Morddrohung gegen italienischen Bürgermeister

Von Israelnetz

Weil sich in seiner Stadt israelische Familien ansiedeln, hat ein Bürgermeister in Norditalien eine Morddrohung erhalten. Der Brief ging am Freitag im Rathaus von Varallo im Piemont ein. Im Umschlag befand sich ein Projektil. Dazu hieß es: „Dies ist die einzige Warnung, bevor wir losschießen.“ Unterzeichnet hat die „Antizionistische Bewegung“. Sie protestiert gegen die Ansiedlung weiterer „Nazi-Zionisten“. Derzeit leben etwa 400 Israelis in der Stadt. Sie restaurieren leerstehende Häuser. Bürgermeister Pietro Bondetti sagte der Zeitung „La Stampa“, ihre Ankunft sei „positiv für unsere Region“. (eh)

Schreiben Sie einen Kommentar

7 Kommentare

  1. Die „Antizionistische Bewegung“ dürfte eine kleine Terrorbande sein, die allerdings von großen Organisationen (ANPI, CGIL) und von Parteien (Movimento 5 Stelle, Verdi) unterstützt wird, die jeden Tag den Judenhass verbreiten. Die Regierung Meloni ist machtlos.

    5
    1. In Ordnung, Albert, das kann ich mittragen, da ähnliche Vorfälle auch schon in Deutschland publik wurden, insbesondere in Berlin.
      SHALOM

      0
  2. Ich glaube die Leute, die das geschrieben haben sollen in einen islamischen Staat ziehen. Dort ist die Chance gering, dass dir Israelis sehen. Ihr Verhalten ist krank und gesellschaftsschädigend.

    4
    1. Was hat der islamische Staat oder generell der Islam überhaupt mit diesem Bericht zu tun, wenn ein italienischer Bürgermeister Morddrohungen bekommt, weil Italiener keine Israelis wollen?

      Sind Ihnen die Themen für das Islam Bashing ausgegangen oder was soll dieser Versuch bezwecken?

      0
  3. Wie jetzt, Rassismus im demokratischen Italien? Das ist grotesk, denn viele Dörfer in Italiens Norden sind eher vom Aussterben bedroht als vom Zuzug von Israelis. Diese Neubürger bringen sich ein, lernen italienisch, sind nicht ultra-orthodox und tun keinem etwas zuleide.
    Was unternimmt die nationalkonservative, faschistisch angehauchte Ministerpräsidentin Meloni, die erst vor kurzem die Verlängerung des Verteidigungsabkonmens mit Israel gekündigt hat, gegen solch mafiöse Zustände? Vom einst „wir stehen fest an der Seite Israels“ ist nichts mehr zu hören.
    Hab im Internet recherchiert. Luzzati, der Gründer dieses Projekts Baita (Zuhause) ist ein italienischer Jude (WOZ „Nachhause kommen am Fuß der Alpen“) sehr interessant.
    Ich wünsche den israel. Familien in Piemont, dass sie ihr neues Zuhause nicht aufgeben müssen und der Bürgermeister sich erwehren kann.
    Sonst muss sich unser „lieber Alberto“ einschalten.😉

    1
  4. Eine Möglichkeit besteht auch, dass die italienische Mafia hinter dem Schreiben steckt und sich als antizionistische Bewegung tarnt, weil ihre Vertreter mit den Grundstücken, auf denen alte Häuser stehen Spekulationsgeschäfte machen wollen.

    0
  5. Die Antizionistische Bewegung protestiert mit dem Brief gegen „die Ansiedlung weiterer Nazi-Zionisten“. Allein die Wortwahl, wie sie Israelis bezeichnet, spricht Bände. De facto sollte das genug für ein Verbot dieser Organisation sein, aber da müssten die Politiker in Italien zur Tat schreiten.

    1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen