Herzog warnt vor wachsendem Antisemitismus

Von Israelnetz

Der israelische Staatspräsident Isaak Herzog ist zu einem zweitägigen Besuch in Rumänien. In einer Rede anlässlich des 85. Jahrestages des Pogroms in Iași warnte er vor den Gefahren des Antisemitismus: „Die moralische Infrastruktur, die die Menschheit als Reaktion auf die moralische Zerstörung durch den Holocaust errichtete, ist heute schwächer als vor 80 Jahren.“ Das sei nicht nur eine Bedrohung für Juden, sondern für „alle Menschen guten Willens“. Im Juni 1941 wurden in Iași mehr als 13.000 Juden durch die mit den Nationalsozialisten verbündete rumänische Regierung massakriert. (mh)

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9 Kommentare

    1. Was für einen Unsinn sie da schreiben, Martin. Haben sie schon einmal vom christlichen Antijudaismus gehört?
      Seit der Antike und dem Mittelalter warfen christliche Kirchen den Juden vor, „Gottesmörder“ zu sein, weil sie Jesus nicht als Messias anerkannten. Diese Verfolgung entsprang einem tiefen (wenn auch chronisch fehlgeleiteten) religiösen Eifer

      1. Lieber Gideon Lahav, das können wir hier nicht diskutieren. Ich bin der festen Überzeugung, wenn alle Beteiligten, nicht in den Ordnungen Gottes leben, gedeiht Antisemitismus sehr stark. Ich würde sehr gerne mit Ihnen darüber weiter schreiben, dazu bräuchten wir aber das JA, der IN Redaktion.
        So verbleibe ich, lieber Gruß Martin

      2. Gideon, was Martin schreibt, hat durchaus einen wahren Sinn. Man kann dies nur geistlich deuten. Ein entschiedener Christ wird niemals ein Antisemit sein, ein Religiöser sehr wohl. Der Teufel hat nur ein Ziel :: Das Volk Gottes zu töten, bevor Jesus Christus auf die Erde zurück kommt. Geistlich ist es vollkommen logisch, warum Satan durch alle Generationen jeden Juden hasst und töten will. Es geht um Erwählung und somit um Erbe. Wenn Gott sagt, „ich habe mir ein Volk erwählt “ dann ist das eine Ansage, die bitteren Neid hervorruft. Kein anderes Volk der Welt wurde erwählt. Deshalb bildet der Gegenspieler Gottes so viele Terroristen aus. Nur , an Jesus Christus kommt keiner vorbei. Der Tag wird kommen , wo jedes Auge weltweit IHN sehen wird und dann gibt es keine Fragen mehr. Ich lebe keine Religiosität, sondern Jesus–Beziehung.

        1. @Marita,
          (Ein entschiedener Christ wird niemals ein Antisemit sein, ein Religiöser sehr wohl.)

          Diese Aussage von ihnen ist historisch und theologisch nur als moralischer Soll-Zustand richtig, faktisch jedoch ungenau.

          Während der Kern der christlichen Lehre Judenhass verbietet, hat gerade die christliche Religionsgeschichte den modernen Antisemitismus über Jahrhunderte hinweg mitbegründet.

          Martin Luther war ein zutiefst „entschiedener“ Christ und Denker, verfasste gegen Ende seines Lebens jedoch die radikal judenfeindliche Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“.

        2. Liebe Marita, danke dir, gute Erklärung. Ich verstehe Gideons Ansatz: die Christen haben sich auf Gott berufen und Juden verfolgt, unterdrückt, getötet und auch Martin wirft den Juden vor, Jesus gekreuzigt zu haben. Aber wer an diesem auferstandenen Christus glaubt, der weiß, dass die Juden Gottes Augapfel sind und der kann nicht antisemitisch gegen sie vorgehen. Aber es gibt diesen christlichen Antisemitismus und insofern haben beide Recht. Eine falsche Ideologie im Rahmen der Religiosität kann einen Übergang zum rassistischen Antisemitismus bilden.
          Liebe Grüße Ella

      3. @Gideon Lahav
        Sie könnten Recht haben (Islam, Martin Luther), aber auch Untertan hat Recht, sagt unser Bischof: Kommunisten, Faschisten, Nationalsozialisten waren und sind eindeutig gottlos und Feinde des Christentums und der katholischen Kirche.

  1. Der musl. Bürgermeister von New York bestreitet Israels Existenzrecht.( IN News)
    Wer wählte diesen Lügner, der prallte, er wäre für a l l e gleich da?

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