen?
          Da meinen manche Leute anscheinend, einfach fein streicheln, ihm versichern, dass man es nur gut mit ihm meint, dann kommt er freiwillig mit…

          Liebe Grüsse
          Efronit

    1. Matti Goldschmidt @ sehr gute Frage . Eine in Syrien geborene Frau, deren Vater Pilot der syrischen Luftwaffe war, und die selbst die französische Staatsbürgerschaft hat, sitzt für Frankreich im Europaparlament und spielt dort die leidende Palästinenserin. Und keiner lacht.

    2. Gibt es, Matti, aber schauen Sie nicht ins Internet, da wird zuviel gelogen und verfälscht.
      Nehmen Sie besser ein Geschichtsbuch aus der Zeit vor dem Internet zur Hand, am besten mehrere für einen ordentlichen Überblick. Bücher, einmal geschrieben, haben den Vorteil nicht verfälschbar zu sein, gerade dann, wenn man auf die Wahrheit aus ist.

  3. Klingt für mich nach einer schlechten Geschichte aus dem Mittelalter. Es sind Terroristen,ja. Nicht zu entschuldigen. Aber Galgen und dann noch einen Raum für die Terror-Opfer,damit sie zusehen können. Ob sie sich dann wirklich besser fühlen? Ich weiß nicht……

    1. Die Todesstrafe ist problematisch, da immer wieder Unschuldige hingerichtet wurden. Auch Diktatoren beseitigen damit unliebsame Gegner. Erzeugen ein Klima der Angst. Wenn sie überhaupt verhängt wird, sollte die Schuld des Angeklagten sehr sorgfältig geprüft werden. Nur für besonders grausame Täter sollte sie zur Anwendung kommen!

      1. @Bernhard Faust
        Sind die Terroristen keine „besonders grausamen“ Täter? Nur für diese, die Israel vernichten wollen und den Juden nach dem Leben trachten, wird doch die Todesstrafe verhängt.

  4. Gertrud: diese Unzähligen Racheaktionen sind unglaublich schrecklich und das .: Auge um Auge
    bringt den Hass nicht zum erliegen. Gott sprach: mein ist die Rache-zum Volk Israel.
    Ein Abgeordnerter in seinem Hass macht alles noch schlimmer-Israel was entscheidest du-was machst du? Warum geht keiner dagegen an-erinnert euch an die Geschichte der Königin Esther-der Oberste, welcher das jüdische Volk auslöschen wollte, mußte mitsamt seiner Familie mit dem Leben bezahlen-siehe das Gedenken mit dem Purim-Fest ! So kann man keine Ruhe hineinbringen.

    1. Ja Gertrud, Hamann und seine Familie starben am Galgen, wie auch derzeit Christen in Afrika. Das ist schon echt heftig und verstörend, aber die Welt ist aus den Fugen geraten.

    2. @Gertrud Schwarze
      Warum geht keiner dagegen an?
      Wer ist gegen das Massaker am 7.10.23 angegangen, Gertrud?
      Ganze 2 Wochen bedauerte man Israel und dann kam der Wandel. Seitdem wird Israel nur kritisiert. Und jetzt wieder so, dass man denken könnte, Israel habe gestern 200 Terroristen erhängt. Der Bau des Galgens gefällt mir auch nicht, Ben Gvir schon gar nicht. Aber nach Einführung des Gesetzes zur Todesstrafe ist er eine logische Folge. Und man lese den letzten Satz des Artikels:
      Israel erhofft sich von der Neuregelung unter anderem, die Abschreckung zu erhöhen!
      Ja, mit Rache kann man keine Ruhe hineinbringen. Aber ich finde, wir können nicht ermessen, was Israel in den letzten Jahrzehnten erlitten hat. Und deshalb halte ich mich mit Verurteilung und erhobenem Zeigefinger zurück. Ich vertraue aber darauf, dass Gott diejenigen verurteilt, die Israel Unrecht getan haben und tun. Lg Ella

  5. Das erfüllt nur das alte Gesetz: Auge um Auge. Der Islam schert sich ohnehin nicht um christliche Werte. Wer sein Leben also nicht gefährden will, sollte auch nicht andere ermorden.

    1. @ Erika
      Ja, christlich wird „Auge um Auge..“ meistens als Rache ausgelegt.
      Aber so sieht es der jüdische Glaube allgemein seit Jahrhunderten nicht. Es geht um Kompensation/Ausgleich des Zugefügten, des Schaden, des Erlittenen. Also Wiedergutmachung, auch durch entsprechenden finanziellen Ausgleich und umfassende Unterstützung.

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