Meinung

Der Stellvertreterkrieg

Das Volk Israel dient der Welt. Dazu gehören wissenschaftliche Errungenschaften ebenso wie der Krieg für Freiheit und Menschenrechte.
Von Israelnetz

Das Ziel des Iran und seines Handlangers Hisbollah ist die Auslöschung des Staates Israel, aber darüber hinaus die Weltherrschaft des Islam. Letztlich geht es um einen geistlichen Kampf gegen die jüdisch-christlichen Werte, gegen Freiheit und Menschenrechte. Israels Kampf ist deswegen nicht nur ein Überlebenskampf für die eigene Bevölkerung, sondern stellvertretend für die westliche Welt.

Das vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs herausgerufene Volk soll in der Hand des HERRN in besonderer Weise gebraucht werden. Der Heilige Israels hatte sich festgelegt: „Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern“ (5. Mose 7,14; Elberfelder). In der Tat ist das erlebbar im humanitären Bereich, in Wissenschaft und Kultur. Doch vor allem im geistlichen Bereich verdankt die Welt den Juden Entscheidendes: „Das Heil kommt aus den Juden“ (Johannes 4,22).

„Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern.”

5. Mose 7,14

„Und der Überrest Jakobs wird inmitten vieler Völker sein wie ein Tau vom HERRN …“, heißt es in Micha 5,6 – ein Symbol für Leben. Aber dann lesen wir im nächsten Vers: „Und der Überrest Jakobs wird unter den Nationen, inmitten vieler Völker, sein wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes, … der zertritt und zerreißt, und niemand errettet.“ Tau und Löwe – wie passt das zusammen? Beide Aspekte gehören zum Dienst des jüdischen Volkes.

Verschiedentlich zeigt der allmächtige Gott, dass ER Israel gewissermaßen als Sein Werkzeug zum Gericht gebrauchen will: „Siehe, ICH habe dich zu einem scharfen, neuen Dreschschlitten gemacht, mit Doppelschneiden versehen, du wirst Berge dreschen und zermalmen und Hügel der Spreu gleichmachen“ (Jesaja 41,15).

Menschen, die den Juden gegenüber ohnehin ablehnend eingestellt sind, werden diese Verse freudig als „Beweis“ dafür aufgreifen, dass Israel für Konflikte in der Welt verantwortlich sei und mit seinen arabischen Nachbarn unverhältnismäßig oder gar brutal umgehe – was bei gewissenhafter Recherche absolut nicht haltbar ist.

Nichts für Humanisten

„Und du wirst alle Völker verzehren, die der HERR, dein Gott, dir preisgibt“ (5. Mose 7,16). Israel wird in der Hand Gottes eingesetzt, um den Zorn Gottes zu stillen. „Du bist Mir ein Hammer, eine Kriegswaffe, und mit dir zerhämmere ICH Nationen, und mit dir zerstöre ICH Königreiche“ (Jeremia 51,20). Diese Worte sind nichts für Humanisten, aber Gott ist nun einmal souverän, und das zeigt sich in Seinem Wort.

Der einzig lebendige Gott hat durch heiligen Schwur die Heiligkeit Seines Namens an das jüdische Volk geknüpft. Eben um der Ehre Gottes willen findet sich „ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand, um Rache zu vollziehen an den Nationen, Strafgerichte an den Völkerschaften, um ihre Könige zu binden in Ketten, ihre Edlen mit eisernen Fesseln, um das (schon) aufgeschriebene Gericht an ihnen zu vollziehen“ (Psalm 149,6-9).

Können wir dies auf Israels Kampf gegen Hamas, Hisbollah und Iran anwenden? Ist das Gericht „schon aufgeschrieben“? Die Bibel zeigt auf: Israels Feinde sind Gottes Feinde (siehe Psalm 83,3). ER will „die Nationen schwingen mit dem Schwingsieb des Nichts“ (Jesaja 30,28).

Es wird einmal so sein: „Die Nation und das Königreich, die dir nicht dienen wollen, werden zugrunde gehen. Diese Nationen werden verheert werden, ja verheert“ (Jesaja 60,12). Der jüdische Staat soll ein Werkzeug in der Hand des Heiligen Israels sein.

Von: Winfried Balke

Dr. Winfried Balke lebt mit seiner Frau seit mehr als 20 Jahren in Israel. Er führt die Website www.zur-wurzel.de

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3 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Winfried Balke, vieles was Sie schreiben ist biblisch, gut und richtig. Allerdings lassen Sie wesentliche Tatsachen unerwähnt, dass Israel im Moment noch der Jakob ist. Israel versucht diesen Kampf mit eigener Kraft zu bewerkstelligen, ganz ohne Gott. Die Staatsgründer wollten ein Israel ohne Gott, Yad Vashem ist Gott ausgeschlossen, das Land sehr säkular, weltlich wie andere Nationen auch. Ja Israels Feinde sind Gottes Feinde, das ist absolut korrekt, aktuell ist Israel aber auch kein Gottes Freund, weil es aus eigener Kraft, selbstbestimmt leben will. Noch schlägt Israel das Liebesangebot Gottes aus – darauf wartet Gott, so wird sich vor der Herrlichkeit und der großen Gande Gottes mit seinem Volk, noch die Jakobstrübsal sehr leidvoll „einschleichen“
    Lieber Gruß Martin

  2. Trump spricht vor einer „kommunistischen Bedrohung“. In der Tat, die Kommunisten sind die größten Verbündeten des Iran, der Hisbollah und von Hamas. Das kommunistische China kann direkt oder über Nordkorea unbegrenzt Kriegsmaterial, Drohnen, Munitionen und Waren jeder Art an die Terrorländer, an die Terroristen liefern.

  3. Eine wunderbare Bibelkolumne. Ja,ich sehe das genauso. Auch wenn es für Israel noch schlimm kommen wird. Aber das Blatt wird sich wenden! Und dann werden die anderen jammern und wehklagen! 🇮🇱🇮🇱🇮🇱🙏🙏🙏💙💙

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