Macher von „Fauda“ warnen vor schwierigen Szenen zum 7. Oktober

Von Israelnetz

Die Macher der Geheimdienstserie „Fauda“ haben am Sonntag vor schwierigen Szenen in zwei Folgen gewarnt, die am Montagabend zu sehen sind. Folge 7 und 8 greifen demnach die Geschehnisse des Terrormassakers vom 7. Oktober auf. Der Fernsehanbieter Yes erklärte dazu: „Wenn das Ansehen zu schwer wird, ist es in Ordnung, abzuschalten.“ Die beiden Folgen seien in sich geschlossen, die eigentliche Handlung werde kommende Woche fortgesetzt. Die aktuelle fünfte Staffel der Erfolgsserie ist in Israel seit Mitte Mai zu sehen. Ein internationaler Starttermin ist noch nicht bekannt. (df)

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8 Kommentare

  1. Ganz ehrlich, ich kann nicht verstehen, dass man sich diese Grausamkeiten überhaupt anschauen möchte. Ich hab schon einen dicken Kloß im Hals und Tränen in den Augen, wenn ich Berichte über das Massaker lese, zB im Buch: Die Tore in Gaza, u.a.
    Zumeist schaut man sich solche Filme abends an, damit ist der Nachtschlaf ruiniert, es sei denn, man gehört zu den ganz harten. Aber jedem das Seine.

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    1. Ella, es ist Teil des Geschehens, der Geschichte. Es gehört mit dazu, leider.
      Wer das verstehen will, muss auch solcher Dinge gewärtig sein, das kann man nicht ausblenden oder weg wünschen, das ist nun mal so und nicht anders passiert.
      Ich nehme diese Dinge inzwischen unter Ausblendung aller Emotionen mit, auch wenn es schwer fällt.
      SHALOM

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      1. @Klaus
        Ja, es ist die Geschichte und ich kann auch verstehen, dass man das nicht ausblenden kann, es IST geschehen und ist somit Teil Israels. Deshalb jeder wie er kann. Für mich isses nix.
        Aber mich würde die Chronologie des Massakers interessieren, die dir deine Verwandtschaft zukommen lassen möchte. Liebe Grüße

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        1. Letzteres wird eine Weile dauern, die haben selbst noch nicht alles zusammen, und manches unterliegt sogar noch der Geheimhaltung, aber wenn das alles freigegeben ist, sollte sich ein vollständiges Bild der Geschehnisse an jenem Tag vom kleinsten Moshav und Kibbuz über das Novafestival bis zu Städten wie Sderot oder Netivot ergeben, einschließlich der Ereignisse an der Grenze zum Libanon einen Tag später.
          Ich bin gespannt, wie lange ich warten muss.
          SHALOM

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  2. Es ist richtig, wenn Szenen auf dem Fernsehbildschirm einen emotional zu sehr belasten, sollte, man um oder abschalten. Mir haben einmal meine Eltern, als ich 14 Jahre alt war, den Film Poltergeist 3 ausgeschaltet. Ich war sehr verärgert.

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  3. Ich habe alle Staffeln von „Fauda“ mehrfach gesehen und immer mit Spannung und Freude auf die neuen Folgen gewartet. Ein wenig hoffte ich darauf, dass der 07.10. in dieser Serie nicht thematisiert wird. Aber ich verstehe, dass es sein muss. Ob ich diese Staffel anschauen werde, weiß ich nicht. Das Grauen ist noch zu gegenwärtig.

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  4. Bin momentan dabei, Markls ,,Der andere Krieg“
    durchzuarbeiten.
    Ich wette, daß unsere Kontraforisten weder dieses Buch, noch Tibons ,,Tore von Gaza“ oder Shalicars ,,Überlebenskampf“ oder auch ein anderes Buch zu diesem Thema überhaupt nur in der Hand hatten geschweige denn reingeschaut haben.
    Daher werde ich diese Leute, ob sie nun Blub oder Ludovico oder Pasu oder Brigitte oder auch Schneemann heißen nicht mehr direkt kommentieren, sondern lasse sie in ihrer Borniertheit verharren.
    Da halte ich mich lieber an Leute, die selber Juden wie ich sind, wie Jhos Levi, Jerusalem oder auch Gideon Lahav, aber auch durchaus eine regierungskritische Haltung wie ich einnehmen, ohne daß ihre Liebe zu ihrem Volk oder Israel dadurch geschmälert wird. Das soll aber nicht bedeuten, daß mir die anderen Proforisten weniger teuer sind. Sie sind halt emotionaler engagiert als wir Pragmatiker, was an sich positiv und lobenswert ist, aber manchmal auch hinderlich für einen kühlen Kopf.
    SHALOM

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