Chamenei in Maschhad beigesetzt

Von Israelnetz

Mehr als vier Monate nach seiner Tötung ist Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei am Donnerstag in seiner Geburtsstadt Maschhad bestattet worden. Die Beisetzung war der Abschluss einer Trauerwoche mit Prozessionen, an denen Tausende Iraner teilnahmen. Dabei hielten Anhänger des Regimes Transparente hoch, auf denen unter anderem „Tötet Trump“ stand. Chamenei wurde zu Beginn des Iran-Krieges durch einen israelischen Luftangriff getötet. Zum Nachfolger ernannte die Revolutionsgarde seinen Sohn Modschtaba, der jedoch bislang nicht öffentlich aufgetreten ist. (mw)

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4 Kommentare

  1. Normalerweise murmele ich immer „ruhe in Frieden“, wenn ich eine Beerdigung oder einen Leichenwagen sehe. Irgendwie kommt das nicht spontan für Herrn Chamenei…

  2. Anscheinend sollen Millionen von Menschen an der Beerdigung teilgenommen haben. Ich habe andere Stimmen des einfachen Volkes gehört, die die Flucht ergriffen haben, raus aus der Stadt: „Diese Zeremonie ist lächerlich. Ich will weder daran teilnehmen, noch mich in ihrer Nähe aufhalten.“ – „Warum sollte ich um einen Diktator trauern? Ich bin froh, dass es für ihn vorbei ist. Aber es wird für uns nicht vorbei sein.“
    Die zahlreichen Trauernden waren größtenteils Nutznießer des Regimes, aufgestellte Marionetten. Ich weine Khamenei keine Träne nach. Für die Iraner tut es mir leid, dass das Regime nicht gestürzt werden konnte.

  3. Nun ja, ich denke, die Iraner sind auch froh, daß der aufwendige Spökes jetzt vorüber ist. Aus der Sicht unabhängiger Beobachter muss diese Show ja wohl eine, die Teilnehmerzahlen betreffend, ziemliche Pleite gewesen sein.
    So kann ein Volk auch seinen Unmut oder Ablehnung kundtun.

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